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„Hartz und herzlich“: Elvis packt aus – gibt es ein Drehbuch?

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Von: Josefine Lenz

Mannheim - Wie echt geht es eigentlich hinter den Kulissen der beliebten Doku „Hartz und herzlich“ in den Benz Baracken zu? Bewohner Elvis lüftet das Geheimnis:

Seit 2015 begleitet ein Kamerateam von RTLZWEI die Bewohner der Benz Baracken in Mannheim. Die SozialdokuHartz und herzlich“ wird über die Jahre hinweg zum wahren Publikumsmagneten, weshalb regelmäßig neue Folgen gedreht werden. Seit wenigen Wochen werden beispielsweise wieder neue Einblicke in das Leben der Hartz-IV-Empfänger gezeigt – dieses Mal zur Zeit des ersten Corona-Lockdowns.

FernsehserieHartz und herzlich - Tag für Tag Benz Baracken
SenderRTLZWEI
OrtMannheim

Vor allem die gute Seele Dagmar und achtfach Vater Elvis sind zu wahren „Hartz und herzlich“-Stars geworden. Die Zuschauer fiebern mit, wenn Elvis den Drogen den Kampf ansagt, sich Sorgen um seine Tochter macht und einen Ehekrach mit Frau Katrin hat. Der 48-Jährige ist bei dem TV-Publikum so beliebt, dass er auf Facebook sogar eine eigene Webserie bekommt. Einmal in der Woche redet er dabei über allemöglichen Themen, wie Politik, Corona oder Erlebnisse in den Benz Baracken.

Mannheim: Elvis gesteht – so echt ist „Hartz und herzlich“ in den Benz Baracken

In einer neuen Folge von „Einfach Elvis“ auf Facebook beantwortet der Mannheimer einige Fan-Fragen. Unter anderem wollen seine Follower von ihm wissen, wie echt die RTLZWEI Sozialdoku „Hartz und herzlich“ wirklich ist. Elvis nimmt bei seinen Antworten nie ein Blatt vor dem Mund – auch nicht bei dieser Frage. Er erklärt: „Wir sind ja eine Reality-Sendung. Da gibt‘s keinen Plan irgendwie ,ah Morgen um die Uhrzeit kommt ein Kameramann‘ oder oder oder. Nein, die Kameraleute kommen dann, wenn sie kommen und erwischen uns dann in flagranti. Da ist nichts gestellt oder nach Plan oder nach Drehbruch. Wir haben kein Drehbuch, wir haben kein Text – es ist alles echt! Also wie gesagt, wenn sie morgens um 7 Uhr kommen und mich direkt im Bett erwischen, wie ich da noch schnarch, dann sind sie da. Die sind ja nicht jeden Tag nur bei uns, es sind ja noch andere Protagonisten dabei. Die sind mal da, mal da. Es sind immer so zweier Teams. Die sind mal bei Beate, mal bei Dagmar, mal bei Simone, mal bei Petra (...). Die kommen so, wie sie kommen. Es gibt keinen Plan dafür und das ist ja das, was das alles ausmacht bei uns. Es ist nichts gestellt.

Mannheim: Zu viele Fans in den Benz Baracken – Elvis ist gestresst

Eine weitere Fan-Frage lautet, wie das Leben so als Promi ist. Elvis macht dabei deutlich, dass er sich nicht als Prominenter sehe. Klar kennen ihn nur mehr Leute, aber ein wirklicher Star sei er nicht. Der 48-Jährige erklärt auch, dass es nicht so einfach ist, bekannt zu sein. Bereits in anderen „Einfach Elvis“-Folgen hat der Mannheimer zugegeben, dass zu viele Besucher in die Benz Baracken kommen. Immer wieder muss er deshalb an seine Follower appellieren es bitte sein zu lassen. Er erklärt außerdem, dass es teilweise zu unschönen Begegnungen mit den Fans kommt, die teilweise richtig beleidigend für ihn und seine Familie sind. Elvis gibt in der Folge am Mittwoch (25. November) zu, dass es manchmal stressig sei – vor der Kamera stehe er trotzdem gerne.

„Hartz und herzlich“ wird ab sofort immer Mittwoch um 15 Uhr ausgestrahlt. Eine Zeit lang kam die beliebte Sozialdoku aus Mannheim zur Primetime, dies ist nun aber vom Sender wieder geändert worden. (jol)

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