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Hartz und herzlich: Tochter (13) stellt Elvis und Katrin intime Frage – „Würdest Du...“

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Von: Josefine Lenz

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„Hartz und herzlich“ – Tochter Antonia (13) will von ihren Eltern Katrin und Elvis wissen, ob sie eine lesbische Beziehung akzeptieren würden. Beide haben eine klare Haltung dazu:

Vor rund fünf Jahren wurden die ersten Folgen von „Hartz und herzlich“ aus den Benz-Baracken auf RTLZWEI ausgestrahlt. Seither ist die Sozialdoku aus Mannheim nicht mehr aus dem Programmheft und von den Fernsehern der Nation wegzudenken. Die Bewohner des ehemaligen Arbeitsviertels sind zu wahren Stars der Sendung geworden und sorgen regelmäßig für ziemlich gute Einschaltquoten. Kein Wunder, dass seit Januar wieder neue Folgen von „Hartz und herzlich – Tag für Tag Benz-Baracken“ im TV zu sehen sind.

SendungHartz und herzlich – Tag für Tag Benz Baracken
SenderRTLZWEI
DrehortMannheim

Allerdings werden viele Zuschauer diese mit einem lachenden und weinenden Auge anschauen. Denn: Dagmar ist in den Folgen noch zu sehen. Die gute Seele der Baracken ist Anfang November verstorben. Für Freunde, Familie, Nachbarn und Fans war die Nachricht über ihren Tod ein absoluter Schock. Die neuen Folgen jedoch spielen im Sommer 2021, also rund ein halbes Jahr vor dem Tod der 67-Jährigen.

Neben Dagmar sind auch Elvis, Katrin und ihre acht Kinder zu sehen. Ausgenommen von Tochter Vanessa leben alle zusammen unter einem Dach. In einer neuen Folge stellt Töchterchen Antonia ihren Eltern eine sehr intime Frage.

„Hartz und herzlich“: Katrin gesteht – so sollte ihr Traumschwiegersohn aussehen

Mama Katrin spricht in gegenüber dem RTLZWEI-Kamerateam zunächst über ihre 18-jährige Tochter Jasmin, die langsam flügge wird. „Jetzt will sie ja auch eine eigene Wohnung. Da muss sie halt ein bisschen warten, bis halt ein Angebot kommt. Vielleicht findet sie ja noch einen richtigen Freund, der zu ihr passt“, sagt Katrin. Die achtfache Mutter wünscht sich für ihre Tochter einen perfekten Schwiegersohn. „Ein ganz normaler Freund, der kein Mist macht, Drogen nimmt oder ähnliche Sachen. Der ganz einfach normal ist und zu Jasmin steht und auch eventuell irgendwann man zu der Kleinen“, so die Mannheimerin weiter.

Hartz und herzlich: Elvis und Katrin sind das Traumpaar der Benz Baracken.
Hartz und herzlich: Elvis und Katrin sind das Traumpaar der Benz Baracken. © Screenshot Facebook/Youtube/Fotomontage: MANNHEIM24

„Hartz und herzlich“: Tochter Antonia mit Beziehungsfrage – „Würdest Du mich dann noch akzeptieren?“

Auch die 13-jährige Tochter Antonia macht sich mittlerweile Gedanken über eine Beziehung – jedoch ist bei ihr gar nicht klar, ob sie irgendwann mal einen Traumprinzen oder eine Traumfrau finden will. „Antonia hat mich gefragt, was ich sagen würde, wenn sie ein Mädchen liebt. Dann hat sie gefragt: Würdest Du mich dann noch akzeptieren?“, verrät Katrin.

Und wie reagiert die Mannheimerin auf diese Frage? Auf jeden Fall sehr verständnisvoll! Sie würde Verständnis dafür zeigen und auch Papa Elvis – der von seiner Tochter die gleiche Frage gestellt bekommt – zeigt ebenso viel Empathie. „Er hat auch gesagt: Ist doch alles okay, wenn es so ist, dann ist es so!“, zitiert Katrin ihren Mann.

„Hartz und herzlich“: Katrin begeistert mit Toleranz – „Ich würde das alles akzeptieren“

Bei „Hartz und herzlich“ geht Katrin nochmal genauer auf die Frage ihrer Tochter ein. „Soll ich mein Kind wegschmeißen, nur weil‘s eventuell bi, lesbisch oder schwul ist? Ist trotzdem mein Kind! Ich würde das trotzdem akzeptieren. Das ist halt so, das sind meine Kinder und ich würde das alles akzeptieren. Ich will ja auch, dass meine Kinder glücklich sind. Ich könnte niemals zu meinem Sohn oder meiner Tochter sagen: Du bist der größte Abschaum, nur weil Du lesbisch oder schwul bist. Ich will Dich nicht mehr sehen, ich ekel mich vor Dir oder was weiß ich.“

Mit dieser toleranten Haltung stößt Katrin bei der „Hartz und herzlich“-Community auf Begeisterung. Auf Instagram feiern die Fans die Mannheimerin für diese Worte. „Da hat die Mama die richtige Einstellung zum Partnergeschlecht“, heißt es beispielsweise in den Kommentaren.

Übrigens: Wenn es nach Katrin gehen würde, könnte ihre Kinder samt Partner für immer im gelben Reihenhaus wohnen. „Das Nest müssen sie nicht verlassen, sie können auch ruhig bei mir bleiben. Allerdings müsste man dann bisschen was umbauen“, sagt Katrin und witzelt: „Ja und vielleicht auch schalldicht machen. Weil, ja, ihr wisst ja was ich meine“. (jol)

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