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Hartz und herzlich: Nachbarschafts-Streit eskaliert – verlässt diese Bewohnerin das Viertel?

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Von: Laura Reeb-Quintans

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„Hartz und herzlich“ - Regina möchte nach dem Tod ihres Verlobten alle Habseligkeiten aus der Wohnung holen, doch Nachbar Martin entfacht mit falschen Informationen einen Nachbarschaftsstreit.

„Hartz und herzlich“ im Stadtteil Groß Klein, Rostock. Die ehemaligen Plattenbauten der DDR sind mittlerweile zu einem Sozialviertel geworden. Die Spin-Off Show von RTLZWEI begleitet seit 2020 die Rostocker und ihr Leben mit Hartz IV, Geldsorgen und Schicksalsschlägen.

SendungHartz und herzlich
SenderRTLZWEI
DrehortGroß Klein, Rostock

„Hartz und herzlich - Tag für Tag Rostock“: Blitz-Umzug in Rostock - Wo ist Norberts Urne?

Die 67-jährige Regina muss nach dem Tod ihres Verlobten Norbert aus dessen Wohnung ausziehen. Mithilfe von Nachbar Martin räumt die Rentnerin schnell ihre Sachen aus den Zimmern. In der Eile jedoch vergisst sie die Urne von Norbert und möchte diese kurz darauf abholen. Laut Nachbar Martin soll das Schloss der Wohnung jedoch getauscht worden sein. Regina hofft trotzdem in die Wohnung gelassen zu werden. 

Bei einem Besuch des Kunden-Centers der Stadt Groß Klein erfährt sie jedoch, dass das Schloss nie getauscht wurde. Sie hätte jederzeit die Wohnung betreten können. Das einzige Problem: Martin hat die Schlüssel zur Wohnung in der Eile eingesteckt. Nun bleiben der Rentnerin drei Stunden, um diese abzuholen und die Wohnung auszuräumen. Nach Ablauf der Zeit muss sie die Schlüssel wieder abgeben.

„Hartz und herzlich - Tag für Tag Rostock“: Regina fühlt sich hintergangen - „Das ist echt ein starkes Stück“

Regina ist sauer, sie fühlt sich von Martin hintergangen und glaubt er habe nie mit dem Vermieter gesprochen.  „Das ist echt ein starkes Stück“, sagt die 67-jährige. Hätte sie gewusst, dass die Schlösser nie getauscht wurden, hätte sie zwei Tage für den Umzug nutzen können. Jetzt bleiben ihr zwei Stunden. Regina nimmt alles Wichtige aus der Wohnung mit – unter anderem die Urne von Norbert.

Die letzten sechs Monate seit dem Tod ihres Verlobten waren sehr schwer für die Rostockerin. Sie hat gehofft, seine Wohnung beziehen zu können, doch das war nicht möglich. Jetzt muss sie sich von der Wohnung ihres Verlobten verabschieden und packt all ihre Habseligkeiten in eine große Plastiktüte. Der Rentnerin setzt das sehr zu, mit Mühe schleppt sie die Tüte in ihre 1-Zimmer-Wohnung.

„Hartz und herzlich - Tag für Tag Rostock“: Martin ist sich keiner Schuld bewusst

In der Eile während des schnellen Umzugs habe Martin aus Versehen die Schlüssel zur Wohnung eingesteckt. Der 31-jährige Rostocker sei sich keiner Schuld bewusst. Regina ist jedoch weiterhin stinksauer und möchte nichts mehr mit ihrem Nachbarn zu tun haben. Nach der Übergabe der Schlüssel sei das Kapitel für sie abgehakt.

Entsetzt über das Verhalten ihres Nachbarn denkt Rostockerin Regina sogar über einen Umzug nach. Da sie nicht in Norberts Wohnung ziehen kann und sich in ihrer 1-Zimmer-Wohnung nicht wohlfühle, möchte sie am liebsten weit weg von allen. Es bleibt abzuwarten, wie es für die Rentnerin weitergeht. (lrq)

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