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Hartz und herzlich: Cindy muss Tochter ans Jugendamt übergeben – „richtig ungerecht“

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Von: Laura Reeb-Quintans

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„Hartz und herzlich - Tag für Tag Rostock“: Das Jugendamt in Rostock greift durch und Cindy muss ihre Tochter in deren Obhut geben.

Seit 2020 begeistern die Rostocker Bewohner von Groß Klein die Zuschauer von RTLZWEI. Die dritte Staffel von „Hartz und herzlich“ ist bereits seit März 2022 zu sehen und berichtet von Geldsorgen, Zukunftsängsten und Schicksalsschlägen, so auch in Episode 35. Die 20-jährige Cindy muss dem Jugendamt Tochter Clara übergeben. Die junge Mutter ist fassungslos.

SendungHartz und herzlich
SenderRTLZWEI
DrehortGroß Klein, Rostock

„Hartz und herzlich - Tag für Tag Rostock“: Abschied von Clara - „Heute wird ein mega scheiß Tag“

Auf Anordnung des Jugendamts muss die 20-jährige Cindy ihre kleine Tochter in eine betreute Wohngruppe abgeben. Der Rostockerin fällt der Abschied schwer, daher bemüht sie sich das letzte gemeinsame Frühstück perfekt zu gestalten. Sie muss noch einige Sachen ihrer einjährigen Tochter packen und weiß: „Heute wird ein mega scheiß Tag“. Ein Kind abzugeben ist für die Rostockerin aber keine Neuheit.

Cindy, die bereits mit 18 Jahren zum ersten Mal Mutter wird, muss Töchterchen Melody aufgrund mangelnder Hygiene und Überforderung in der Haushaltsführung in die Obhut von Jeans Mutter geben. Das gleiche Schicksal droht nun auch Clara. Probleme mit der Haushaltsführung kommen bei Cindy nicht von Ungefähr. Auch Mutter Sandra hat in der Vergangenheit mit dem Jugendamt zu kämpfen.

„Hartz und herzlich“: Cindy will nach Hause mit Clara - „Das ist richtig ungerecht“

Der Moment des Abschieds rückt immer näher, doch Mutter Cindy möchte noch nicht gehen. Sie genießt die letzten Augenblicke und packt zusammen mit Clara all ihre Sachen. Den Weg zur Wohngruppe muss sie auch nicht alleine bewältigen. Freund Jean und Schwester Svenja begleiten sie. Die 20-Jährige klagt: „Schatz ich hab Bauchschmerzen, können wir nicht wieder nach oben gehen mit Clara?“.

Cindy findet: „Das ist richtig ungerecht“. Doch der vom Jugendamt eingeforderte „Schutzplan“ wird von den Eltern nicht eingehalten. Es bleibt also nur noch diese drastische Maßnahme. Mutter Cindy ist schwer getroffen vom Abschied, doch ihrer Tochter zuliebe hat sie sich nichts anmerken lassen. „Ich versuche gerade stark zu sein“. Ein Hoffnungsschimmer bleibt aber: Die Rostockerin darf ihre Tochter täglich besuchen.

„Hartz und herzlich“: Jean verlässt die WG - „Du lässt mich jetzt in dieser Situation allein“ 

Auch Freund Jean verlässt die Rostocker Wohnung, er hat Aussicht auf einen Job, allerdings in 150 Kilometer Entfernung. Daher zieht er in seine alte Heimat Schleswig-Holstein. „Das bedeutet für mich, dass ich alleine bin“, klagt Cindy. Doch Jean möchte auf eigenen Beinen stehen und nicht länger vom Amt leben. Das Paar entschließt sich für eine Fernbeziehung, für die junge Mutter ein weiterer Rückschlag.

Cindy fühlt sich nach dem Abschied von Jean im Stich gelassen - „es ist ungerecht, du lässt mich jetzt in dieser Situation allein“. Trost findet die junge Mutter bei einem Videotelefonat mit Tochter Melody, die bei Jeans Mutter zur Pflege lebt. (lrq)

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