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Hartz und herzlich: Elvis mit Ansage gegen Hater – „verschwenden soviel Lebenszeit“

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Von: Sina Koch

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„Hartz und herzlich“: Das Leben in der Öffentlichkeit kann negative Folgen haben – das wissen Elvis und die anderen Barackler bereits. Aber mit so viel Hass hat der Mannheimer nicht gerechnet:

Seit 2017 werden Folgen der Sozialdoku „Hartz und herzlich“* aus den Mannheimer Benz Baracken im TV ausgestrahlt. Woche für Woche können RTLZWEI-Zuschauer den harten Alltag der Hartz-VI-Empfänger von ihrem heimischen Sofa aus miterleben. Bei den Fans kommt besonders der Kult-Bewohner Elvis mit seiner Ehefrau Katrin und ihren acht Kindern gut an, wie MANNHEIM24* berichtet.

SendungHartz und herzlich
DrehortBenz Baracken, Mannheim
SenderRTLZWEI

„Hartz und herzlich“ in den Benz-Baracken: Elvis macht klare Ansage auf Facebook

Der 49-Jährige ist den Benz Baracken aufgewachsen und lebt seit 2008 wieder mit seiner Familie dort. Wegen seiner offenen und sympathischen Art hat der Familienvater viele Fans und deshalb mit „Einfach Elvis“ sogar eine eigene Web-Serie auf Facebook bekommen. Doch eine TV-Berühmtheit zu sein, hat auch seine Schattenseiten.

Neben ungebetenen Fan-Besuchen und Zuschauer-Post erhalten die Benz-Baracken-Bewohner auch regelmäßig Hassnachrichten auf Social-Media. Immer wieder appelliert der achtfache Vater an die Zuschauer, die Stippvisiten zu reduzieren und die Hatespeech im Internet zu stoppen. Normalerweise nimmt der Hartz IV-Empfänger vieles mit Humor* – doch nun reicht es Elvis!

„Hartz und herzlich“: Zuschauerliebling Elvis teilt online gegen Hater aus

Über Facebook macht der Kult-Bewohner seinem Ärger Luft und thematisiert ein Problem, dass auch andere Bewohner der Benz-Baracken beschäftigt: Missgunst und Hater. Elvis kann nicht begreifen, dass Menschen „soviel Lebenszeit [verschwenden] um auf andere zu schauen“, wie der achtfache Vater auf Facebook mitteilt. Der Benz-Barackler geht sogar noch einen Schritt weiter: „Wisst ihr eigentlich wer die größten Fans sind? Die HATER“.

Mit dem Facebook-Beitrag stößt Elvis auf große Zustimmung von den Fans: Das Verhalten von Hatern sei unterste Schublade – da sind sich die meisten einig. „Sehr gut geschrieben, lass die Leute einfach reden und lebt euer Leben so wie ihr das wollt. Was die andren sagen ist egal“,  schreibt ein User.

„Hartz und herzlich“: So reagieren die Sozialdoku-Fans auf Elvis‘ Post

Andere Kommentare auf Facebook betonen das, was sich auch Elvis wünscht: „An alle, die uns nicht mögen, guckt einfach nicht hin“, verrät der Zuschauerliebling bei „Einfach Elvis“. Dem stimmen auch viele Zuschauer zu: „Wer euch nicht sehen will soll nicht schauen, ich liebe die Sendung und die Benzler und freue mich immer wenn ich euch sehe“, kommentiert eine Nutzerin unter Elvis Facebook-Beitrag.

Gegen sachliche Kritik habe der Mannheimer nichts. Mit den Personen, die Hassbotschaften im Netz verbreiten habe er jedoch Mitleid, da sie laut Elvis „ihr eigenes Leben gar nicht mehr auf dem Schirm haben“.

„Hartz und herzlich“: Auch die anderen Benz-Baracken-Bewohner sind von den Hassbotschaften betroffen

Wie der achtfache Familienvater, wehren sich auch die anderen Bewohner der Benz-Baracken gegen Anfeindungen in den sozialen Netzwerken und beziehen klar Stellung gegen Hass und Hetze im Netz. Nachdem die 44-jährige Christine einen Shitstorm im Netz für ihre Luxus-Ausgaben bekommen hat*, möchte sie mit einigen Hartz IV-Empfänger-Klischees brechen.

Trotz einer großen und treuen Fan-Gemeinschaft, wurde sogar die inzwischen verstorbene Dagmar Opfer von Hassnachrichten und wüsten Beschimpfungen im Netz. (sik) *MANNHEIM24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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