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Hartz und herzlich: Trotz Therapie - Jack erleidet Psychose-Rückfall

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Von: Laura Reeb-Quintans

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„Hartz und herzlich - Tag für Tag Rostock“: Der 21-jährige Jack weist sich selbst in eine psychiatrische Klinik ein, doch kurz vor Beendigung seiner Therapie erleidet er einen Rückfall.

Rostock, Groß Klein, hier stehen die ehemalige DDR-Plattenbausiedlung, die durch die Sendung „Hartz und herzlich“* in ganz Deutschland bekannt sind. Die Bewohner kämpfen hier mit Geldsorgen, Vorurteilen und Schicksalsschlägen. Diese Ängste wirken sich auch auf die mentale Gesundheit vieler aus, wie MANNHEIM24* berichtet.

SendungHartz und herzlich
SenderRTLZWEI
DrehortGroß Klein, Rostock

„Hartz und herzlich - Tag für Tag Rostock“: Freiwillige Einweisung in psychiatrische Klinik

Der 21-jährige Rostocker Jack kämpft bereits seit 2019 mit Psychosen und entscheidet sich für den Schritt in eine gesunde Zukunft. Er weist sich deshalb freiwillig ein* und macht Fortschritte. Der Transgender findet Halt im Glauben und nimmt in der Klinik regelmäßig an Gottesdiensten und Gebetskreisen teil. Die Wahnvorstellungen schwinden und ihm geht es laut eigener Aussagen „viel besser“.

Die Medikamente schlagen an und Jack plant seine Zukunft außerhalb der Klinik. Er hat eine neue Wohnung in Aussicht und sogar einen neuen Mitbewohner - eine Samtpfote namens „Freddy“. Doch kurz vor Beendigung seiner 6-wöchigen Therapie der plötzliche Rückfall. Seine Fortschritte und Genesung kommen ins Stocken. Der junge Mann kann sich nicht erklären, was die Psychose herbeigeführt haben könne.

„Hartz und herzlich - Tag für Tag Rostock“: „Es ging wieder von vorne los, ich würde sogar sagen noch schlimmer“

Bei Jack setzen abermals Wahnvorstellungen ein: „die Wände bewegen sich auf mich zu“. Er leidet auch unter Panikattacken und Angstzuständen, kann sich den Auslöser dafür dennoch nicht erklären und fügt hinzu: „Keine Ahnung woher das kommt“. Auch die Tatsache, dass seine Psychose intensiver ist als je zuvor entmutigt den Rostocker sehr.

Nach Absprache mit seinem Psychologen weiß er, wie akut die Situation wirklich ist. Jack möchte keine Gefahr für sich oder andere darstellen. Die Rückkehr in die Klinik sei daher die beste Lösung.

„Hartz und herzlich - Tag für Tag Rostock“: Jack droht Zwangsvollstreckung

Vor der Einweisung in die Nervenklinik, absolviert Transgender Jack eine Ausbildung zum Erzieher. Diese Ausbildung ist jedoch kostenpflichtig und die Kosten dafür hat der junge Rostocker noch nicht beglichen. Jacks Rückfall verzögert alles noch zusätzlich und jetzt droht ihm eine Zwangsvollstreckung.

In Episode 39 gelingt es dem jungen Mann, eine Zwangsvollstreckung zu verhindern und eine monatliche Ratenzahlung zu vereinbaren. Er möchte schnellstmöglich seine Schulden begleichen und nach seiner Genesung durchstarten. Jack wünscht sich Normalität in seinem Leben. Der Rückfall setzt ihm sehr zu, sein Fortschritt und Hoffnungen für die Zukunft scheinen zunichtegemacht.

„Hartz und herzlich - Tag für Tag Rostock“: Situation rechtzeitig erkannt

Trotz Freude auf das Leben außerhalb der Klinik, möchte sich Jack schonen und erst vollständig genesen in seine neue Zukunft starten. Auch auf Rat der behandelnden Ärztin bleibt der junge Rostocker eine weitere Woche in Therapie. Obwohl Jack einen Rückfall erleidet, sind alle stolz auf ihn. Er habe die Zeichen rechtzeitig erkannt und sich freiwillig abermals in die Obhut der Klinik begeben.

Auch die Einstellung der neuen Medikamente dauern seine Zeit, weiß der 21-Jährige. So sehr die Außenwelt ihn auch lockt, weiß er, dass seine derzeitige psychische Verfassung zu instabil ist und seine Genesung im Vordergrund steht. Auch für die baldige geschlechtsangleichende Operation möchte Jack fit sein, da er dann seine Medikamente absetzen müsse. (lrq)*MANNHEIM24 ist ein Angebot von IPPENMEDIA.

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