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„5.000 Euro in einer Nacht verspielt“: „Hartz und herzlich“-Star mit Spielsucht-Beichte

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Von: Sina Koch

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„Hartz und herzlich“: Manuel hat regelmäßig im Casino gespielt. In der Sozialdoku auf RTLZWEI spricht er über seine Spielsucht – und enthüllt wie viel Geld er verloren hat:

Das Arbeiterviertel rund um die Dieselstraße in Krefeld ist inzwischen zum Problemviertel geworden. Rund 230.000 Einwohner leben in der „Samt- und Seidenstadt“ – davon sind 15.000 auf Sozialleistungen angewiesen. Auch Anna und ihr Mitbewohner Manuel geben in der Sozialdoku „Hartz und herzlich“ einen Einblick in ihren bunten Alltag. Die beiden waren drei Jahre ein Paar – seit der Trennung sind sie weiter befreundet. Darüber berichtet MANNHEIM24.

„Hartz und herzlich“ in Krefeld: Manuel kämpft mit Spielsucht – „habe ich Pech gehabt“

So unterschiedlich die „Hartz und herzlich“-Teilnehmer und ihre Probleme auch sein mögen: Sie alle haben mit finanziellen Sorgen zu kämpfen. Geldprobleme sind auch Anna und Manuel nicht fremd. In der neuen Folge „Hartz und herzlich – Rückkehr nach Krefeld (3)“ macht Manuel ein schockierendes Geständnis! Bevor Manuel zu Anna nach Krefeld gezogen ist, hat er oft um Geld gezockt – und ist in eine Sucht verfallen.

Aktuell spielt der „Hartz und herzlich“-Teilnehmer nur virtuell an der Playstation – doch es gab auch andere Zeiten! Im Casino hat der Krefelder viel Geld verloren: „Mal habe ich eine Glückssträhne gehabt und habe gewonnen – mal habe ich Pech gehabt, da habe ich 4.000/5.000 Euro in einer Nacht verspielt“, gibt Manuel in der Sozialdoku preis.

Spielsucht-Beichte bei „Hartz und herzlich“ – Manuel hat über 200.000 Euro verspielt

Der Tapetenwechsel hat Manuel aus seiner Spielsucht geholfen: „Seit ich aus meiner alten Heimat weg bin, gehe ich nicht mehr in Casinos. Ich bin früher nur gegangen, wenn meine Jungs gesagt haben: Komm, wir setzen uns ein paar Stunden in die Spielhalle!“ Er habe zum Teil ganze Tage im Casino verbracht und „alles in allem, mehr als 250.000 Euro“ verspielt.

Schulden hat der 35-Jährige nach eigenen Angaben zwar keine gemacht, doch ein Großteil seines Gehaltes seiner früheren Arbeit hat er in die Automaten gesteckt. „Ich weiß, dass ich davon weg bin, was ich auch gut finde. Ich habe damals schon echt viel verspielt – zwar auch mal gewonnen, aber auch verloren“, so Manuel in der RTLZWEI-Sendung weiter.

„Hartz und herzlich“ in der Dieselstraße: Manuel geht nicht mehr ins Casino

In der Sozialdoku enthüllt der 35-Jährige außerdem seinen höchsten Gewinn: „Das höchste, was ich an einem Abend an sechs Automaten gewonnen habe, waren 15.000 Euro – und die sind in der Nacht auch wieder in die Automaten geflossen“. Anna ist stolz auf Manuel, dass er es geschafft hat von den Automaten wegzukommen.

„Ich hätte nicht gedacht, dass der das so gut schafft!“, gesteht Anna in der beliebten TV-Sendung. Ein paar Straßen weiter hat eine junge Familie aktuell mit anderen Problemen zu kämpfen: „Hartz und herzlich“-Teilnehmer Melanie und Christian machen im Bad eine Entdeckung, die sie mit den Tränen ringen lässt. (sik)

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