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Hartz und herzlich: „Nicht die Steuerzahler ausnutzen“ – Sascha sucht einen Job

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Von: Sina Koch

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„Hartz und herzlich“: Sascha ist 25 Jahre alt und hat bisher noch nie gearbeitet. Das möchte der Magnerichstraßen-Bewohner jetzt ändern – und hat dabei großen Erfolg!

Seit einigen Jahren ist die Sozialdoku „Hartz und herzlich“ nicht mehr aus dem Programmheft zu denken. RTLZWEI begleitet in der beliebten Sendung Menschen, die am Existenzminimum leben und jeden Cent zweimal umdrehen müssen. Gedreht wird die TV-Show in den unterschiedlichsten Städten – von Rostock bis Mannheim, bekommen die Zuschauer einen Einblick in den Alltag der Bewohner in Sozialen Brennpunkten. So auch in Trier-West:

SendungHartz und herzlich
DrehortTrier-West
SenderRTLZWEI

„Hartz und herzlich“ in Trier-West: Sascha und Mike sind seit zwei Jahren verheiratet

In der Magnerichstraße in Trier-West wohnen Sascha und Ehemann Mike. Beide sind arbeitslos und wohnen, wegen der günstigen Miete, in einer Drei-ZImmer-Wohnung. Zusammen bekommen die Eheleute monatlich etwa 670 Euro Hartz IV. Davon müssen sie auch ihre Haustiere, Katze Zoe und Kater Chico mitversorgen: „Also für die Katzen geben wir mindestens 70 Euro im Monat aus“, verrät Mike in der 1. Episode der Sozialdoku.

Seit ihrer Hochzeit, vor zwei Jahren, gelten Sascha und Mike als Bedarfsgemeinschaft. Die Folge: Eine Reduzierung ihres Hartz IV-Satzes. Doch das Paar hat gelernt auch mit wenig über die Runden zu kommen. „So Rücklagen haben wir keine. Meistens haben wir viel Kleingeld – so das Rote und das Gelbe – das legen wir zusammen in unsere Notreserve“, so Mike weiter.

„Hartz und herzlich“: Sascha und Mike lieben ihre Haustiere über alles – und geben für sie viel Geld aus

An erster Stelle stehen ihre Katzen. Das kennen die „Hartz und herzlich“-Zuschauer auch von einer inzwischen verstorbenen Bewohnerin in Mannheim. Für Publikumsliebling Dagmar aus „Hartz und herzlich – Tag für Tag Benz-Baracken“ hatten ihre Miezen ebenfalls höchste Priorität.

Liebevoll kümmert sich das Ehepaar um ihre Samtpfoten: „Ich könnte auch nichts essen, das wäre mir egal. Hauptsache die Katzen haben etwas“, lautet das Motto der beiden. Viele Nachbarn in der Magnerichstraße teilen die finanziellen Sorgen der Eheleute – währenddessen bangt die „Hartz und herzlich“-Darstellerin Nadine um die Gesundheit ihres unheilbar kranken Sohnes .

„Hartz und herzlich“: Sascha bekommt ein Angebot des Jobcenters – und nimmt Vorstellungsgespräch wahr

Sascha möchte nicht weiter vom Amt leben und nimmt in der 1. Episode von „Hartz und herzlich“ aus Trier-West ein Vorstellungsgespräch für eine Weiterbildungsmaßnahme des Jobcenters wahr. Sascha würde gerne als Schreiner arbeiten. In der Maßnahme kann er neben der praktischen Einarbeitung in den Beruf auch seinen Hauptschulabschluss nachholen.

Große Freude in der Magnerichstraße: Sascha hat die Stelle bekommen! Der Sozialdoku-Darsteller kann sein Glück kaum fassen: „Ich bekomme über 200 Euro im Monat. Ich war so nervös, als ich da drin war“, verrät er im TV. Durch die Weiterbildung kann Sascha seinem Ziel, eine Ausbildungsstelle als Schreiner zu finden, ein Stückchen näher kommen.

„Hartz und herzlich“ in Trier-West: Sascha sucht einen Job
„Hartz und herzlich“ in Trier-West: Sascha sucht einen Job © RTLZWEI/dpa/Harald Tittel/Montage MANNHEIM24

„Hartz und herzlich“ in der Magnerichstraße: Saschas Ehemann hat seine Ausbildung abgebrochen

Während es bei Sascha bergauf geht, sieht sein Ehemann Mike weniger positiv in die Zukunft. Er hat vor drei Monaten seine Ausbildung als Fachlagerist abgebrochen und ist seitdem arbeitslos. Lange möchte er aber nicht vom Amt abhängig sein.

Das sieht auch sein Mann Sascha so: „Wir wollen ja auch nicht die Steuerzahler ausnutzen. Allgemein wird Hartz IV schnell schlecht geredet. Wir geben unser Geld für etwas Sinnvolles aus. Wir sind aber trotzdem in der Spur drinnen“. Ob das so bleiben wird, oder ob das Ehepaar schon bald auf einen Beinen steht, bleibt abzuwarten. (sik)

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