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„Hartz und Herzlich“: Elvis verrät Vorsätze 2021 – und kassiert Shitstorm im Netz

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Von: Klaudia Kendi-Prill

Hartz und herzlich - Während sich das Jahr dem Ende neigt, setzen sich viele von uns ambitionierte Ziele für das kommende. Welche Neujahrsvorsätzen Elvis hat:

Ob gesunde Ernährung, mehr Sport treiben oder endlich die Steuererklärung pünktlich abgeben: Neigt sich ein Jahr dem Ende zu, setzen sich viele von uns hochgesteckte Ziele. Dennoch schaffen es die wenigsten ihre guten Neujahrsvorsätze auch wirklich in die Tat umzusetzen. Das sieht auch der achtfache Vater Elvis aus den Benz Baracken in Mannheim so. Der 48-Jährige hat durch seine offene Art in der Sozialdoku „Hartz und herzlich“ Kultstatus bei den RTLZWEI-Zuschauern erlangt und konnte sich so Anfang des Jahres eine eigene Webserie sichern.

In der Weihnachtsfolge seiner Facebook-Serie „Einfach Elvis“ blickt der 48-Jährige jetzt auf ein bewegtes Jahr zurück. So lernte der Mannheimer 2020 unter anderem die Schrottplatz-Legenden, auch bekannt als Ludolfs, kennen, fuhr zu den Berliner Engel, stattete dem Tierheim einen Besuch ab und knobelte sich aus einem Escape Room heraus.

FernsehserieHartz und herzlich - Tag für Tag Benz Baracken
SenderRTLZWEI
OrtMannheim

Doch schon im März gab es in und außerhalb der Benz Baracken nur noch ein Thema: das Coronavirus. Während Dagmar trotz ihrer Lungenkrankheit keine Angst vor Covid-19 hatte, da sie sich an die Regeln hielt, ärgerte sich Elvis vor allem über das rücksichtslose Verhalten einiger Mannheimer während der Pandemie.

Hartz und herzlich: So feiert Elvis Weihnachten und Silvester

Die Benz Baracken-Bewohner hat 2020 nicht nur der Corona-Lockdown hart getroffen, sondern auch der Tod ihrer Nachbarn, Johann und Christa. Umso wichtiger ist es sich zur Weihnachtszeit auf das Schöne im Leben zu konzentrieren. In Elvis Fall ist das die Familie, seine Eltern, die über Weihnachten aus Kroatien gekommen sind, seine Frau Katrin und die acht Kinder. Auch in den Benz Baracken legt man an Weihnachten Wert auf Tradition. Es gibt etwas Gutes zu essen, „vielleicht Pute mit Knödeln und Rotkraut“, so Elvis und der Weihnachtsmann kommt, um die Kinder zu beschenken.

Den Jahreswechsel will Elvis mit seinen Angehörigen wie immer zu Hause verbringen. „Wir sind noch nie an Silvester groß weggegangen – auch nicht vor Corona“, erklärt der 48-Jährige.

Hartz und herzlich: Das hält der Mannheimer von Neujahrsvorsätzen

Zum Thema Neujahrsvorsätze sagt Elvis, dass die meisten sie eh nicht einhalten würden. Leute nähmen sich vor mit dem Rauchen oder mit dem Trinken aufzuhören oder abnehmen zu wollen. „Meistens wird es noch schlimmer: Die Leute werden runder, die Raucher rauchen mehr, die Trinker trinken mehr.“

Der 48-Jährige hofft, dass all seine Zuschauer ein schönes Weihnachtsfest feiern, einen guten Rutsch ins neue Jahr und dass alle Kranken gesund werden und die Gesunden gesund bleiben. „Hauptsache wir bleiben alle gesund, haben ein Dach über dem Kopf, was zu essen und was zum anziehen.“

Hartz und herzlich: Nach guten Wünschen fürs neue Jahr – Elvis kassiert Shitstorm

Dass gerade Elvis von guten Vorsätzen fürs neue Jahr spricht, stößt manchen Zuschauern von „Harz und herzlich“ sauer auf. „Er spricht von guten Vorsätzen. Wie wäre es Elvis, wenn du dir vor nimmst mal zu arbeiten“, kommentiert Facebook-Nutzer Jürgen M.. Auch Markus B. scheint über die guten Wünsche des Mannheimers verärgert zu sein: „Lieber Elvis, für das Jahr 2021 wünsche ich dir und deiner Frau jeweils eine Vollzeitstelle in Russland im Bergbau. Damit ihr endlich mal wisst, was ausser Kinder machen, wirkliche Arbeit ist.“

Sofort entsteht eine hitzige Diskussion über Hetze im Netz. Viele Fans verteidigen Elvis und greifen ihrerseits die Kommentatoren an. Teilweise gehen die Kommentare unter die Gürtellinie. Und das obwohl Elvis selbst erst vor wenigen Tagen über Mobbing im Netz gewarnt hat. Viele wundern sich, dass Hater sich überhaupt die Mühe machen, die Sendung anzusehen.

Hartz und herzlich: Hat Elvis nicht schon längst einen Job?

Was bei der ganzen Diskussion jedoch völlig außer Acht gelassen wird: Elvis hat vor Kurzen eine Arbeitsstelle gefunden. Sein neuer Job ist bei einem Autoverwerter, bei dem er Wagen ausschlachten darf. Für Elvis passt diese Vollzeitstelle wie die Faust aufs Auge, da er selbst gerne an Autos herumbastelt. „Endlich habe ich den Job, den ich schon immer machen wollte“, so Elvis erst vor wenigen Tagen. (kp)

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