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Hartz und herzlich: Schimmel-Wohnung sorgt für Aufregung – Christine sauer über Vermieter

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Von: Sina Koch

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„Hartz und herzlich“ - Christine hat einen Schimmelbefall in ihrer Wohnung. Sie hat bereits mit ihrem Vermieter gesprochen, um eine Lösung zu finden – doch der gibt ihr die Schuld:

In der Sozialdoku „Hartz und herzlich“ kommt Christine an ihre Grenzen. Nachdem sie einem Fake-Profil, das Hass-Botschaften im Netz verbreitet hat, die Stirn geboten hat, gibt es in Folge 45 der RTLZWEI-Kultsendung schlechte Neuigkeiten zu vermelden: Seit einiger Zeit hat sich gesundheitsgefährdender Schimmel in Christines Wohnung breit gemacht. Die 44-Jährige hat bereits einen Umsetzungs-Antrag bei der Wohnungsbaugesellschaft gestellt. Aufgrund ihrer chronischen Krankheiten ist das Leben in der schimmligen Wohnung eine Tortur für sie. Umso schlimmer ist die Nachricht, die Christine in der unverhofften Post eines Anwalts erhält:

SendungHartz und herzlich
DrehortBenz Baracken, Mannheim
SenderRTLZWEI

Hartz und herzlich: Christine auf Wohnungssuche – „Wollen keine Hartz-IV-Empfänger...“

Da der Vermieter Christine die Schuld für den Zustand der Wohnung gibt, ist für die 44-Jährige zunächst keine neue Wohnung in Sicht. Jedoch ist es für sie kaum vorstellbar, weiterhin in der Schimmel-Wohnung zu leben. Die Lösung liegt nah: Einfach ausziehen und eine neue Wohnung suchen. Doch so leicht ist das für Christine auf dem hart umkämpften Mietmarkt nicht. Sie ist arbeitslos und fühlt sich aufgrund dessen bei der Wohnungssuche benachteiligt. „Die meisten wollen keine Hartz-IV-Empfänger. Die meisten wollen einfach nur welche wo arbeiten“, sagt die 44-Jährige. Christine macht dem Eigentümer deshalb jetzt schwere Vorwürfe.

Hartz und herzlich: Christine ist fassungslos wegen Anwalts-Brief

Die arbeitslose Mutter ist sehr frustriert über den Inhalt des unverhofften Briefs. „Der Luftaustausch würde quasi nie stattfinden, da die Türen geschlossen wären“, fasst Christine einen der Vorwürfe des Eigentümers zusammen. Dieser bringt die 44-Jährige in Rage: „Dass ich warm habe, streite ich nicht ab, weil ich mache warm. Ich bin ziemlich verfroren. Ich bin nun mal nicht mehr die Jüngste. Ich bin in den Wechseljahren [...], aber ganz ohne Lüften – dann würde ich mich selbst ersticken. Das könnte ich mit meinen Luft-Problemen gar nicht“, echauffiert sich Christine.

Sie findet außerdem, dass die Anschuldigungen „Schwachsinn“ seien und möchte sich nicht nachsagen lassen, dass sie zu wenig lüften würde. Die von Schimmel gefärbten Stellen in ihrer Wohnung seien nicht auf ihr Verhalten zurückzuführen, findet die 44-Jährige. Doch der Inhalt des Briefes enthüllt Gegenteiliges: „Ich würde mich auch nicht belehren lassen und daher wäre es auch wirklich meine Schuld“, fasst Christine die gelesenen Zeilen zusammen.

Hartz und herzlich: Christine findet die Vorschläge zur ‚Schimmel-Vorsorge´ schwachsinnig – „Das habe ich auch noch nie gehört“

In der Vergangenheit soll bereits ein Beratungsgespräch zum ordnungsgemäßen Lüften stattgefunden haben. Hierbei sei auch das Wäschetrocknen in der Wohnung zur Sprache gekommen: „Mit der Wäsche, das habe ich auch noch nie gehört. Also dass man gezwungen wird, Wäsche auf dem Balkon zu machen – wo die Viecher drauf kacken, drauf pissen können. Und solche Wäsche soll ich dann anziehen?“, redet sich Christine weiter in Rage. Der Vorschlag, die Wäsche auf einer Wäschespinne im Garten zu trocknen, lässt sie weiter brodeln. „Musst du deine Unterwäsche preisgeben, dass es jeder sehen kann, was für Unterwäsche du trägst? Da kann ich gleich einen [Striptaes] machen“, sagt Christine wütend. Die 44-Jährige ist der Meinung, dass sie „Steine in den Weg gelegt“ bekommt.

Auch die bei den anderen Benz Baracken Bewohner*innen herrscht dicke Luft: Dagmar wurde von ihrer eigenen Tochter bestohlen und hat nach langer Zeit wieder Kontakt zu ihr. Und Janine gibt preis, dass sie sich Sorgen um die Zukunft der jungen Familie macht. (sik)

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