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Hartz und herzlich: Jugendamt nimmt Cindys Kinder weg – hier kommen sie unter

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Von: Sina Koch

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„Hartz und herzlich“: Die zweifache Mama Cindy möchte noch einmal zur Schule gehen und braucht dabei Hilfe von ihrer Mutter Sandra. Das ist der nächste Schritt in ihrem Leben:

Die Reality-Doku „Hartz und herzlich“* begleitet der Fernsehsender RTLZWEI die Bewohner des Blockmacherrings in Rockstock Groß Klein in ihrem Alltag – der in vielen Fällen von finanziellen Sorgen und Ämterstress geprägt ist. Die TV-Sendung in Rostock hat manchmal Humor, aber oft auch traurige Schicksale zu bieten, wie MANNHEIM24* berichtet.

SendungHartz und herzlich
SenderRTLZWEI
DrehortGroß Klein, Rostock

„Hartz und herzlich“: Cindy hält Bewerbung für die Volkshochschule in den Händen

In der 33. Episode „Hartz und herzlich – Tag für Tag Rostock“ besucht Cindy ihre Mutter und teilt ihr erfreuliche Nachrichten mit. Die junge Rostockerin hat einen Plan für ihre berufliche Zukunft gefasst. Die 20-Jährige ist Sandras älteste Tochter und selbst bereits zweifache Mutter.

Cindy möchte an der Volkshochschule ihren Realschulabschluss nachholen – dafür braucht sie ihre alten Zeugnisse, die Mutter Sandra für sie aufgehoben hat: „Ich bin heute bei meiner Mama, weil wir heute die Sachen an meine Schule rüberschicken wollen“, verrät die 20-Jährige in der TV-Sendung. Damit die VHS Cindy einstufen kann, braucht sie eine Kopie ihres Hauptschulzeugnisses.

„Hartz und herzlich“: Wegen zerknittertem Zeugnis – Cindy bangt um ihre Bewerbung

Die nötigen Unterlagen sind schnell gefunden, doch eines der wichtigen Dokumente ist über die Jahre völlig zerknittert. Das bereitet Cindy große Sorgen: Ob sie es in diesem Zustand absenden kann? Um das Zeugnis zu begradigen, kommt die junge Mutter auf eine raffinierte, aber riskante Idee: Sie möchte es bügeln.

Doch zu viel Hitze könnte dem Dokument schaden. Mutter Sandra zweifelt daran, dass Cindy das Zeugnis für die Anmeldung bei der Schule wieder in Form bekommen wird.

„Hartz und herzlich“: Mutter Sandra ist stolz auf ihre Tochter – „Ich finde es gut, dass...“

Cindy ist fest entschlossen ihre Bewerbung an die Volkshochschule zu versenden, daran kann auch das zerknitterte Zeugnis nichts ändern. Trotz kleiner Meinungsverschiedenheiten unterstützt Sandra die Zukunftspläne ihrer ältesten Tochter: „Ich finde es gut, dass sie die Schule noch einmal machen tut – wenn ich die Möglichkeit gehabt hätte, dass ich an meinem Schulabschluss noch irgendwas machen kann, hätte ich es auch gemacht“, verrät die fünffache Mutter bei „Hartz und herzlich – Tag für Tag Rostock“.

Sandra wünscht sich, dass Jasmin sich ein Beispiel an ihrer älteren Schwester nimmt und ebenfalls an einem Schulabschluss arbeitet. Doch die 16-Jährige hat andere Pläne: Jasmin möchte direkt in das Berufsleben einsteigen und nicht mehr die Schulbank drücken. Eine Ausbildung oder eine Anstellung schweben Cindys Schwester vor.

„Hartz und herzlich“: Cindy hat einen konkreten Berufswunsch – und möchte dafür den Schulabschluss nachholen

Cindy schmiedet weitere Zukunftspläne: Die 20-Jährige möchte nach dem Abschluss eine Ausbildung zur Tierwirtin im Zoo beginnen. Doch zunächst plant die junge Mutter ihre Kinder wieder zu sich nach Hause holen – denn bei ihr geht es zur Zeit drunter und drüber.

Cindy musste ihre beiden Töchter auf Rat des Jugendamtes weggeben*. Ihre Tochter Melodie lebt seitdem bei ihrer Oma in Pflege und auch der jüngste Spross musste in einer WG des Jugendamtes untergebracht werden. Doch die junge Mutter setzt alles daran, ihre Kinder bald wieder bei sich zu haben. (sik) *MANNHEIM24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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