Familie und Nachbarn evakuiert

Hartz und herzlich: Elvis öffnet Mann die Tür – und wählt sofort den Notruf

Elvis und seine Familie müssen das Haus räumen
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Elvis und seine Familie müssen das Haus räumen

„Hartz und herzlich“: Elvis bekommt gesagt, dass in seinem Haus Bomben versteckt sein könnten. Sofort ruft er die Polizei, die zu einem Großeinsatz ausrückt:

Elvis ist einer der Bewohner der Benz Baracken und ist durch die Sozialdoku „Hartz und herzlich“ ziemlich bekannt geworden. Der sympathische Mannheimer hat eine eigene Facebook-Webserie, wird regelmäßig von Fans besucht und in der Stadt wiedererkannt. Er und seine Frau Katrin haben acht Kinder und wohnen im gelben Reihenhaus im Stadtteil Waldhof. In einer neuen Folge von „Hartz und herzlich – Tag für Tag Benz Baracken“ auf RTLZWEI erlebt Elvis einen Schock fürs Leben, nachdem er einen mysteriösen Besuch erhalten hat.

SendungHartz und herzlich – Tag für Tag Benz Baracken
SenderRTLZWEI
Drehort Mannheim

„Hartz und herzlich“: Schock-Besuch bei Elvis – sind sich Bomben im Haus?

Elvis (48) bekommt unerwartet Besuch: Der Vormieter seines Hauses in den Benz Baracken steht vor der Tür und hat besorgniserregende Informationen für ihn. Der Mann habe elf Jahre in dem Haus gewohnt und sein Vater habe auf dem Dachboden drei Handgranaten versteckt, bevor dieser ins Gefängnis musste. Der Mann gehe nicht davon aus, dass die Bomben jemals entfernt wurden, da sie unter Dämmmaterial versteckt würden.

Elvis fragt daraufhin Bewohnerin Dagmar um Rat. „Jetzt ist die Frage: Sind die Handgranaten noch da oder nicht?“ Die 66-Jährige empfiehlt sicherheitshalber die Polizei zu rufen, um herauszufinden, wie er sich jetzt am besten verhalten solle. Elvis überlegt welche Konsequenzen ein möglicher Bombenfund hätte. „Eigentlich hoffe ich, dass sie da sind, dann war die Aktion nicht für umme. Aber eigentlich hoffe ich auch, dass sie nicht da sind, dann haben wir unsere Ruhe“, so Elvis. Er wählt schließlich 110, woraufhin die Polizei sofort in die Benz Baracken ausrückt.

„Hartz und herzlich“: Bomben-Einsatz in den Benz Baracken – Bewohner werden evakuiert

„Heute ist aber Bomben-Stimmung“, witzelt Dagmar, die sich nun mit Elvis auf dem Weg zum gelben Reihenhaus macht. Natürlich will sie wissen, was vor Ort passiert. Auch andere Bewohner der Benz Baracken lockt der Einsatz nach draußen. Gebannt starren sämtliche Nachbarn auf das Haus von Elvis und seiner Familie. „Ich werde irgendwie immer gestraft“, ärgert sich Elvis. Man sieht ihm an, dass ihn die ganze Angelegenheit ziemlich mitnimmt.

Als die Beamten aus Mannheim eintreffen, erklären sie dem 48-Jährigen, dass Verstärkung nachkommen wird. Die Kripo, das THW sowie ein Spürhund werden vor Ort nach den Bomben suchen. Bis dahin wird die direkte Umgebung evakuiert. Elvis denkt dabei schon das schlimmste: „Wenn wirklich was passiert, sind wir alle weg.“ Katrin packt schnell sämtliche Schlafsachen und bringt ihre Kinder sowie ihre Katze bei Tochter Vanessa unter. Diese reagiert allerdings nur wenig begeistert, aber was tut man nicht alles für die Familie.

„Hartz und herzlich“: Während Bomben-Einsatz – Elvis besorgt um seine Familie

Mit Kettensägen betreten die Einsatzkräfte das Haus von Elvis. Zum Lachen ist dem 48-Jährigen schon lange nicht mehr. Während die anderen Bewohner der Benz Baracken neugierig zusehen, kann der Familienvater nur hoffen, dass bald alles vorbei ist. Er macht sich außerdem Sorgen um seine Frau und Kinder. Er denkt dabei an die möglichen Reaktionen der Vormieter. „Es gibt Menschen, die dann sagen ,Du hast uns verraten, Du hast uns angezinkt‘“, so Elvis.

Nach rund 10 Stunden voller Angst und Sorgen beendet schließlich die Polizei den Einsatz, entdeckt wurde nichts. „Polizei, der Metalldetektor und der Spürhund haben nichts gefunden, was aber nicht unbedingt heißt, dass da nichts gelegen hat“, sagt Elvis müde in die Kamera. Der Fall werde nicht weiter verfolgt. „Niemand wird belangt, ich brauch mir keine Sorgen zu machen, dass mir jemand irgendwie oder meiner Familie in Zukunft anderweitig Schaden zufügen will“, sagt der Mannheimer.

„Hartz und herzlich“: 10 Stunden Bomben-Einsatz – Elvis den Tränen nahe

Elvis fällt ein Stein vom Herzen. Die emotionale Last hat den 48-Jährigen aber ziemlich mitgenommen. „Wir können jetzt wieder Gott sei dank nach Hause gehen. Das war jetzt wieder ein riesen Aufstand, was mir auch echt vom Herzen Leid tut, aber was soll ich machen? Das einzige, was darunter gelitten hat, war mein Kopf. Meine Psyche hat mir mal wieder einen Teil meiner Lebensenergie genommen“, sagt Elvis, der mit den Tränen kämpft. Der letzte Satz hat dem Familienvater die meiste Kraft gekostet, immer wieder bricht er beim Reden ab. Kurz danach gibt er zu, dass er bereits geweint habe. „Jetzt seht ihr mal den Elvis von der anderen Seite“, so der 48-Jährige und fügt mit bebender Stimme hinzu: „Ich bin eh so Tränen nah“.

Der emotionale Tag zeigt auch am nächsten Morgen seine Spuren, wie in der nächsten „Hartz und herzlich“-Folge zu sehen ist. Elvis hat kaum geschlafen und der Dachboden ist komplett verwüstet. Wie es nach dem Großeinsatz in den Benz Baracken weitergeht, erfahren wir erst beim nächsten Mal. Diese Folge, in der auch ein Trennungsdrama thematisiert wird, läuft am 16. März um 20:15 Uhr auf RTLZWEI. (jol)

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