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„Hartz und herzlich“-Fans krass drauf – „Wollte wissen, ob meine Kinder Schlafanzüge tragen“

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Von: Madlen Trefzer

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„Hartz und herzlich“-Teilnehmer erleben hier und da Begegnungen mit Zuschauern. Für die Barackler ist bei Weitem nicht jedes Treffen eine angenehme Überraschung.

Seit die Teilnehmer von „Hartz und herzlich“ im Fernsehen zu sehen sind, erleben sie so manches Abenteuer mit den Zuschauern. Dabei haben die Bewohner der Benz-Baracken in Mannheim unter anderem schon Fanpost und Geschenke bekommen, wurden wiedererkannt, haben aber auch Hassnachrichten über Social Media erhalten. Über die verrücktesten Zuschauer-Erlebnisse sprechen die Barackler nun offen vor der Kamera. 

„Hartz und herzlich“-Teilnehmer Dagmar, Jonas und Janine haben schon merkwürdige Fans kennengelernt

Zum Beispiel bekam Dagmar (†67) zu ihren Lebzeiten gruselige Nachrichten von einem Mann im Hasenkostüm. Er fragte sie penetrant danach aus, was sie beim Schlafen tragen würde. Es kommt noch krasser – „Er wollte wissen, ob meine Kinder Schlafanzüge tragen“, sagt sie in der Sendung. Jonas (21) erinnert sich daran, wie er beim Einkaufen von einer Zuschauerin bemerkt wurde, die unbedingt seine Handynummer haben wollte. Dabei war die Frau viel älter als er und ließ nicht locker. Auch seine Verlobte Martina (20) erinnert sich an diesen merkwürdigen Vorfall.

Janine (25) erzählt, wie eine andere Frau eines Tages plötzlich versucht in ihr Haus zu kommen, um zu überprüfen, ob die Barackler wirklich so leben, wie es bei RTLZWEI gezeigt wird. Auch sie hatte Schwierigkeiten dabei, die Frau wieder loszuwerden, denn diese wollte sich nicht überzeugen lassen, dass es sich bei „Hartz und herzlich“ um echte Menschen und reale Schicksale handelt. Auch interessant: Janine von „Hartz und herzlich“ wagt nach bestandener Ausbildung mutigen Schritt.

Hartz und herzlich: Marina postet süße Familienfotos auf TikTok (Symbolfoto).
„Hartz und herzlich“: Die Benz-Baracken in Mannheim © MANNHEIM24/Celine Burghardt

„Hartz und herzlich“-Fan hilft Elvis zunächst im Garten, doch dann wendet sich das Blatt

Den wohl merkwürdigsten Zwischenfall mit einem Fan erlebt Elvis (49). Ein Zuschauer kontaktiert ihn eines Tages und bietet ihm seine Hilfe im Garten an. Elvis nimmt diese dankend an und kommentiert daraufhin: „Welcher Mensch würde denn zu so etwas nein sagen?“ Wie versprochen hilft der Zuschauer ihm bei der Gartenarbeit und ist zunächst auch sehr motiviert. Er bringt sogar einiges an Material mit. 

Danach lädt der Fan Elvis’ Sohn Martin und dessen Kumpel nach Dortmund ein, damit die Jungs dort einen Ferienjob verrichten können. Laut Martin sei der Zuschauer plötzlich durchgedreht und habe die beiden Ferienjobber in der fremden Stadt vor die Tür gesetzt. Elvis muss die Jungs noch am selben Abend in Dortmund wieder abholen. Kurz darauf kündigt er dem Fan die Freundschaft. 

„Hartz und herzlich“-Fan will von Elvis Geld für seine Leistungen

Jedoch will der Fan Geld für seine Leistungen. 2.800 Euro stellt er Elvis in Rechnung, obwohl er zunächst freiwillig geholfen hat. Als Elvis ihn darauf aufmerksam macht, droht er mit seinem Anwalt. „Er behauptet, wir hätten den Auftrag sozusagen gegeben, was wir nie machen würden, weil wir uns das nicht leisten können“, erklärt Elvis entsetzt. Er denkt, dass der Zuschauer ihm die Rechnung nur ausstellt, weil er ihm die Freundschaft gekündigt hat. 

Doch nur bei seltsamen Begegnungen mit den Zuschauern bleibt es für die „Hartz und herzlich“-Teilnehmer nicht. Es ist auch Cybermobbing im Spiel. Regelmäßig bekommen die Barackler Hassnachrichten von den Zuschauern und sprechen nun erstmals darüber. Unter den Hassnachrichten bei „Hartz und herzlich“ leidet Janines Mutter besonders stark. (mad)

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