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„Hartz und herzlich“: Nach vielen Tiefschlägen – hat Elvis wieder einen Job?

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Von: Josefine Lenz

Mannheim - Seit Jahren nehmen die RTLZWEI-Zuschauer Anteil an Elvis Leben in den Benz Baracken. Der Hartz-IV-Empfänger erzählt jetzt von seinem beruflichen Werdegang und einer neuen Chance:

Er ist einer der wichtigsten Protagonisten in der beliebten RTLZWEI-DokuserieHartz und herzlich“: Elvis aus den Benz Baracken. Der 48-Jährige redet sich mit seiner ehrlichen Art in die Herzen der Zuschauer. Seit fünf Jahren kann das TV-Publikum dem Mannheimer bei seinem Leben als Hartz-IV-Empfänger begleiten. Sie sehen, wie Elvis seine acht Kinder großzieht, er den Drogen den Kampf ansagt und den Alltag während der Corona-Krise meistert.

ViertelBenz Baracken
StadtteilWaldhof
TV-SendungHartz und herzlich – Tag für Tag Benz Baracken

Elvis kommt so gut bei den Zuschauern an, dass aktuell eine neue Staffel auf RTLZWEI gezeigt wird und er eine eigene Serie bekommt. Diese läuft immer mittwochs auf der Facebook-SeiteEinfach Elvis“. Darin spricht der sympathische Mannheimer über alles, was ihm gerade auf der Seele brennt. Es geht unter anderem über Politik, Ereignisse in den Benz Baracken, Fans, Corona und Gesundheit.

Mannheim: Elvis erklärt – so verlor er ein Job nach dem anderen

In einer neuen Serie erzählt Elvis, wie es hinter den Kulissen der Dreharbeiten zu „Hartz und herzlich – Tag für Tag Benz Baracken“ abläuft. Außerdem erklärt er, welche Jobs er angefangen und warum es nie geklappt hat. Am Ende kann er aber eine tolle Neuigkeit verkünden.

Ich habe gelernt, habe meine Hauptschule gemacht“, fängt Elvis seinen Werdegang an zu erzählen. Nach seinem Abschluss wollte er eine Ausbildung als Zerspanungsmechaniker Fachrichtung Drehtechnik bei der BASF machen. Er brach aber nach zwei Jahren ab. „Ich hatte da extrem Stress“, erklärt Elvis seine damalige Entscheidung. Was ihn zu diesem Zeitpunkt aus der Bahn brachte, verschweigt er.

Nach seinem Abbruch wollte er die Realschule machen – doch auch hier stieß Elvis an seine Grenzen. „Das ging dann aber auch nicht – nur Schule machen, kein Geld verdienen. Also bin ich nach der Schule noch arbeiten gegangen und dann hat das auch nicht gepasst – Schule und Arbeit. Hat alles nicht funktioniert“, so der 48-Jährige weiter.

Mannheim: Zahlreiche Abbrüche und Straftaten – Elvis trauiger Werdegang

Elvis suchte damals weiter nach einem Job. Er wollte in einem Betrieb in Mannheim-Käfertal von vorne anfangen, allerdings klappte das auch nicht. „Da habe ich gar nichts gelernt, sondern nur in der Produktion geschafft, beigebracht wurde mir eigentlich gar nichts. Dann habe ich das auch wieder sausen lassen.

Kurz vor der Jahrtausendwende fing er mit einer Lehre als Bürokaufmann an. „Dann ist mir halt die Justiz dazwischen gekommen, da war ich dann für ein paar Monate weg vom Fenster“, erklärt der achtfache Vater offen seinen Fans auf Facebook. Danach ging es für Elvis mit kleinen Jobs weiter, bis er circa 40 Jahre alt war. Zuletzt arbeitete er mit behinderten Menschen zusammen, doch „das hat sich auf meine Psyche irgendwie übertragen. Ich konnte es nicht mehr. Habe das dann auch aufgegeben.“

Mannheim: Bekommt Elvis eine neue Arbeit? Hartz-IV-Empfänger aus den Benz Baracken erhält Jobangebot

Seit etwa drei bis vier Jahren lebt Elvis von Hartz-IV, nun kann sich das aber wieder ändern. Denn wie der Bewohner der Benz Baracken freudig erzählt, hat er bald eine neue Arbeit. „Ich hab jetzt erst vor Kurzem wieder ein neues Jobangebot bekommen, was ich auch annehmen werde“, so der Mannheimer. Sein neuer Job ist bei einem Autoverwerter, bei dem er Wagen ausschlachten darf. Für Elvis passt diese Vollzeitstelle wie die Faust aufs Auge, da er selbst gerne an Autos herumbastelt. „Endlich habe ich den Job, den ich schon immer machen wollte“, so Elvis abschließend. (jol)

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