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Cold Case bei Aktenzeichen XY: Missbraucht und ermordet – wer tötete die kleine Gabriele (†5)?

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Wieder wird ein trauriger Cold Case bei „Aktenzeichen XY“ behandelt. Die damals fünfjährige Gabriele Schmidt wurde 1983 in der Nähe ihres Elternhauses tot aufgefunden.

In der neuen Folge von „Aktenzeichen XY“ am 13. April 2022 stellt Moderator Rudi Cerne wieder vier Film-Fälle und vier Studio-Fälle vor, bei denen die Zuschauer um Hilfe gebeten werden. Oft gilt die Ausstrahlung der ungelösten Verbrechen in der ZDF-Sendung als letzte Hoffnung der Ermittler. So wie im Fall einer jahrelang unbekannten Leiche, die von XY-Zuschauern nach 20 Jahren identifiziert werden konnte.

SendungAktenzeichen XY... ungelöst
Erstausstrahlung1967 (ZDF)
ModeratorRudi Cerne

„Aktenzeichen XY“: Fünfjähriges Mädchen verschwindet aus Garten ihrer Eltern in Fulda

Einer der Fälle der neuen „Aktenzeichen XY“-Folge ist der der kleinen Gabriele. Es ist ein ganz normaler Freitagnachmittag in Fulda (Hessen), an dem die Fünfjährige aus dem Garten ihres Elternhauses verschwindet. Am 3. Juni 1983 holt die Mutter ihre Tochter aus dem Kindergarten ab. Danach darf das Mädchen im Garten spielen. Als die Mutter sie um 18 Uhr zum Essen rufen will, kann sie sie nirgends finden. Die Eltern suchen verzweifelt nach ihr, verständigen schließlich die Polizei.

Nur wenige Stunden, nachdem ihre Tochter verschwunden ist, melden ihre Eltern sie als vermisst. Im Garten finden die Ermittler zuerst nur Spielzeuge und die Kleidung, die Gabriele getragen hat. Erst in den frühen Morgenstunden wird sie gefunden – doch es ist bereits zu spät für das Kind. Ebenso schockierend: Der Mord an dem Wirt Dragisa Katanic, der ebenfalls in der neuen XY-Folge vorgestellt wird.

„Aktenzeichen XY“: Cold Case in ZDF-Sendung – Fünfjährige Gabriele brutal ermordet

Das Grundstück von Gabrieles Eltern grenzt an den Wassergraben Galgengraben. Dort liegt das Mädchen in einem 20 Meter langen, schmutzigen Tunnel - tot und nur mit einem Hemdchen bekleidet. Die Obduktion ergibt, dass die Fünfjährige ermordet wurde und das auf besonders brutale Weise. Laut dem Bericht des Polizeipräsidiums Osthessen wurde das Kind zuerst sexuell missbraucht, danach hat der Täter sie erschlagen.

Der unterirdische Wassertunnel hat einen Durchmesser von nur einem Meter. Der Täter muss also schmal, aber kräftig gewesen sein. Außerdem muss er gute Ortskenntnisse gehabt haben, da er sich mit dem versteckten Tunnelsystem in der Nähe des Grundstücks auskannte. Nach der Tat war seine Kleidung nass und möglicherweise blutig. In der neuen XY-Folge geht es außerdem um einen mysteriösen Todesfall in einem Supermarkt in Pirmasens.

„Aktenzeichen XY“: Mord an Gabriele S. ungeklärt – 5.000 Euro für Hinweise ausgesetzt

Auch knapp 40 Jahre später fehlt von dem Mörder der kleinen Gabriele jede Spur – auch durch die bisherigen Maßnahmen der Polizei Osthessen konnte das brutale Verbrechen noch nicht aufgeklärt werden. Können die Zuschauer von „Aktenzeichen XY“ jetzt neue Hinweise liefern und helfen, den Fall aufzuklären? Für Angaben, die zur Ergreifung des Täters führen, hat die Staatsanwaltschaft eine Belohnung von 5.000 Euro ausgesetzt.

„Aktenzeichen XY“: Cold Case der ermordeten Gabriele in neuer Folge (Montage)
„Aktenzeichen XY“: Cold Case der ermordeten Gabriele in neuer Folge (Montage) © ZDF/dpa/Polizeipräsidium Osthessen/Fotomontage HEADLINE24

Hinweise können unter der Telefonnummer 0661/105-4447 oder unter der E-Mail-Adresse rki-fulda.ppoh@polizei.hessen.de abgegeben werden. Zuschauer von „Aktenzeichen XY“ können am Sendeabend (20:15 Uhr bis 1:30 Uhr) auch Hinweise beim Aufnahmestudio in München unter (089) 95 01 95 abgeben –  oder per E-Mail an die Redaktion von „Aktenzeichen XY“ unter xy@zdf.de. (resa)

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