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Hartz und herzlich: Sorge um Reginas Gesundheit – wieso sie im Koma lag 

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Von: Sina Koch

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„Hartz und herzlich“: Seit etwa 13 Jahren lebt Regina im Blockmacherring in Rostock. Die 67-jährige Rentnerin ist dem Tod von der Schippe gesprungen. Ihre Geschichte:

Die Sozial-Doku „Hartz und herzlich“* auf RTLZWEI ist für viele Zuschauer zur Kult-Sendung geworden. Ob in Mannheim, Pirmasens oder Duisburg – überall begleiten Kamerateams Hartz-IV-Empfänger durch deren schweren Alltag. Vor allem die Staffeln aus Rostock erfreuen sich großer Beliebtheit, wie MANNHEIM24* berichtet.

SendungHartz und herzlich
SenderRTLZWEI
DrehortGroß Klein, Rostock

„Hartz und herzlich“ in Rostock: Regina hat einige Schicksalsschläge hinnehmen müssen

Aus dem Rostocker Stadtteil Groß Klein gibt es immer etwas zu erzählen. Die Zuschauer vor dem heimischen Fernseher können miterleben, wie Dave zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wird* und das Jugendamt der 20-jährigen Cindy die Kinder entzieht.* Eine „Hartz und herzlich“-Protagonistin sieht die tragischen Schicksale im Blockmacherring seit 13 Jahren mit eigenen Augen – dabei hat sie selbst eine traurige Geschichte.

Die 67-jährige Regina lebt mit ihrem Hund Mickey in einer Ein-Zimmer-Wohnung. Viel hat sie nicht – auch sie kämpft mit finanziellen Sorgen, da sie sich gerade so mit ihrer Rente, die über die Grundsicherung aufgestockt wird, über Wasser halten kann. 

„Hartz und herzlich“ im Blockmacherring: Wegen Herzinfarkt – Regina lag für mehrere Tage im Koma

Jeden Abend würde Regina für sich und ihren Hund beten. Der Grund ist allerdings traurig. Denn die Rentnerin lag vor zwei Jahren nach einem Herzinfarkt im Koma. Diese Erfahrung prägt auch die Auseinandersetzung mit ihrem Tod: „Man weiß ja nicht, wie es ist, wenn man tot ist“, enthüllt die 67-Jährige in der 37. Folge „Hartz und herzlich Tag für Tag Rostock“.

Wie die Zuschauer im Laufe der „Hartz und herzlich“-Staffeln erfahren, lag Regina sechs lange Tage im Koma. Diese Zeit ist für sie schwer zu beschreiben: „Da war ich nicht da [...] Allerdings als ich nachher wieder aufgewacht bin, dachte ich: Hä, wo bist du denn? Lebst du noch?“.

„Hartz und herzlich“: Nach Koma – Regina kann nicht mehr laufen

Nachdem sie den Herzinfarkt überstanden hatte und aus dem Koma wieder aufgewacht ist, machten Regina die Folgen schwer zu schaffen: Sie konnte zunächst nicht mehr laufen. Doch die dreifache Mutter gab nicht auf und kämpfte sich wieder auf die Beine.

In diesen schwierigen Zeiten gibt ihr vierbeiniger Begleiter Mickey der gelernten Dreherin viel Kraft und Halt. Trotzdem beschäftigt sich die Rentnerin weiterhin mit ihrem Tod: „So schnell möchte ich nicht von dieser Erde gehen. Ich bin erst 67 Jahre alt“, verrät sie in der TV-Sendung auf RTLZWEI.

„Hartz und herzlich“: Regina beschäftigt sich mit ihrem Tod – „ich wünsche mir...“

Noch einmal möchte sie solche schweren Krankheitsverläufe nicht miterleben: „Ich wünsche mir abends einzuschlafen und nicht wieder wach zu werden“, enthüllt Regina bei „Hartz und herzlich“. Das schwere Thema Tod beschäftigt Regina nicht nur im Hinblick auf ihren Herzinfarkt und das Koma.

Reginas Verlobter Norbert ist an einem Gehirn-Tumor verstorben. So richtig verarbeiten konnte die Rentnerin den Schicksalsschlag nicht. Auch wenn das Paar nur sechs Monate miteinander verbringen könnte, versetzt Norberts Tod die 67-Jährige in tiefe Trauer. (sik)*MANNHEIM24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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