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Hartz und herzlich: Kein Geld für Fitness-Studio – Pascal zeigt sich erfinderisch

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Von: Katja Becher

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„Hartz und herzlich“: Trotz Corona-Pandemie und Geldsorgen möchte Baracken-Bewohner Pascal an seinem Körper arbeiten – und muss dafür kreativ werden.

Jeden Dienstag begeistert die RTLZWEI Sendung „Hartz und herzlich“* aus den Mannheimer Benz-Baracken die TV-Zuschauer. Die neue Staffel um die kürzlich verstorbene Dagmar und ihre Nachbarn Elvis, Christine, Pascal und Co. zeigt das Leben rund um Zusammenhalt, Geldsorgen und den Alltag im sozialen Brennpunkt in Mannheim. Auch die Corona-Pandemie wird in der Sendung thematisiert und zeigt wie sich die Bewohner an alle Umstellungen anpassen.

Für den jungen Barackler Pascal steht das Thema Fitness trotz Pandemie an oberster Stelle. Weil für ihn uns seine Kumpels die Mitgliedschaft in einem Fitness-Studio finanziell nicht möglich ist, müssen die Freunde kreativ werden, wie MANNHEIM24* berichtet.

„Hartz und herzlich“: Kein Geld fürs Fitness-Studio – Pascal zeigt sich erfinderisch

Für den jungen Mannheimer Pascal sind teure Fitness Studios ein Luxus, den er sich nicht leisten kann. Das ist auch für die anderen Bewohner der Benz-Baracken Alltag – zum Beispiel für Christine, die sich nun jedoch wegen eines neuen Luxus-Gegenstandes einiges an Kritik anhören musste.*

Der Geldmangel hält Pascal jedoch nicht davon ab etwas für seine Gesundheit zu tun. In Folge 50 von „Hartz und herzlich“ zieht Pascal mit zwei Freunden los auf einen Sportplatz in Mannheim, um sich auch während der Pandemie fit zu halten und die kostenlosen Sportgeräte dort zu nutzen. Doch die jungen Männer erkennen schnell, dass auch andere Mannheimer diese Ideen hatten.

Davon lassen sich die Baracken-Bewohner aber nicht beirren – und schnell ist ein Plan B gefunden. Die jungen Männer entscheiden sich kurzerhand, ihre Trainingsgeräte selbst zu bauen und recherchieren auf YouTube, welche Materialien dafür benötigt werden. Pascal wünscht sich eine Hantelbank, Gewichte und Hanteln um seinen Trainingsplan umsetzen zu können. 

„Hartz und herzlich“: Do-it-yourself-Projekt in den Mannheimer Benz-Baracken

Barackler Pascal, der unter einer Gehbehinderung leidet, zeigt sich jedoch vorsichtig und erwähnt dass er mit Gewichten zwischen 5 und 10 Kilogramm starten will, ohne sich zu übernehmen. Der Mannheimer, der bereits viele Operationen hinter sich hat, möchte weder seine Knochen, noch Gefäße zu sehr beanspruchen und priorisiert seine körperliche Gesundheit. Doch nicht nur das langsame Herantasten an seine Fitness braucht seine Zeit, auch das Bauen der Trainingsgeräte dauert.

Die jungen Männer benötigen noch alle Materialien wie: Eimer, Metallstangen, Zement, Schrauben, Bierkästen, Kabelbindern und PVC-Rohre. Die Freunde, die ihr Do it Yourself Projekt schnell angehen wollen, bleiben jedoch realistisch und sind sich bewusst, dass es auch „nach Hinten losgehen kann.“ Ein Freund von Pascal fügt hinzu dass es ja sonst „keinen Spaß machen würde“. Ganz nach dem Motto „No risk, no fun“ wollen die Kumpels ihren Plan bald angehen, um Kosten zu sparen. Alle drei Männer sind sich einig, dass monatliche Gebühren von rund 20 Euro für ein Fitness-Studio nicht in ihrem Budget drin sind. Als Bewohner eines sozialen Brennpunkts muss eben jede Ausgabe wohl überlegt sein. (lrq) *MANNHEIM24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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