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Hartz und herzlich: Jack wünscht sich Geschlechtsumwandlung – doch die OP ist teuer

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Von: Sina Koch

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„Hartz und herzlich“: Jack aus Rostock wünscht sich eine operative Geschlechtsangleichung. Doch der Eingriff ist teuer – und stellt den Minijobber vor große Hürden. 

Hartz und herzlich“* in Rostock – Der Stadtteil Groß-Klein ist durch die RTLZWEI Sendung bekannt geworden. Noch immer stehen hier einige Plattenbauten aus DDR-Zeiten, die das Bild der Region prägen. Die Bewohner des Blockmacherring haben mit finanziellen Sorgen und Ämterstress zu kämpfen – und lassen sich in ihrem turbulenten Alltag von der RTLZWEI-Kamera filmen, wie MANNHEIM24* berichtet.

SendungHartz und herzlich
SenderRTLZWEI
DrehortGroß Klein, Rostock

„Hartz und herzlich“: Jack ist transsexuell – und wünscht sich eine Geschlechtsangleichung

Ein Bewohner der Stadtteils Groß-Klein wagt nun einen großen, lebensveränderten Schritt: Jack ist transsexuell und will sich in wenigen Wochen unter das Messer legen. Jack wurde als Frau geboren und will sich zu einem Mann operieren. Freundin Cindy unterstützt den 21-Jährigen bei seinem Vorhaben: „Ich finde es hammer gut, dass er es so weit geschafft hat, dass er umoperiert wird. Ich bin so stolz auf ihn“, verrät sie bei „Hartz und herzlich – Rostock“.

Jacks operative Geschlechtsangleichung rückt Schritt für Schritt näher. Seine Freundin und Mitbewohnerin Cindy bewundert den 21-Jährigen für seine Willensstärke – schließlich muss sich der Rostocker nicht nur einer, sondern gleich zehn Operationen für die Geschlechtsangleichung unterziehen. „Es ist ziemlich hart, was er da durchstehen muss – Hut ab, wenn er das durchsteht“, verrät seine Mitbewohnerin vor laufenden RTLZWEI-Kameras.

„Hartz und herzlich“: Jack hat Arztgespräch in Berlin – und bekommt Angst vor den Risiken

Doch bevor der Rostocker seine Entscheidung getroffen hat, ist Jack nach Berlin gereist, um das Erstgespräch zur Geschlechtsangleichung wahrzunehmen. Es wird ein langer Prozess, mit vielen Risiken, nimmt er aus den Gesprächen mit dem Arzt mit.

„Habe ein bisschen [Angst], dass etwas schiefläuft und ich dann kein Gefühl mehr am Brustkorb habe – es kann ja auch taub bleiben“, verrät der 21-Jährige in der 33. Folge „Hartz und herzlich“ in Rostock. Und das ist nur eine von vielen Risiken, die eine solch große OP birgt. Jack hat Respekt vor der Operation. Doch das ist nicht das Einzige, das ihm zu schaffen macht. Der 21-Jährige hat mit weiteren Problemen zu kämpfen.

Seine psychische Krankheit* ist mal mehr mal weniger präsent. In manchen „Hartz und herzlich – Tag für Tag Rostock“- Episoden ist dem 21-Jährigen deutlich anzusehen, dass es ihm nicht gut geht. Er wirkt abwesend, nervös aber auch gleichzeitig in sich gekehrt.

„Hartz und herzlich“: Jack muss sich zehn Operationen unterziehen – „glaube nicht, dass es...“

Die erste Operation seiner Geschlechtsangleichung wird an seiner Brust durchgeführt werden: „Als erstes wird nur die Brust abgenommen. Der Rest müsste in einer anderen Klinik stattfinden – deshalb glaube ich nicht, dass es zeitnah [passiert]“, beschreibt Jack die OP.

Seit seinem 12 Lebensjahr weiß Jack bereits, dass er im falschen Körper geboren ist. Da er nicht noch länger warten möchte, würde mit der Geschlechtsangleichung sein größter Traum in Erfüllung gehen. (sik) *MANNHEIM24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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