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Kampf der Realitystars (RTLZWEI): Tränen nach Schockaussage von Claudia Obert

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Von: Josefine Lenz

„Kampf der Realitystars“ (RTLZWEI) – Zwischen Claudia Obert und Prinz Frederic von Anhalt kracht es ordentlich. Am Ende fließen bei dem 78-Jährigen sogar die Tränen:

Seit wenigen Wochen läuft auf RTLZWEI die zweite Staffel von „Kampf der Realitystars“. Insgesamt 25 Promis ziehen dafür in die Bambushütte „Sala“ auf der thailändischen Insel Phuket ein. Das Spielprinzip ist einfach: Zunächst leben zehn Kandidaten auf der Insel, in jeder Folge kommen zwei neue Stars dazu und die dürfen entscheiden, wer am Ende der jeweiligen Folge seine Koffer packen muss.

Der TV-Sender hat bei seiner Promi-Auswahl vor allem auf den potenziellen Eklat-Faktor geachtet. So geraten mehrere „Kampf der Realitystars“-Teilnehmer vor allem mit Prinz Frederic von Anhalt (78) aneinander. Den Anfang macht Gina-Lisa Lohfink (34), danach legt sich Claudia Obert (59) mit dem Wahl-Amerikaner an. Sie muss sich ständig sexistische Kommentare vom Prinzen anhören, bis ihr der Kragen platzt. Jedoch: Bei allem Verständnis für ihre Wut – auch die Unternehmerin schlägt deutlich über die Stränge!

SendungKampf der Realitystars
SenderRTLZWEI
Staffel2

Kampf der Realitystars (RTLZWEI): Prinz Frederic mit Sexismus-Aussage gegen Claudia Obert – „Nicht Lady-like“

Eigentlich fängt der Morgen bei „Kampf der Realitystars“ ganz harmlos an: Weil Narumol und Jenefer aufgrund eines RTLZWEI-Verbots keine Kippen rauchen dürfen, kommt es immer wieder zu Zickereien. Claudia Obert will deshalb das „Kampf der Realitystars“-Produktionsteam davon überzeugen, das Zigarettenverbot wieder aufzuheben. Sie bittet deshalb ihre Mitstreiter um Vorschläge. „Was machen wir, damit die eine Kippe kriegen?“, fragt sie die anderen Promis. Prinz Frederic von Anhalt hat sofort einen Vorschlag parat – allerdings ist dieser ganz und gar nicht tragbar.

Claudia Obert setzt sich dem Prinzen gegenüber und freut sich, dass er sich einbringen will. Allerdings kann sie kaum fassen, was er ihr zu sagen hat. „Ich sage Dir 48 Stunden kein dummes Zeug reden, wirklich kein dummes Zeug.“ Die 59-Jährige fragt verwirrt nach, ob er damit sie beide gemeint hat, doch der 78-Jährige stellt klar: „Nein, Du! Benehme Dich und renn nicht im Bikini rum.“

In einem privaten Gespräch mit RTLZWEI sagt Matcho-Prinz Frederic von Anhalt: „Das ist nicht Lady-like, das gehört sich nicht für eine Frau. Ich war mit sehr vielen Frauen zusammen in meinem Leben. Die waren alle nett, freundlich, sexy – aber nicht wie Claudia.“

Als wäre diese sexistische Beleidigung nicht schon krass genug, fragt der Amerikaner ganz salopp, ob der Deal nun stehe. Claudia verneint dies selbstverständlich. „Er putzt unheimlich gerne Frauen runter. Wenn er mir nochmal massiv dumm kommt, dann kracht‘s aber“, droht die Trash-Dame. Dieser krasse, sexistische Vorschlag löst auch Entsetzen bei den Promi-Kollegen aus. So findet Mitstreiterin Loona die Aktion vom Prinzen ebenfalls nicht in Ordnung.

Kampf der Realitystars (RTLZWEI): Claudia Obert beleidigt Prinz Frederics tote Ehefrau

Einen Tag später eskaliert dann die Situation zwischen Claudia Obert und Prinz Frederic von Anhalt völlig. Nicht nur, dass sich die Unternehmerin tatsächlich noch einmal in einen Bikini „wagt“, sie habe auch über ihre Einkünfte gelogen, so der 78-Jährige. Claudia hatte bereits ein paar Abende zuvor davon gesprochen, dass sie eine Million Euro mit ihrem Geschäft verdient habe. „Die hat keine müde Mark auf dem Konto“, behauptet der 78-Jährige gegenüber Walther Hoffmann und Leon Machère. „Spielt doch jetzt keine Rolle“, sagen die Männer, um die aufbrodelnde Wut des Prinzen etwas abzukühlen. Doch Prinz Frederic steigert sich nur noch weiter rein – bis Claudia dazustößt.

Kampf der Realitystars: Prinz Frederic von Anhalt
Kampf der Realitystars: Prinz Frederic von Anhalt © Karl Vandenhole/RLTZWEI

„Woher will so ein eingeflogener, alter Knochen wissen, wie viel ich auf dem Konto habe?“, wütet Claudia Obert dagegen als sich die Lage immer weiter zuspitzt. „In schlechter Gesellschaft, benimmt man sich schlecht“, sagt die 59-Jährige noch zuvor zum RTLZWEI-Kamerateam. Und tatsächlich beweist sie dies bereits nach wenigen Sekunden. Denn dann geht sie auf Prinz Frederic los: „Deine Ehefrau muss ne Masochistin gewesen sein!“ Bei diesen Worten tickt von Anhalt richtig aus. „Lass meine Frau in Ruhe“, danach fallen nur noch Schimpfwörter von beiden Seiten.

Kampf der Realitystars (RTLZWEI): Prinz Frederic bricht in Tränen aus – „Ging zu weit“

„Die hat über meine Frau geredet und das geht nicht. Leute mit Geld auf dem Konto reden nicht so billig. Das ist unterste Schublade“, schimpft der Amerikaner, bei dem die Wut schnell in Trauer umschlägt. „Was Claudia sich erlaubt hat, ging zu weit. Mit der Frau kann ich mich nicht mehr an einen Tisch setzen, das geht einfach nicht. Ganz getroffen hat sie mich, als sie anfing mit Zsa Zsa Gabor. Das geht überhaupt nicht, das ist meine Frau. Ich habe meine Frau gepflegt, sie hat gelitten und ist gestorben“, so der 78-Jährige weiter. Er sucht sein Bett in der Bambushütte auf und fängt an zu weinen.

Hintergrund: Prinz Frederic war seit 1986 mit der US-Schauspielerin verheiratet. Sie starb im Dezember 2016 im Alter von 99 Jahren nach jahrelanger Krankheit an einem Herzinfarkt.

Als von Anhalt die Tränen wegwischt, kommt Narumol und setzt sich zu ihm. Sie stimmt dem Prinzen zu, dass Claudia eine Grenze überschritten hat, denn über Tote redet man nicht so. Auch Claudia sieht ein, dass sie möglicherweise einen Schritt zu weit gegangen ist. „Es geht bei mir auch runter wie bei einem Wasserfall, da kommt dann auch aller möglicher unterirdischer Quatsch aus mir raus“, sagt sie etwas reumütig. Doch im nächsten Moment zeigt sie sich wieder extrem genervt von Prinz Frederic von Anhalt: „Ich bin immer dafür, dass ich mir selber ein Bild mach‘, aber von diesem Ekel-Alfred habe ich jetzt mein Bild. Er ist eine Kotzpille.“

Die Eskalation hat auch Auswirkungen auf die Nominierung am Ende der dritten Folge von „Kampf der Realitystars“. Denn dann dürfen die Neuankömmlige – in diesem Fall Kadar Loth und Chris Broy – entscheiden, wer gehen muss. (jol)

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