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Hartz und herzlich: Paar will aus „größter WG, die es gibt“ ausziehen

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Von: Sina Koch

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„Hartz und herzlich“: Ein junges Pärchen will die Benz Baracken verlassen. Doch der Wohnungsmarkt in Mannheim ist hart umkämpft und die letzte Besichtigung verlief unerwartet:

„Es ist die größte WG, die es gibt“, beschreibt Publikumsliebling Elvis seine Heimat in den Mannheimer Benz-Baracken. Das sozialschwache Viertel profitiert von seinem familiären Flair und zeigt den Zuschauern von „Hartz und herzlich“, dass Geldsorgen und Ämterstress den Bewohnern nicht die Lebensfreude nehmen können. Allerdings ist der Weg aus der Abhängigkeit der Ämter oft mehr als steinig – das kennt auch der Security-Mitarbeiter Jonas nur zu gut.

SendungHartz und herzlich
DrehortBenz Baracken, Mannheim
SenderRTLZWEI

„Hartz und herzlich“: Jonas möchte den Benz-Baracken den Rücken kehren

Der 20-Jährige ist in den Benz Baracken geboren und wünscht sich sehnlichst aus den Blöcken wegzuziehen. Aktuell lebt Jonas bei seiner Mutter Simone, doch der Jung-Barackler möchte gemeinsam mit seiner Freundin Martina eine eigene Wohnung mieten. Dabei wagt der 20-jährige „Hartz und herzlich“-Darsteller gleich zwei große Veränderungen:

Es wird die erste gemeinsame Wohnung mit Martina und zudem ein Leben außerhalb der Benz-Baracken. Doch die Wohnungssuche gestaltet sich schwerer als gedacht. Vor allem die Hartz IV-Klischees sorgen bei Jonas von „Hartz und herzlich“ für Unmut und sogar für Wohnungsabsagen.

„Hartz und herzlich“ in Mannheim: Jonas will wegziehen – und sucht fieberhaft nach Wohnung

Jonas wünscht sich Veränderung in seinem Leben. Er hat sich zu einem großen Schritt entschlossen und das, obwohl er seine Kindheit in den Benz-Baracken positiv in Erinnerung hat. Der Security-Mitarbeiter möchte weiterhin in Mannheim wohnen, allerdings den Stadtteil wechseln – auch wenn seine Wohnungssuche auf Unverständnis bei den anderen Benz-Baracklern stößt.

So ist sich Nachbar Elvis sicher: „Da kennst du niemanden, den Zusammenhalt und die Hilfe, die es hier gibt, findest du dort auch nicht.“ Der Kult-Bewohner kann nicht verstehen, weshalb Jonas den Benz-Baracken den Rücken kehren möchte.

„Hartz und herzlich“ aus den Benz-Baracken: Jonas kämpft mit Hartz IV-Klischees – „... ich habe mein Gehalt“

Jonas sucht schon länger nach einer eigenen Wohnung. Doch die bisherigen Erfahrungen haben die Hoffnungen des Security-Mitarbeiters gedämpft: „Ich hatte mal eine Wohnungsbesichtigung – zwei Konkurrenten hatte ich – einer von Mercedes-Benz und ein Hartz-IV-Empfänger. Ich als Security, kein Problem, ich habe mein Gehalt. Und der Hartz-IV-Empfänger hat die Wohnung bekommen“, so Jonas.

Für Jonas hagelt es jedoch auch weiterhin und abseits der RTLZWEI-Kameras weitere Wohnungsabsagen, wie er jetzt in einer Instagram-Fragerunde preisgibt.

„Hartz und herzlich“: Jonas ist gefrustet von Wohnungssuche – und kassiert eine Absage nach der Nächsten

Der hart umkämpfte Wohnungsmarkt lässt Jonas verzweifeln. Auf die Frage eines Fans „Wie sieht es mit der neuen Wohnung aus? Hast du etwas in Sicht?“ hat der 20-Jährige eine wenig erfreuliche Antwort.

„Hatte ja einen Termin für eine Besichtigung, nur dass der Besitzer 1 Tag vor dem Termin der Besichtigung abgesagt hat – weil die Wohnung vergeben wurde“, gibt der Benz-Barackler auf Instagram preis. Schlechte Aussichten: Bei Jonas scheint sich der Traum der ersten gemeinsamen Wohnung weiter zu verzögern. (sik)

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