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„Song hat seine Berechtigung“: Mickie Krause verteidigt Skandal-Hit „Layla“

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Ballermann-Sänger Mickie Krause hält es für übertrieben, den umstrittenen Schlager-Song „Layla“ zu verbieten. In erster Linie wolle der Song schließlich gute Laune machen.

Dieses Lied spaltet die Gemüter: Der Skandal-Schlager „Layla“ wird von vielen als sexistisch empfunden, während ihn andere als eingängigen Ballermann-Hit feiern. Inzwischen wurde der Song von DJ Robin und Schürze sogar zum „Sommerhit 2022“ gekürt, nachdem er sich bereits seit elf Wochen auf Platz eins der deutschen Single-Charts hält. Andererseits wurde „Layla“ aufgrund des umstrittenen Inhalts in manchen Städten verboten. So heißt es in den Lyrics unter anderem: „Ich hab‘ ‚n Puff. Und meine Puffmama heißt Layla. Sie ist schöner, jünger, geiler. La-La-La-La-La-La-La-Layla.“

„Song hat seine Berechtigung“: Schlagerstar Mickie Krause verteidigt Skandal-Hit „Layla“

Schlagerstar Mickie Krause (52) dagegen findet nicht, dass das Verbot angebracht ist. „Ich glaube, es gibt keine Songs, die man verbieten muss. Es sei denn, sie sind wirklich verletzend, beleidigend oder extrem provozierend“, erklärt der Ballermann-Sänger im Gespräch mit „Meine Schlagerwelt“. Das sei bei „Layla“ aber nicht der Fall. „In erster Linie haben die Jungs den Song geschrieben, um einen ‚Gute-Laune-Hit‘ zu schreiben“, sagt er.

Mickie Krause: „Muss mittlerweile alles doppelt und dreifach überlegen“

Ballermann-Musik sei schließlich vor allem dazu da, für gute Stimmung zu sorgen. „Wir wollen einfach nur Stimmungsmusik machen, ich will mit dem, was ich musikalisch mache, für ein bisschen mehr Zufriedenheit und Leichtigkeit sorgen“, betont der Entertainer. Außerdem würden Hits nicht etwa von Musikproduzenten oder Sängern gemacht werden, sondern von den Fans. „Die Leute haben entschieden, dass ‚Layla‘ dieses Jahr der erfolgreichste Ballermann-Song ist. Er ist seit vielen Wochen auf Platz eins, das heißt, der Song hat auf jeden Fall seine Berechtigung“, ist Mickie Krause überzeugt.

Der Party-Sänger findet es besorgniserregend, dass Schlagersongs derzeit derart unter die Lupe genommen werden. „Ich muss mittlerweile wirklich alles doppelt und dreifach überlegen. Was kann ich heutzutage noch veröffentlichen, was kann ich nicht veröffentlichen“, klagt er. Denn auch Mickie Krause hat in der Vergangenheit kontroverse Songtexte veröffentlicht („Geh mal Bier holn‘. Du wirst schon wieder hässlich“), was er ganz offen zugibt: „Es gab auch viele Diskussionen über meine Songs. Aber wir wollten wirklich nie beleidigen oder verletzen.“

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