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Hartz und herzlich: Rostockerin verzweifelt – Amt beschlagnahmt Haustiere

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Von: Laura Reeb-Quintans

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„Hartz und herzlich“ in Rostock: Nachdem Sandra ihre geliebten Haustiere vom Amt entzogen wurden, möchte sie einfach nur weg und besucht ihre Mutter in Rathenow.

Die RTLZWEI Sozialdoku „Hartz und herzlich“ begeistert schon seit vielen Jahren die Zuschauer. Auch das Spin-Off Format in Rostock zieht die Fans vor ihre Fernseher. Seit 2020 sind die Bewohner von Groß Klein zu sehen und gewähren einen Einblick in ihr Leben.

SendungHartz und herzlich
SenderRTLZWEI
DrehortGroß Klein, Rostock

„Hartz und herzlich - Tag für Tag Rostock“: Sandra möchte sich von Verlust ihrer Tiere erholen

Die Sendung thematisiert vor allem das Leben mit Hartz IV, Geldsorgen, Familien und Schicksalsschlägen. So auch bei Rostockerin Sandra. Das Veterinäramt hat ihr zuletzt ihre Hunde weggenommen, da ihre Wohnung nicht die nötigen Haltungsbedingungen erfülle. Der Verlust schmerzt sehr, deshalb möchte sie sich ablenken.

Die fünffache Mutter will dem Ämterstress entfliehen und entschließt sich ihre Mutter in Rothenow zu besuchen. Dort möchte sie ihre ehemalige Heimat genießen und angeln gehen. Auf ihrer Reise darf eines nicht fehlen: ihre Stofftiere. Seit 20 Jahren sammelt die Rostockerin Plüschtiere, darunter ein Hund mit einem Herz und zwei rote Pandas. 

„Hartz und herzlich - Tag für Tag Rostock“: Reise mit der ganzen Familie

Sandra plant ihre Reise sorgfältig, es müsse eben an vieles gedacht werden. Tochter Svenja und Sohn Angelo sind bereits in Rathenow. Die 16-jährige Jasmin fährt heute erst mit ihrer Mutter. Die Berufsschülerin hat sich von der Schule freigenommen, damit sie mitreisen kann.

Rostockerin Sandra macht vor der Fahrt noch einen Abstecher zu ihrer Tochter Cindy, um zwei Hasen abzuholen, die sie nach Rathenow zu ihrer Schwester bringen will. Tochter Cindy kümmert sich unterdessen liebevoll um die Verpflegung ihrer Eltern und gibt ihnen Süßigkeiten mit auf den Weg.

„Hartz und herzlich - Tag für Tag Rostock“: Ausflug ist etwas Besonderes

Mit den Hasen im Gepäck fährt die Familie in das 250 Kilometer entfernte Rathenow. Der Ausflug ist für die Familie etwas Besonderes. Da das Budget durch Hartz IV knapp ist, bleibt nicht viel Geld für Luxus übrig. Seit sechs Jahren lebt die Familie nicht mehr in Rathenow, doch der 37-Jährigen fehlt ihre ehemalige Heimat.

Nachdem das Veterinäramt Sandra ihre Tiere entzogen hat, sitzt der Schmerz tief und es ist ein Tapetenwechsel nötig. Der Behördenstress hat der Mutter von fünf Kindern zugesetzt und die Ablenkung soll ihr guttun. Zeit mit der Familie verbringen und ihre Hobbys voll und ganz auskosten, darauf freut sich die Rostockerin besonders.

„Hartz und herzlich - Tag für Tag Rostock“: Sandra stolz auf Fisch-Ausbeute

Zurück in Rostock zeigt die Familie ihre Ausbeute. Sie bringen frischen, selbst gefangenen Fisch mit. Der Fang soll bald auf dem Teller landen, Mutter Sandra friert daher den Fisch ein. Rund 20 Fische haben sie gefangen. Außerdem zeigt die fünffache Mama ein weiteres Mitbringsel. Sie hat sich neue Klamotten gekauft – für etwa 100 Euro gönnt sie sich eine neue Hose und einige Oberteile.

Während Sandra die Zeit in Rathenow genießt, ist ihre 16-jährige Tochter froh wieder zu Hause zu sein. Zu sehr vermisst sie ihren Freund. Zum Jahrestag möchte sie ihm ein Parfüm schenken. Geschwister Svenja und Angelo bleiben noch in der alten Heimat Rathenow bei ihrer Oma. (lrq)

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