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Hartz und herzlich: Jahrelang Alkoholiker! Bewohner beichtet schlimme Vergangenheit

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Von: Laura Reeb-Quintans

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„Hartz und herzlich - Tag für Tag Rostock“: Thorsten engagiert sich ehrenamtlich für Suchtkranke in Rostock. Doch die Corona-Pandemie erschwert die soziale Arbeit sehr.

Die Sozialdoku „Hartz und herzlich“ begeistert bereits seit vielen Jahren die Zuschauer von RTLZWEI. Besonders das Format der Mannheimer Benz-Baracken hat der Sendung zu wohl ungeahnten Erfolgen verholfen. Die sympathischen Mannheimer um Lieblinge wie Elvis haben etliche Fans. Doch auch die Spin-Off-Doku in Rostock begeistert. Seit März 2022 sind die aktuellen Folgen der dritten Staffel zu sehen.

SendungHartz und herzlich
SenderRTLZWEI
DrehortGroß Klein, Rostock

„Hartz und herzlich - Tag für Tag Rostock“: Pandemie erschwert ehrenamtliche Arbeit

Die Corona-Pandemie hat die ganze Welt hart getroffen und vor allem diejenigen, die Hilfe anderer dringend benötigen. Das Zusammenkommen von Menschen und das Pflegen sozialer Kontakte ist seit 2020 deutlich erschwert. Das merkt auch Frührentner Thorsten, der sich seit einigen Jahren in einem Verein für alkoholkranke Menschen engagiert.

Die Hygienevorschriften genaustens einzuhalten, ist eine besondere Herausforderung im „Trocken-Dock“. Um alle zu schützen, wird so gut es geht umstrukturiert, um den Gruppen gemeinsame Sitzungen zu ermöglichen. Thorsten ist dennoch froh, „dass wir uns um unsere Leute kümmern können“, wie er hinzufügt.

„Hartz und herzlich - Tag für Tag Rostock“: Thorsten teilt Schicksal mit Alkoholkranken

Dass sich Rostocker Thorsten für Suchtkranke im Stadtteil Groß Klein engagiert, kommt nicht von ungefähr. Der Frührentner litt selbst an einer Alkoholsucht. Mittlerweile ist er seit vierzehn Jahren trocken und hilft denen, die sein Schicksal teilen. „Ich wollte nicht zu Hause herumsitzen“ Es ist eine Herzensangelegenheit für den Rostocker, er weiß genau, was man als Suchtkranker durchmacht.

Die Hilfe, Gespräche und sozialen Kontakte, die Thorsten hier pflegt, sind ihm besonders wichtig. In Gruppengesprächen können die Patienten ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Der Rostocker ist froh, dass der Verein eine Lösung gefunden habe, um den Betrieb weiterhin fortsetzen zu können und alle vor einer Ansteckung durch den Coronavirus zu schützen.

„Hartz und herzlich“: Rostocker knüpft wichtige Kontakte - „wie eine kleine Familie“

Soziale Kontakte sind in der Suchtbewältigung von großer Bedeutung. Das weiß auch der ehemalige Alkoholiker Thorsten. Durch den Verein hat er viele neue Menschen und deren Geschichten kennengelernt, sie sind „wie eine kleine Familie“, sagt der „Hartz und herzlich“-Protagonist. Seit sieben Jahren engagiert er sich bereits im „Trocken-Dock“. Thorsten entdeckt vor 6 Jahren den Verein und bewirbt sich sofort, um zu helfen.

Außerdem befindet sich die Stelle in der Nähe seiner Wohnung. Mit nur zwei Minuten Fußweg ist der Verein schnell zu erreichen. Das ist ein besonders wichtiger Aspekt für den Frührentner. (lrq)

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