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„Ein bisschen verknallt“ – „Hartz und herzlich“-Chris auf Internet-Flirt reingefallen

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Von: Sina Koch

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„Hartz und herzlich“: Der Krefelder Chris ist verzweifelt. Er ist gesundheitlich angeschlagen und kommt ohne Hilfe alleine kaum klar. Trotzdem hat er einer Frau im Netz Geld geschickt:

Das Warten hat ein Ende! Zum Jahresauftakt gibt es ein Wiedersehen mit den Bewohnern rund um die Dieselstraße in Krefeld. Ab dem 3. Januar 2023 gibt es auf RTLZWEI drei neue Episoden aus der einst blühenden Samt- und Seidenstadt. Verständlich, dass die „Hartz und herzlich“-Fans es kaum noch abwarten können – und die Folgen bereits vor TV-Ausstrahlung auf RTL+ ansehen. Schließlich wird in der Sozialdoku vom Alltag der Menschen berichtet: echt, erschütternd, aber immer wieder auch lustig und vor allem herzlich.

„Hartz und herzlich“ in Krefeld: Nach zwei Schlaganfällen – Chris kommt allein kaum noch klar

Einer von ihnen ist Chris. Der 59-Jährige bezieht nun seit elf Jahren Hartz IV. Der frühere Kurierfahrer hat schon viele Schicksalsschläge hinnehmen müssen: sechs Herzinfarkte und zwei Schlaganfälle. Von dem letzten hat sich Chris kaum mehr erholt. Er kommt allein nicht wirklich klar und versinkt in seiner Wohnung im Unordnungs-Chaos.

Doch trotz der vielen Schicksalsschläge hat der Autofan Hoffnung – er möchte eine Partnerin finden. Vor einiger Zeit hat sich Chris in eine Frau verliebt, die angeblich in Afrika lebt. Getroffen hat der 59-Jährige seinen Schwarm nie. Kontakt haben die beiden ausschließlich über Social Media gehalten. Regelmäßig hat er ihr Geld geschickt – bis Freundin Chrisi nachgeforscht hat! Auch Regina aus „Hartz und herzlich – Tag für Tag Rostock Groß Klein“ sucht ihre große Liebe im Netz.

„Hartz und herzlich“-Teilnehmer Chris zahlt Geld an Online-Flirt – und wird bitterlich enttäuscht

Seit nunmehr schon zehn Jahren kann Chris nicht mehr arbeiten. Seine Gesundheit lässt es nicht zu. Die Arbeitslosenquote in Krefeld liegt bei etwa zehn Prozent. Und auch er ist auf Hartz-IV angewiesen und hat monatlich nur rund 300 Euro zum Leben übrig. Trotzdem hat Chris seinem Flirt im Netz Geld geschickt – obwohl er es selbst dringend gebraucht hätte.

In der 7. Folge von „Hartz und herzlich – Rückkehr nach Krefeld (1)“ gesteht sich Chris endlich ein, dass er auf einen Internet-Betrug reingefallen ist. „Meine Bekanntschaft aus Südafrika, die besteht nicht mehr. Das ist nicht echt! Gut, ich habe das natürlich anders gesehen – ich war auch ein bisschen verknallt und ein bisschen verliebt“, offenbart der Krefelder in der Sozialdoku.

„Hartz und herzlich“ aus der Dieselstraße in Krefeld: Chris spricht über Frau im Netz – „dumm gewesen“

Chris habe alles durch die „rosarote Brille“ gesehen und nicht erkannt, dass diese Frau vermutlich gar nicht existiert. „Der Auslöser ist letztendlich gewesen, dass wir immer gesagt haben, sie kommt mal hierher – aber trotz, dass ich so dumm gewesen bin und Geld geschickt habe, ist sie nie gekommen“, verrät der 59-Jährige.

Sich einzugestehen, dass er seinen Flirt nie kennenlernen wird, ist dem Sozialhilfeempfänger nicht leichtgefallen. Dennoch gibt er die Hoffnung nicht auf, eines Tages eine neue Liebe zu finden: „Irgendwann werde ich schon die Frau finden, die hier zu mir hält“ Von seiner Ex-Frau ist Chris seit 18 Jahren getrennt. (sik)

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