Geld-Beichte

Hartz und herzlich: Elvis verrät – verdienen die Barackler an der RTZWEI-Doku?

Elvis ist seit der ersten Staffel von „Hartz und herzlich“ in den Benz Baracken zu sehen
+
Elvis ist seit der ersten Staffel von „Hartz und herzlich“ in den Benz-Baracken zu sehen (Archivfoto)

„Hartz und herzlich“: Seit über fünf Jahren wird die Sozial-Doku in den Benz Baracken ausgestrahlt. Elvis verrät, ob die Bewohner daran etwas verdienen:

„Hartz und herzlich“ in den Benz Baracken ist zur Kult-Sendung auf RTLZWEI geworden! Seit rund fünf Jahren begleiten Kamerateams die Bewohner des Sozialviertels in Mannheim und filmen die Tagesabläufe der Hartz-IV-Empfänger. Besonders Elvis und seine Familie sowie Dagmar, Petra und Jenny rücken in den Vordergrund der Sozialdoku. Seit der ersten Staffel können die Zuschauer dem achtfachen Vater bei seinem Kampf gegen die Drogen, der Erziehung seiner Kinder sowie dem ganz normalen Alltag in den Benz Baracken zusehen. Der 48-Jährige ist bei den „Hartz und herzlich“-Fans so beliebt, dass er auf Facebook sogar eine eigene Webserie bekommt. In „Einfach Elvis“ spricht der Mannheimer über sämtliche Themen, die ihm auf dem Herzen liegen – unter anderem dreht es sich oft um Mobbing.

SendungHartz und herzlich
SenderRTLZWEI
DrehortMannheim

„Hartz und herzlich“: Mobbing in sozialen Netzwerken – Thema Geld kocht hoch

Elvis wird regelmäßig von Fans besucht, doch leider kommt es dabei immer wieder zu unschönen Begegnungen. Der Familienvater gesteht, dass er öfters Hassnachrichten erhält. In einer neuen Folge von „Hartz und herzlich“ zeigt er einen schockierenden Brief, in dem seine Frau Katrin beleidigt und bedroht wird. Auch seine Tochter Vanessa muss üble Nachrede in den sozialen Netzwerken ertragen. In einer weiteren Ausstrahlung von „Einfach Elvis“ erklärt Vanessa, dass sie sich in TikTok einiges anhören muss. „Dass ich so ein Opfer bin und dass ich mich bei Hartz und herzlich im Fernsehen nur zeige wegen Geld“, so die Mannheimerin. Während sie noch weiterreden will, schneidet ihr Elvis das Wort ab. Er ist empört, dass die Zuschauer von „Hartz und herzlich“ immer dieselbe Frage stellen: Bekommen die Bewohner durch ihre Teilnahme bei der RTLZWEI-Sendung Geld – ja oder nein? Nun erklärt der 48-Jährige was Sache ist.

„Hartz und herzlich“: Elvis verrät – Verdienen die Bewohner Geld an der TV-Sendung?

„Was für Geld?“, fragt Elvis wütend in die Kamera und erklärt kurz danach: „Genau das sind wieder so Dinger, wo die Leute denken, wir verdienen hier Millionen. Wir verdienen gar nichts! Wir machen das einfach freiwillig, weil wir es gerne machen.“ Auch Vanessa gibt zu, dass sie nichts an der RTLZWEI-Sendung verdienen.

Elvis hatte bereits in einer vergangenen Facebook-Folge deutlich gemacht, dass „Hartz und herzlich“ keine Fake-Show sei, sondern das wahre Leben zeige. „Wir sind ja eine Reality-Sendung. Da gibt’s keinen Plan irgendwie ,ah Morgen um die Uhrzeit kommt ein Kameramann‘ oder oder oder. Nein, die Kameraleute kommen dann, wenn sie kommen und erwischen uns dann in flagranti. Da ist nichts gestellt oder nach Plan oder nach Drehbruch. Wir haben kein Drehbuch, wir haben kein Text – es ist alles echt! Also wie gesagt, wenn sie morgens um 7 Uhr kommen und mich direkt im Bett erwischen, wie ich da noch schnarch, dann sind sie da. Die sind ja nicht jeden Tag nur bei uns, es sind ja noch andere Protagonisten dabei. Die sind mal da, mal da. Es sind immer so zweier Teams. Die sind mal bei Beate, mal bei Dagmar, mal bei Simone, mal bei Petra (...). Die kommen so, wie sie kommen. Es gibt keinen Plan dafür und das ist ja das, was das alles ausmacht bei uns. Es ist nichts gestellt.“

„Hartz und herzlich“: Elvis gibt Hatern keine Chance – „Hausverbot“

Der Mannheimer empfiehlt allen Zuschauern, die sich über die Bewohner der Benz Baracken aufregen, einfach wegzuschauen und umzuschalten. „Liebe ist alles! Liebe und Hilfsbereitschaft. Wem es nicht gefällt, weggucken. ,Haten‘ hat hier Hausverbot, fertig. Hass hat Hausverbot, fertig. Mobbing hat Hausverbot, Rassismus hat Hausverbot, ganz einfach.“ Am Ende zitiert seine Tochter Vanessa eine Weisheit aus dem Kinder-Film Bambi, wenn auch in leicht veränderter Version: „Wenn man nichts Nettes zu sagen hat, dann soll man die Klappe halten.“ Auch wenn der Spruch schon rund 80 Jahre alt ist, ist er heute genauso wichtig und richtig wie damals. (jol)

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare