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Hartz und herzlich (RTLZWEI): Petra will neuen Job – „Ich hasse...“

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Von: Sina Koch

„Hartz und herzlich“ - Petra und Sascha sitzen auf heißen Kohlen. Das Paar hat sich erneut im Sicherheitsdienst beworben und wartet sehnsüchtig auf eine Rückmeldung.

In den neuen Folgen von „Hartz und herzlich - Tag für Tag Benz-Baracken“ hoffen Petra und Sascha bald wieder arbeiten zu können. Dabei hatten sie in der Vergangenheit bereits die Chance einen Job bei der Post zu ergattern. Insbesondere die Arbeitszeiten scheinen den Beiden hierbei jedoch ein Dorn im Auge gewesen zu sein: „Wir haben nicht gewusst, dass wir samstags arbeiten müssen“. Auch im Arbeitsvertrag scheint es Unstimmigkeiten gegeben zu haben. Petra gibt preis, dass sie sich als „Briefsortierer“ und nicht als „Paketsortierer“ eingetragen hätten.

Neue Bewerbung, neues Glück: Jetzt haben sie sich als Security-Mitarbeiter im Supermarkt vorgestellt. Der Arbeitsalltag in diesem Bereich ist Sascha und Petra nicht fremd, denn sie haben sich bei ihrem alten Job im Sicherheitsdienst kennengelernt und ineinander verliebt. Das Paar hofft auf positive Rückmeldung: „Ich freue mich darauf. Endlich wieder arbeiten gehen!“, sagt Sascha.

SendungHartz und herzlich
DrehortBenz Baracken, Mannheim
SenderRTLZWEI

Hartz und herzlich: So planen Petra und Sascha ihren neuen Alltag

Bei dem Trubel um den Job dürfen ihre Kinder, die sie liebevoll „meine Mäuse“ nennt, natürlich nicht zu kurz kommen. Ein ausgeklügelter Arbeitsplan soll die Patchwork-Familie entlasten: „Ich von morgens um sieben, er macht dann die Kinder...“, sagt Petra. „Sie macht halt morgens und ich mache dann nachmittags“, ergänzt Sascha. Ein Manko scheint der Job in Saschas Augen jedoch zu haben: „Man verdient halt keine 2000/3000 Euro“, so Sascha.

Hartz und herzlich: Petra und Sascha über den Job im Sicherheitsdienst - „Wie ich das hasse“

Was das Gehalt im künftigen Job betrifft, hat Sascha bereits genaue Vorstellungen. „Ich bin zufrieden, wenn ich 1500 Euro auf der Hand habe, wenn man dann alles bezahlt hat, dass man dann noch 300/400 Euro auf der Hand hat“, so Sascha weiter. Durch ihre Erfahrung im Sicherheitsdienst sind Petra und Sascha stolze Besitzer*in eines „34-A-Scheins“. Dieser Schein erlaubt es ihnen im Dienst spezifische Dinge zu kontrollieren. „Wenn man keinen 34-A-Schein besitzt, dann darf man natürlich keine Bodychecks oder Taschenkontrollen machen - dann darf man nur Ticketkontrolle machen. Wenn man aber die 34-A-Schulung hat, dann darf man Bodychecks machen und darf auch Taschenkontrolle machen“, erklärt er.

Beim Thema rund um die Privilegien des 34-A-Scheins, scheint Petra nicht ganz wohl zu sein: „Ich hasse Bodychecks. Ich weiß nicht warum.“ Auch Sascha ist nicht besonders angetan die Bodychecks im Dienst durchzuführen. „Es ist nicht gerade schön, wenn du mitten im Sommer - bei 30 Grad bist - und dann hebt einer die Arme hoch...“, enthüllt Sascha. Bei dieser Beschreibung kann sich die 33-jährige Mutter das Lachen nicht verkneifen und fügt scherzhaft hinzu: „Deo versagt!“

Hartz und herzlich: Petra sieht auch Schattenseiten am Job - „Mitunter 12 bis 13 Stunden nur rumstehen“

Obwohl Petra mit dem Arbeitsalltag im Sicherheitsdienst vertraut ist, brennt sie nicht zu 100 Prozent für den Job. „Das ist zwar eine schöne Arbeit, aber mitunter 12 bis 13 Stunden nur rumstehen, ohne irgendwas zu tun...“, sagt die 33-Jährige. Dieser Aspekt scheint Sascha nicht zu stören, vielmehr nimmt er Petras Bedenken auf die Schippe: „Gefährlich wird es nur, wenn du mit dir anfängst, selbst zu erzählen. Und dann wenn einer sagt: Äh Kollege, alles okay?“ Trotz der Eintönigkeit wollen sowohl Petra als auch ihr Verlobter wieder einen Security-Job. „Wir vermissen den Job total. Weil es macht ultra viel Spaß“, gibt Petra preis. Was die beiden zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen: Bald wird Sascha seinen „34-A-Schein“ wieder einsetzen können.

Hartz und herzlich: Gute Neuigkeiten für Petras Verlobten

Bei Sascha gibt es in der neuen Folge „Hartz und herzlich - Tag für Tag Benz-Baracken“ erfreuliche News. Der 42-Jährige hat den Security-Job im Supermarkt bekommen. Während er seine erste Schicht hinter sich bringt, wartet Petra noch immer auf Rückmeldung von der Stelle. „Gestern habe ich auch den Arbeitsvertrag unterschrieben - durch meinen Bruder, weil mein Bruder hat sich zuerst dort beworben. Jetzt bin ich halt Security im Supermarkt, muss aufpassen am Eingang, dass die [Masken] tragen“, sagt Sascha.

Hartz und herzlich: Wird Petra den Job bekommen?
Hartz und herzlich: Wird Petra den Job bekommen? © TVNOW

Der 42-Jährige hat in seiner bisherigen Arbeitszeit bereits ein Handgemenge unterbinden können. „Da war wirklich der Vorfall, dass sich ein paar im Kassenbereich prügeln. Und da bin ich gleich angefunkt worden: Security an Kasse 6. Und dann habe ich das geklärt“, klärt Sascha auf. Seine Devise dabei lautet: „Egal was ist, immer deeskalierend wirken!“

Hartz und herzlich: Sascha bezieht weiterhin Hartz-IV 

Fast ein Jahr lang war Sascha, mit einer kurzen Unterbrechung, arbeitslos. Er hofft in dem neuen Job langfristig Fuß fassen zu können: „Das ist jetzt erst einmal Teilzeit - 5 Stunden am Tag. Erst einmal für ein halbes Jahr Probezeit.“ Das Paar bezieht aktuell Hartz-IV. Obwohl der 42-Jährige wieder arbeitet, wird sich das vorerst auch nicht ändern. Doch mit dem Job kann er sich seinen Regelsatz zumindest ein bisschen aufstocken.

Ob Petra ebenfalls eine Zusage bekommt, erfahren die Zuschauer am 28. September um 20:15 Uhr in der nächsten Folge von „Hartz und herzlich - Tag für Tag Benz Baracken“ auf RTLZWEI. Auch die anderen Benz-Baracken-Bewohner*innen haben alle Hände voll zu tun: Elvis sorgt sich um seine Familie und Michael ist nach seiner Not-Op aus dem Krankenhaus entlassen worden. (sik)

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