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Hartz und herzlich (RTLZWEI): Christine macht Schock-Fund in Badezimmer

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Von: Josefine Lenz

Christine steht in ihrem Bad und spricht in die Kamera
Hartz und herzlich: Schock für Christine – plötzlich geht alles schief © Screenshot/TVNOW

„Hartz und herzlich“ (RTLZWEI): Bewohnerin Christine ist schockiert, denn über Nacht geht in ihrem Haus einiges kaputt. Kurz danach folgt der nächste Tiefschlag:

Das Leben in den Benz Baracken in Mannheim ist nicht immer einfach. Während man in dem einen Moment noch glücklich mit der Familie zu Hause ist, klopft im nächsten so manches Unheil unerwartet an die Tür. So erhält beispielsweise Bewohner Elvis einen überraschenden Besuch eines Vormieters. Dieser erklärt, dass möglicherweise Bomben in dem gelben Reihenhaus versteckt sein könnten. Kurz darauf rückt ein Großaufgebot der Polizei an – mit dem Ergebnis, dass zwar glücklicherweise nichts gefunden werden kann, dafür der Dachboden von Elvis ziemlich zerstört wurde. Die Bewohner sind überzeugt, dass er richtig gehandelt hat. In einer weiteren „Hartz und herzlich“-Folge hat Bewohnerin Christine mit einigen Problemen zu kämpfen.

Hartz und herzlich (RTLZWEI): Bewohnerin Christine bekommt Reise geschenkt

Christine lebt mit zwei ihrer insgesamt vier Kindern in Mannheim. Sie bezieht eine Wohnung in den Benz Baracken und ist alleinerziehend. Seit acht Jahren hat die 43-Jährige keinen Job, doch im Herbst 2020 will sie das ändern. Sie bekommt einen Praktikumsplatz in einem Reisebüro und findet schnell Spaß an ihrer neuen Arbeit. Allerdings macht ihr die Corona-Krise einen Strich durch die Rechnung. Aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage kann ihr der Chef keinen Job anbieten und so muss Christine weiterhin von Hartz-IV leben. Viele Bewohner der Benz Baracken müssen mit wenig Geld im Monat auskommen. Besonders Dagmar hat es zurzeit sehr schwer, denn ihre Rente wurde gepfändet. Sie weiß nicht, ob sie ihre Miete bezahlen kann, wenn sie nicht bald wieder das Geld ausbezahlt bekommt.

Es gibt aber trotzdem Grund zur Freude: Denn der Arbeitgeber ist so begeistert von Christines Engagement, dass er ihr zum Dank einen Wochenend-Urlaub schenkt. Der Trip geht zum Titisee im Schwarzwald. „Ich freu mich so“, gibt Christine im Interview mit „Hartz und herzlich“ zu. Immerhin kann sie nach langer Zeit endlich mit ihren Kindern verreisen und sich einfach mal eine Auszeit vom Trubel in den Benz Baracken nehmen. Allerdings muss sie sich vorher noch um ein Problem kümmern.

Hartz und herzlich (RTLZWEI): Schock für Christine – Plötzlich fällt Putz von der Decke ab

Der nächste Tag startet für Christine mit einer bösen Überraschung. „Heute Morgen hatten wir einen Schock bekommen“, sagt die 43-Jährige in einer „Hartz und herzlich“-Folge. „Ich dachte, das kann‘s jetzt nicht sein! Mein Sohn wollte heute morgen duschen gehen und dann hat es einen Schlag gelassen“, sagt sie weiter. Sie läuft zum Bad und zeigt dem Kamerateam, was passiert ist. Von der Decke ist plötzlich Putz abgefallen und in die Badewanne gekracht. „Das muss in der Nacht passiert sein, denn wir haben geschlafen. Heute Morgen geht der Jason rein und will sie duschen und auf einmal ‚Batz‘, der erste Schlag.“

Danach will der Sohn sich wenigstens am Waschbecken die Haare waschen, allerdings folgt da bereits das nächste Ärgernis: Es gibt kein warmes Wasser! „Ich weiß jetzt auch nicht, warum das Wasser nicht geht“, sagt Christine ratlos. Sie setzt für ihren Sohn Wasser auf, damit es etwas wärmer wird und er sich waschen kann – aber langfristig ist das natürlich keine Lösung. Die Mannheimerin muss also bei der Hausverwaltung anrufen.

Hartz und herzlich (RTLZWEI): Decke geht kaputt, Wasser bleibt kalt – doch damit nicht genug

Christine schildert der Hausverwaltung per Telefon, was passiert ist. Die Telefonistin gibt die Informationen anschließend weiter. In der Zwischenzeit säubert die vierfache Mutter das Bad und macht dabei eine eklige Entdeckung. Denn an dem heruntergefallenen Putz hängt viel Schimmel. „Ob das jetzt aus diesem Grund runtergefallen ist – keine Ahnung“, sagt die 43-Jährige leicht verzweifelt. „Das Problem ist, wenn es morgen nicht gemacht ist, sind wir das ganze Wochenende ohne warmes Wasser. Das ist halt nicht so toll“, sagt sie weiter.

Hartz und herzlich (RTLZWEI): Wegen Corona – Kann Christine überhaupt in den Urlaub fahren?

Christine will sich den Sorgen entziehen und mit ihren Kindern das geschenkte Urlaubswochenende einlösen. Allerdings ist ungewiss, ob sie überhaupt fahren kann. „Wir haben ja die Schwarzwaldreise geschenkt gekriegt und jetzt wollten wir eigentlich los. Jetzt müssen wir eigentlich nur noch warten, dass wir wissen, wann wir losgehen und ob wir los dürfen – wegen dem Corona. Es ist halt die Frage, gilt (Mannheim) als Risikogebiet oder nicht. Wenn es ein Risikogebiet wird, dürfen wir nicht ins Hotel. Wenn das jetzt nicht klappen würde, wäre ich schon enttäuscht, weil man die Gelegenheit nicht immer hat und vor allem, weil jetzt im Bad Schimmel ist. Ich find‘s gut, weil dann wäre ich hier erstmal draußen und könnte dann auch mal in ein Schimmel-freies Bad rein“, gibt die Christine zu.

Der Chef des Reisebüros ruft in diesem Moment an und stellt nochmal klar: Wenn Mannheim in den nächsten 24 Stunden zum Corona-Risikogebiet erklärt werde, müsse sie die Reise verschieben.

Am Ende der „Hartz und herzlich“-Folge steht fest: Christine darf nicht verreisen. „Corona macht alles kaputt“, sagt die Mannheimerin enttäuscht. Sie und ihre Kinder müssen warten bis die Pandemie zu Ende ist. „Wir können alle nur hoffen, dass alles wieder normal wird“, seufzt die 43-Jährige. Aber immerhin: Ihre Baddecke ist ruckzuck repariert worden und auch das warme Wasser läuft wieder! (jol)

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