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Hartz und herzlich: 2.500 Euro Schulden – Nina und Bernd bangen um Stromversorgung

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Von: Sina Koch

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„Hartz und herzlich“: Die WG-Partner Nina und Bernd haben hohe Stromschulden. Wenn sie die offenen Rechnungen nicht begleichen können, wird ihnen der Strom abgestellt.

Im Stadtteil Trier-West leben viele Menschen unter sehr schwierigen Bedingungen - nicht wenige von ihnen am Rand des Existenzminimums. RTLZWEI hat in der neuen „Hartz und herzlich“-Staffel aus Trier-West einige dieser Menschen mit der TV-Kamera besucht und gibt den Zuschauern von „Hartz und herzlich“ einen Einblick in deren Leben. Nicht alles ist nur trist und grau, denn die Bewohner der Magnerichstraße unterstützen sich gegenseitig und halten zusammen.

SendungHartz und herzlich
SenderRTLZWEI
DrehortTrier-West

„Hartz und herzlich“: Nina und Bernd haben hohe Stromschulden – „geht nicht, dass wir ohne Strom sind“

Nina und Bernd stecken in einer finanziellen Notlage. Die „Hartz und herzlich“-Darsteller haben in einem Kiosk wegen Zigaretten und Alkohol über 600 Euro Schulden. Auch in der aktuellen Episode gibt es weitere schlechte Neuigkeiten zu vermelden: Stromschulden in Höhe von 2500 Euro bereiten der WG Kopfschmerzen. Bis zum Einzug der gebürtigen Saarländerin vor zwei Jahren hat sich Bernds Ex-Mitbewohner um die Rechnungen gekümmert.

Da scheinbar zu wenig bezahlt wurde, droht ihnen der Versorger mit der Sperrung ihres Anschlusses. „Es geht ja nicht, dass wir ohne Strom hier sitzen“, echauffiert sich Bernd über die Drohung des Stromversorgers. Nina und Bernd sind sich sicher, dass der ehemalige Mitbewohner des 35-Jährigen seinen Anteil nicht bezahlt hat – und schuld daran ist. Während die WG in finanziellen Schwierigkeiten steckt, gibt „Hartz und herzlich“-Protagonistin Valeska ihr Geld für einen Beauty-Eingriff aus.

„Hartz und herzlich“ in Trier-West: Nina sucht Hilfe beim Jobcenter

Bernd ist der Meinung, dass sein Ex-Mitbewohner nicht ehrlich zu ihm war: „Er hat den Strom angeblich abgemeldet – hat er aber nicht. Jetzt heißt es, Nina wäre komplett mit mir hier eingezogen, obwohl er vorher mein WG-Partner war“. In seiner Verzweiflung versucht der gebürtige Trierer Ninas Vormieter mit der offenen Stromrechnung zu konfrontieren – jedoch ohne Erfolg.

Da die Hartz IV-Empfängerin den Stromvertrag des ehemaligen Mieters übernommen hat, ist sie jetzt auch für die offene Rechnung verantwortlich. Nina will versuchen, ihre drohende Stromsperrung doch noch abzuwenden. „Ich gehe jetzt erst einmal aufs Amt und schaue mal was ich mit den Strom- und Gasschulden machen kann“, gibt die WG-Partnerin von Bernd in der RTLZWEI Sendung preis.

„Hartz und herzlich“: Nina bekommt Darlehen beim Amt – trotzdem wird ihnen der Strom abgestellt

Auf eine Ratenzahlung der offenen Forderungen ist der Stromanbieter nicht eingegangen. Von ihren 416 Euro Hartz IV monatlich kann Nina die Schulden nicht auf einen Schlag begleichen. Doch zu einem Gespräch mit einer Mitarbeiterin des Jobcenters kommt es nicht: „Ich konnte nicht mit denen reden, weil die da so Stress geschoben haben. Weil zu viel Betrieb da drin ist“, schimpft Nina über die Sacharbeiterinnen.

Nichtsdestotrotz will das Jobcenter Nina ihren Teil der Rechnung vorstrecken. Da sie mit Bernd zusammenlebt, muss er sich allerdings um ein Darlehen für seinen Anteil der Stromkosten kümmern. Doch die Bemühungen der beiden haben nicht ausgereicht: Der Anbieter stellt den Strom ab und die WG sitzt im Dunklen. (sik)

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