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Hartz und herzlich: Sorge um Manja – so steht es um ihre Gesundheit

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Von: Laura Reeb-Quintans

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Die an Multipler Sklerose erkrankte Manja berichtet, wie es wirklich um ihre Gesundheit steht. Die 42-jährige Rostockerin zeigt außerdem, wie viel Unterstützung sie benötigt und teilt ihre Hoffnungen für die Zukunft.

Seit Januar 2020 begeistert die Spin-Off Sendung von „Hartz und herzlich“ die RTLZWEI Zuschauer. Die Sozialdoku zeigt das Leben der Rostocker am Existenzminimum. Geplagt von Geldsorgen, Vorurteilen und Schicksalsschlägen kämpfen sich die Bewohner der Plattenbausiedlungen in Groß Klein durch den Alltag. So auch die an Multipler Sklerose erkrankte Manja.

SendungHartz und herzlich
SenderRTLZWEI
DrehortGroß Klein, Rostock

„Hartz und herzlich - Tag für Tag Rostock“: Manja hat bereits 40 Eingriffe hinter sich

Der Gesundheitszustand der 48-jährigen Manja gleicht seit einigen Jahren einer Achterbahnfahrt. Da die Auswirkungen der Autoimmunkrankheit Multiple Sklerose in Schüben auftritt, leidet die Rostockerin zeitweise sogar unter Lähmungen. Vor allem ihre Hände verkrampfen oft, deshalb leidet sie unter einem Karpaltunnelsyndrom, das dringend in einem ambulanten Eingriff behandelt werden muss.

Über 40 Operationen hat die dreifache Mutter bereits hinter sich, doch es folgen noch mehr. Jetzt soll ihr ein Harnblasen-Katheter eingesetzt werden, um Manja, die seit drei Jahren an einen Rollstuhl gebunden ist, den Gang auf die Toilette zu erleichtern. Dieser Eingriff soll schnell verlaufen und weniger gefährlich sein, als der zuvor empfohlene Bauchdecken-Katheter.

„Hartz und herzlich - Tag für Tag Rostock“: Lichtblick - Manja nimmt an Medikamententest teil

Doch es gibt auch gute Nachrichten für Manja: Es existiert eine neue Behandlungsmöglichkeit für die Autoimmunkrankheit MS. Die gebürtige Rostockerin darf an einem Medikamententest teilnehmen. Lange hat sie darauf gewartet, denn einige Tabletten, die sie derzeit einnimmt, führen zu unangenehmen Nebenwirkungen und fördern schmerzhafte Schübe und Krämpfe. Sie hofft nun, dass die neue Therapie anschlägt

Manja wünscht sich sehnlichst, dass sich ihr gesundheitlicher Zustand verbessert. Multiple Sklerose tritt in Schüben auf und das fordert seinen Tribut. So schlimm, dass sich die Rostockerin nicht aus dem Bett erheben kann. Aber das neue Medikament muss mit ihrer DNA kompatibel sein, um eine Therapie überhaupt möglich zu machen und ihre Gesundheit zu fördern.

„Hartz und herzlich - Tag für Tag Rostock“: „Ich mache alles aus Liebe zu ihr“ - Verlobter Martin pflegt Manja

Manjas Verlobter Martin sorgt sich liebevoll um seine pflegebedürftige Partnerin. Er weiß: „Ich mache alles aus Liebe zu ihr“ und fügt hinzu: „Ausgesucht hast du es dir ja nicht“. Außerdem kümmert sich der 32-Jährige um zusätzliches Pflegepersonal und die Sanierung des Badezimmers. Das Paar zieht Hilfe bei Manjas Pflege hinzu, das kostet allerdings Geld, aber Martin versichert: „Das ist gar kein Problem.“

Das Wohl seiner Verlobten ist dem Rostocker jeden Cent Wert. Dem Paar bleiben trotzdem 800 Euro im Monat zum Leben. Das Paar möchte außerdem die Sanierung des Badezimmers anstreben, damit Manja barrierefrei leben kann. Die Kosten für den Umbau müssen allerdings noch genehmigt werden. Diese bauliche Veränderung ist eine große Entlastung für Manja und sie hofft, dass die Bauarbeiten bald beginnen. (lrq)

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