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Hartz und herzlich: Genervt von Nachbarn – Bewohner wollen Benz-Baracken verlassen

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Von: Sina Koch

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„Hartz und herzlich“ – Ein junges Pärchen will die Benz Baracken verlassen. Allerdings gestaltet sich die Wohnungssuche schwerer als gedacht. Deshalb wollen sie dennoch umziehen:

Die Sozialdoku „Hartz und herzlich“ begleitet die Teilnehmer in ihrem Alltag. Die Benz-Baracken in Mannheim Waldhof profitieren von ihrem familiären Flair. „Es ist die größte WG, die es gibt“, beschreibt Publikumsliebling Elvis seine Heimat. Keiner kann der Quasi-WG die Lebensfreude nehmen und genauso wenig ihren Kampfgeist. Doch der Weg aus der Abhängigkeit der Ämter ist oft mehr als steinig. Auch Security-Mitarbeiter Jonas kennt die Geldsorgen nur zu gut. Der 20-Jährige kommt aus Benz-Baracken und wünscht sich sehnlichst aus den Blöcken wegzuziehen.

Aktuell lebt Jonas bei seiner Mutter Simone, doch der Jung-Barackler möchte gemeinsam mit seiner Freundin Martina eine eigene Wohnung mieten. Dabei wagt sich der 20-Jährige, in der 49. Folge „Hartz und herzlich“, gleich zwei große Veränderungen: Die erste gemeinsame Wohnung und ein Leben außerhalb der Benz-Baracken in Mannheim. Doch die Wohnungssuche gestaltet sich alles andere als einfach:

SendungHartz und herzlich
DrehortBenz Baracken, Mannheim
SenderRTLZWEI

Hartz und herzlich: Jonas sucht vergeblich nach Wohnung in Mannheim – „Ich check‘s nicht“

Der 20-Jährige versteht die Welt nicht mehr. Obwohl er einen festen Job im Sicherheitsdienst hat, wird er meist nicht einmal zur Wohnungsbesichtigung eingeladen. Aus seiner Sicht völlig unverständlich! „Ich checke es halt irgendwie nicht. Ich habe keine Vorstrafen und sehe generell jetzt nicht kriminell aus... Ich check‘s nicht“, rätselt der Jung-Barackler in der 49. Folge von „Hartz und herzlich“. Für ihn steht trotzdem fest, dass er nicht weiterhin im „Grünen Block“ bei seiner Mutter wohnen möchte. Auch Petra und Sascha spielen mit dem Gedanken die Benz-Baracken zu verlassen.

Hartz und herzlich in den Benz-Baracken: Jonas Mutter hat Ärger mit dem Jobcenter

Der Traum von den Eigenen-Vier-Wänden droht für Jonas und seine Freundin zu platzen. Zumal Jonas genaue Vorstellungen hat, wie die neue Bleibe aussehen soll: „Generell wünsche ich mir zwei bis drei Zimmer – auf jeden Fall. Das ist eigentlich logisch“, sagt der 20-Jährige in der TV-Sendung „Hartz und herzlich – Tag für Tag Benz-Baracken“.

Neben dem hart umkämpften Wohnungsmarkt hat Jonas noch ein weiteres Problem, bei der Suche nach der neuen Bleibe: Seine Mutter bezieht Hartz IV und solange der Jung-Barackler mit ihr zusammenlebt, muss er – laut Jobcenter – finanziell für sie einstehen. „Das Ding ist, dass wir aktuell Stress mit dem Jobcenter haben. Das Jobcenter möchte die Miete für meine Mutter nicht mehr überweisen“, enthüllt Jonas in der 49. Folge der Sozialdoku „Hartz und herzlich“. Das hat gravierende Folgen für Simones Sohn – er müsse die komplette Miete übernehmen.

Hartz und herzlich: Darum will Jonas unbedingt raus aus den Benz-Baracken – „Mir wurde ein voller Müllsack...“

Jonas ist in den Baracken aufgewachsen und hat sein ganzes Leben im „Grünen Block“ gewohnt. Doch nun wünscht er sich einen Tapetenwechsel. Dabei hat der Mannheimer zudem noch andere Gründe, weshalb er von der „Quasi-WG“ wegziehen möchte. Gerade die – sonst so unschlagbare – Nachbarschaft ist Jonas ein Dorn im Auge: „Einer der Gründe wieso ich hier raus will ist: Mir wurde ein voller Müllsack vor meine Türe gestellt“, echauffiert sich Jonas in der 49. Folge von „Hartz und herzlich“. Er ist schockiert und verärgert über die Manieren der Nachbarn. Er wisse schon weshalb er den Benz-Baracken Lebewohl sagen möchte. (sik)

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