1. Mannheim24
  2. Promi & Show

Hartz und herzlich: Sorge um die Familie - Elvis spricht über Hater!

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Sina Koch

„Hartz und herzlich“ - Elvis reicht‘s! Der 48-Jährige spricht in der neuen Folge der Sozialdoku über die Hass-Nachrichten auf Social Media – und macht eine Ansage an die Hater.

In Mannheim Waldhof stehen die Benz Baracken, in denen viele Bewohner*innen von dem familiären Flair profitieren. Aus dem Zusammenhalt schöpfen die Barackler*innen viel Kraft - vor allem in schlechten Zeiten. Denn in der Sozialdoku „Hartz und herzlich - Tag für Tag Benz-Baracken“ gehören Hartz-IV und Geldsorgen ebenfalls zum Alltag. Zuschauerliebling Elvis und seine Familie haben eine wachsende Fan-Base - doch nicht jeder Zuschauer*in ist ihm wohlgesonnen.

In der neuen Folge der Kult-Sendung auf RTLZWEI klagt Elvis über niederschmetternde Hassbotschaften an ihn und seine Familie. Der Familienvater bezieht Hartz-IV und muss sich deshalb oft harter Kritik stellen. Gerade in den Sozialen Medien wird Elvis häufig mit unangebrachten Kommentaren angefeindet. Der sonst so toughe Barackler ist schockiert über die Nachrichten der Hater und Neider. So geht der Kult-Barackler mit dem negativen Feedback um:

SendungHartz und herzlich
DrehortBenz Baracken, Mannheim
SenderRTLZWEI

Hartz und herzlich: Elvis bekommt Hass-Nachrichten

Eigentlich hat Elvis immer einen flotten Spruch parat und nimmt vieles nicht ganz so ernst. Bis jetzt! Denn fiese Lästerattacken auf Social Media und per Post machen dem Kult-Bewohner das Leben schwer. Zudem sorgt sich der Familienvater um das Wohlergehen seiner Frau Katrin, da sie ebenfalls von den Hate-Nachrichten betroffen ist. „Viele Leute in den Sozialen Medien geben immer ihren komischen Senf dazu, über uns Hartz-IV-Empfänger“, klagt Elvis. Der 48-Jährige kann das negative Feedback nicht nachvollziehen: „Ich rede jetzt mal von mir: Was die [Hater] da als ablassen, wenn man mich im Fernsehen mit Adidas, angeblich teuren Schuhen und solchen Sachen sieht...“ Die Negativ-Kommentare werden dem Familienvater zu viel. Eigentlich kennen die „Hartz und herzlich“-Zuschauer*innen Elvis nur als witzigen Bewohner der Benz Baracken. Doch ab und zu zeigt sich der achtfache Vater auch emotional.

Hartz und herzlich: Familienvater entrüstet - „Was denken die Leute...?“

„Hartz-IV-Empfänger aber mit Gold behangen und teure Klamotten“, bekommt Elvis regelmäßig zu hören. Bei solchen Hass-Kommentaren wird der 48-Jährige nachdenklich: „Da frage ich mich, wie stellen sich diese Leute einen Hartz-IV-Empfänger vor?“ Er möchte ein für allemal die Lästereinen stoppen. „Was denken die Leute wo die Sachen her sind? Vieles ist aus der Kleiderkammer und vieles ist von der Familie. [Wenn] mein Bruder Sachen nicht braucht, dann gibt er sie mir. Vieles ist auch von Zuschauern, die uns das zugeschickt haben - Spendenpakete mit Klamotten“, gibt Elvis preis.

Hartz und herzlich: Lästereien und Vorwürfe der Kritiker - Elvis mit klarem Statement

Das Thema Hartz-IV spaltet die Gesellschaft bereits seit vielen Jahren. Ein Vorwurf der Kritiker wird dabei immer besonders Laut: „Mir kommen dann viele auch immer damit... Wir gehen arbeiten, wir Steuerzahler müssen für die aufkommen“, erklärt Elvis. Er und seine Familie sind ständig Menschen ausgesetzt, die sie aufgrund ihrer Arbeitslosigkeit anfeinden. Zuletzt haben sie sogar Hassbriefe bekommen. Der 48-Jährige ist es leid, sich ständig rechtfertigen zu müssen: „Hartz-IV-Empfänger dürfen nicht rauchen, Hartz-IV-Empfänger dürfen keinen Flachbildschirm haben und Hartz-IV-Empfänger dürfen kein Handy haben - Was dürfen Hartz-IV-Empfänger? Atmen damit sie nicht ersticken vermutlich“, wettert der Familienvater.

Hartz und herzlich: Elvis appelliert an seine Fans die Besuche in den Benz Baracken zu reduzieren.
Hartz und herzlich: Elvis bekommt erschütternde Hassbotschaften (Symbolfoto) © MANNHEIM24/Celine Burghardt/Screenshot Facebook „Einfach Elvis“

Viele Personen, die Hartz-IV beziehen, müssen sich mit diesen oder ähnlichen Vorurteilen herumschlagen. „Traurig, dass die Gesellschaft so denkt“, sagt Elvis. Außerdem findet der Familienvater zu den Feindseligkeiten klare Worte: „Die Leute sollen sich doch bitte alle an die eigene Nase packen, erst einmal in den eigenen Spiegel gucken und vor der eigenen Haustüre kehren.“ Auch die Verfasser*innen der Hass-Nachrichten kommen bei dem 48-Jährigen nicht gut weg. „Ihr redet über uns wie asozial wir sind, aber was sollen wir dann über euch sagen, die so etwas schreiben?“, enthüllt der Kult-Bewohner.

Hartz und herzlich: Elvis sorgt sich um seine Familie – „Psychisch belastet“

Durch die Bekanntheit der Familie rund um Elvis, wandern vermehrt Hass-Briefe in das Haus. Das scheint nicht nur den Familienvater schwer zu belasten. Auch an Ehefrau Katrin gehen die unschönen Meinungen nicht spurlos vorbei. „Katrin ist mittlerweile psychisch schon ganz schön belastet, durch diese ganze Hetzerei“, sagt Elvis besorgt. Der Kult-Barackler hat Bedenken, welche Auswirkungen das negative Feedback auf seine Familie hat. „Der Eine verkraftet es besser, der Andere schlechter und sie verkraftet es nicht so wie ich. Mir geht es natürlich auch an die Nieren, aber ich lasse mich davon nicht beeindrucken“, sagt der 48-Jährige.

Nichtsdestotrotz prallt die Schimpfrede nicht vollständig an Elvis ab. „Ich rege mich tierisch auf, aber das wollen diese Hater ja - aber es gibt nun einmal Familien, die man damit kaputt machen kann. Darüber denken diese Hater überhaupt nicht nach“, gibt der Kult-Barackler preis. Elvis fühlt sich, als ob er im Glashaus säße, da mittlerweile jeder Schritt, den die Familie geht, genauestens unter die Lupe genommen wird. Die darauffolgenden Konsequenzen beunruhigen den Familienvater: „Als Beispiel: Die bringen es so weit, dass Katrin sich etwas antut. Wer trägt die Verantwortung dafür, wenn man einen Menschen psychisch so kaputt macht?“ Außerdem macht sich der 48-Jährige Sorgen, dass seinen Kindern solche hasserfüllten Briefe in die Hände fallen.

Auch die anderen Benz Baracken-Bewohner*innen kennen die negativ Kommentare in den Sozialen Medien zu gut und versuchen die Anfeindungen zu ignorieren. Außerdem bringt Dagmar ein Fake-Profil in Rage, während Michael mit seiner Gesundheit zu kämpfen hat. (sik)

Auch interessant

Kommentare