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Hartz und herzlich: Auf der Polizeiwache – Martin an gemeinschaftlichem Raub beteiligt?

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Von: Laura Reeb-Quintans

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„Hartz und herzlich“: Martin wird beschuldigt, an einem gemeinschaftlichen Raub beteiligt gewesen zu sein. Der Rostocker bestreitet die Tat jedoch.

Seit 2020 ist der Rostocker Stadtteil Groß Klein durch die Sendung „Hartz und herzlich“ bekannt. Das RTLZWEI Team begleitet einige Bewohner der Plattenbauten im Blockmacherring und ihren Alltag mit Hartz IV, Geldsorgen und Schicksalsschlägen. Auch Martin gewährt diese Woche einen Einblick in sein Leben und macht abermals Bekanntschaft mit der Rostocker Polizei.

SendungHartz und herzlich
SenderRTLZWEI
DrehortGroß Klein, Rostock

„Hartz und herzlich - Tag für Tag Rostock“: Martin wird wegen gemeinschaftlichem Raub vorgeladen

In Episode 37 erhält der 32-jährige Martin ein unangenehmes Schreiben der Rostocker Polizei. Ihm wird vorgeworfen, im Jahr 2020 an einem gemeinschaftlichen Raub beteiligt gewesen zu sein. Die Tat habe sich im Blockmacherring abgespielt. Unter Androhung von Gewalt soll er dem Opfer einen Fernseher und sein Handy aus der Wohnung gestohlen haben. Doch was hat es mit den Anschuldigungen auf sich?

Martin wisse nichts von der Tat von vor zwei Jahren, es sei kein Raub gewesen und die Anschuldigungen seien „total bescheuert.“ entgegnet er. Die Polizei fordert jetzt in ihrem Schreiben eine erkennungsdienstliche Behandlung, in der ein Lichtbild, eine Personenbeschreibung und Fingerabdrücke von Martin gefordert sind. „Wenn die wollen, bekommen sie auch meine DNA“, fügt Martin lässig hinzu.

„Hartz und herzlich“: Besuch auf Wache keine Neuheit für Martin

Das Prozedere ist für den Rostocker aber keine Neuheit. Durch Delikte in der Vergangenheit weiß Martin genau, was ihm bevorsteht. „Das dauert 10 Minuten ... Fingerabdrücke werden genommen… Heute ist das ja alles digital“ und fügt hinzu: „Wenn sie glücklich damit sind, dann können sie es haben … Ich habe ja nichts zu verbergen“. Und so macht er sich auf den Weg zur Polizeiwache.

Martin ist sich jedoch keiner Schuld bewusst. In der „Hartz und herzlich“-Folge sagt er: „Ein Raub, der gar kein Raub gewesen ist… Totaler Blödsinn“.

„Hartz und herzlich - Tag für Tag Rostock“: Droht Martin eine weitere Haftstrafe?

Der 32-jährige Rostocker hat in der Vergangenheit schon mehrfach Bekanntschaft mit der Justiz gemacht. Da er angehäufte Schulden nicht begleichen konnte, trat er vor drei Jahren eine sechsmonatige Haftstrafe an. „Als ob ich jeden Tag Leute überfalle, ... sowas Doofes“, meint er bei der Polizeistelle.

Nach Beendigung des Termins kommt Martin gut gelaunt raus und berichtet, dass er sich sogar nett mit den Polizisten unterhalten habe. Die Beamten seien besonders interessiert gewesen, da ihnen das Kamera-Team aufgefallen sei. Nun bleibt abzuwarten, ob Martin im bevorstehenden Strafverfahren glimpflich davonkommt. (lrq)

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