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Hartz und herzlich: Ralf ignoriert Arzt-Warnung – und landet im Krankenhaus

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Von: Sina Koch

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„Hartz und herzlich“: Ralf hat den Rat seines Arztes, mit dem Trinken aufzuhören, ignoriert. Aufgrund einer gesundheitlich bedrohlichen Situation landet er im Krankenhaus:

In Trier hat sich ein Viertel zum Problembezirk entwickelt. Viele Bewohner in Trier-West sind auf staatliche Unterstützung angewiesen. Die Hoffnung auf neue Jobs haben einige hier bereits aufgegeben. So auch das Ehepaar Ralf und Hannelore. Der 57-Jährige zeigt unverblümt seinen Alltag bei „Hartz und herzlich“. 

SendungHartz und herzlich
SenderRTLZWEI
DrehortTrier-West

„Hartz und herzlich“ in Trier-West: Arzt verordnet strenges Alkoholverbot – Ralf hält sich nicht daran

Der Hartz IV-Empfänger hat sich mit der schwierigen Job-Situation längst abgefunden: „Ich habe mein ganzes Leben lang nicht viel gearbeitet. Jetzt soll ich mit 57 anfangen? Nein“, gibt Ralf in der RTLZWEI-Sendung preis. In den letzten Jahren hat der Trierer regelmäßig zur Flasche gegriffen, was zu Wasseranlagerungen im Körper geführt hat.

Daraufhin hat er von seinem Arzt ein striktes Alkoholverbot verordnet bekommen. „Der hat gesagt: Cognac und Schnaps, in aller Form, soll ich sein lassen“, so Ralf in der Sozialdoku weiter. Der 57-Jährige hat sich allerdings nicht an den Rat seines Arztes gehalten – mit schwerwiegenden Konsequenzen. Auch „Hartz und herzlich“-Darsteller Michael aus Mannheim macht in der Sendung eine Alkohol-Beichte.

„Hartz und herzlich“: Ralfs Familie sorgt sich um seine Gesundheit – „wenn du so weitermachst...“

Ralf hat weiter getrunken, was Ehefrau Hannelore und Sohn Steven ein Dorn im Auge ist. Sie haben gehofft, dass er seinen Alkoholkonsum endlich reduziert. „Er lernt das mit dem Alkohol nicht. Ich habe zu ihm gesagt: Lass es sein. Wenn du so weitermachst, überlebst du das Jahr nicht mehr“, gibt Ralfs Sohn bei „Hartz und herzlich“ preis. Da sich der Gesundheitszustand des Hartz IV-Empfängers weiter verschlechtert hat, ist Ralf im Krankenhaus gelandet.

Dort ist der 57-Jährige stationär aufgenommen worden. Ein Schock für seine Familie: Der Sozialdoku-Teilnehmer musste am Herz operiert werden. „Jetzt haben sie mir einen Stent gesetzt und irgendwas verätzt“, beschreibt Ralf die medizinischen Eingriffe – die RTLZWEI-Zuschauer sind ergriffen von den Schicksalen der „Hartz und herzlich“-Darsteller und wünschen sich weitere Folgen aus Trier-West.

„Hartz und herzlich“ in der Magnerichstraße: Ralf muss ins Krankenhaus – und bekommt einen weiteren Stent gesetzt

Für Ralf ist das bereits der vierte Stent: „Ich bekomme keinen weiteren Stent mehr. Wenn noch einmal etwas ist, dann nur Bypass – das wäre dann eine Sieben-Stunden-OP“, verrät der Trierer in der dritten Episode. Den risikoreichen Eingriff am offenen Herzen würde Ralf jedoch gerne verhindern. „Wenn ich es jetzt nicht drastisch einschränke, dann habe ich in einem Jahr eine Herz-OP“, so der Magnerichstraßen-Bewohner weiter.

Weil das Jobcenter ihn aufgrund seiner Krankheiten nun nicht mehr für arbeitsfähig hält, will Ralf einen Rentenantrag stellen. Bislang wurde jedoch jeder seiner Anträge abgelehnt. Es bleibt vorerst abzuwarten, ob der 57-Jährige eine Erwerbsminderungsrente bekommt – seine Tochter Nadine zeigt bei „Hartz und herzlich“ ebenfalls ihren Alltag, mit ihrem schwer kranken Sohn. (sik)

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