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Hartz und herzlich: Fan-Liebling spricht über schwere Kindheit – „Die Zeit...“

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Von: Sina Koch

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„Hartz und herzlich“ - Michael pflegt seine kranke Frau Gudrun mit Hingabe. In der Sozialdoku spricht der Ex-Barackler nun über seine Kindheit. So war seine Zeit im Heim:

Die sogenannten „Benz Baracken“ im Mannheimer Stadtteil Waldhof sind besonders. Die Quasi-WG zeichnet sich vor allem in schweren Zeiten durch viel Freundschaft und Kampfgeist aus. So haben auch Gudrun und Michael in turbulenten Zeiten auf die Unterstützung der Bewohner*innen vertrauen können. Michael musste in den September-Folgen von „Hartz und herzlich“ überraschend ins Krankenhaus. Der Kult-Barackler hat sich einer unverhofften Not-Op unterziehen müssen.

Das war keine einfache Zeit für Michael und Gudrun, da Michael sich normalerweise um seine pflegebedürftige Frau kümmert. In der neuen Folge von „Hartz und herzlich“ in den Mannheimer Benz Baracken, bekocht Michael seine Ehefrau und wird dabei nostalgisch. Der Barackler erinnert sich an seine Zeit im Heim zurück:

SendungHartz und herzlich
DrehortBenz Baracken, Mannheim
SenderRTLZWEI

Hartz und herzlich: Michael hat im Heim kochen gelernt - „Mal die Speisekammer durchforstet“

Baracken-Urgestein Michael kümmert sich rührend um seine Frau. In Sachen Koch-Künste kann Gudruns Ehemann aus seinen Erfahrungen im Heim profitieren. Das Kochen habe er sich „selber angeeignet“, beteuert Michael. Grund dafür: „Weil ich der Einzige war, wo noch im Heim war [über die Ferienzeit] und nicht hungern wollte, musste ich ja was essen. Also hat der Michl mal die Speisekammer durchforstet... - und so bin ich auf das Kochen gekommen“, gibt Michael preis. So traurig die Umstände auch wirken mögen, Michael findet: „Die Zeit, wo ich im Heim war ... das war cool. Das war die schönste Zeit.“

Hartz und herzlich: Hat Michael seine Eltern je kennengelernt?

Die Zeit im Heim war für den 58-Jährigen sehr lange, denn er hat fast seine gesamte Kindheit dort verbracht. Seine Eltern seien Michael bekannt, seinen Vater kenne er „nur im Suff“, so der Ex-Benz-Baracken-Bewohner weiter. „Deswegen sind wir auch alle ins Heim gekommen - weil mein Vater getrunken hat“, gibt Michael preis. Doch Gudruns Ehemann gibt nicht nur seinem Vater die Schuld für seinen Aufenthalt im Heim. Auch seine Mutter sei an den Umständen nicht ganz unschuldig. „Ich sage mir das: Hätte die Mutter etwas getaugt damals, dann wäre mein Vater nicht in die Kneipe gegangen zum Saufen“, sagt Michael. Übrigens: Michael und Gudrun haben selbst eine Alkohol-Beichte abgelegt.

Hartz und herzlich: Michael mit trauriger Familiengeschichte - „Dann haben sie ihn weggenommen“

Michael hat vier Geschwister. Die Familien-Bande ist in der Zeit nach der Inobhutnahme jedoch zerrissen. „Also, ich war damals zwei Jahre alt [und] als ich rausgekommen bin, war ich fast achtzehn“, so Michael über seine Zeit im Heim. Der 58-Jährige kann sich noch sehr detailliert an diese Zeit zurückerinnern. „Als Erstes haben sie ja mich getrennt, von meinem Bruder Ludwig - der Älteste von uns. Mein Bruder Uwe war ein paar Wochen bei mir, dann haben sie ihn weggenommen“, gibt Gudruns Ehemann preis. Seine restlichen Geschwister habe er erst als fast erwachsene Personen wiedergetroffen. Zudem sei der Kontakt zu seinen Geschwistern aus unterschiedlichen Gründen abgebrochen - bis auf Bruder Uwe.

Wie Michael über seine Vergangenheit denkt, erfahren die Zuschauer am 22. Oktober um 14:55 Uhr in der nächsten Folge von „Hartz und herzlich - Tag für Tag Benz Baracken“auf RTLZWEI. Auch die anderen Benz-Baracken-Bewohner*innen haben alle Hände voll zu tun: Ein Dieb treibt sein Unwesen in den Benz Baracken und Janine macht sich um die Gesundheit der Zwillinge Sorgen. (sik)

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