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„Der Hö(ö)hepunkt in meinem Leben“ – Prince Pompöös Harald Glööckler erhält Ritterorden

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Von: Peter Kiefer, Pauline Wyderka

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Harald Glööckler wird in Wien eine ganze besondere Ehre zuteil. Mit MANNHEIM24 spricht er über den absoluten Höhepunkt in seinem Leben:

Ein großer Tag für den Prince Pompöös. Er selbst weiß es schon lange, nun lassen die Erzherzöge Sandor und Herta Margarete von Habsburg-Lothringen Harald Glööckler (57) endlich die Ehre zukommen, die ihm gebührt: Am Sonntag (4. Dezember) wird der schrille Designer in Wien in den Ritterstand erhoben.

„Der Hö(ö)hepunkt in meinem Leben“ – Harald Glööckler in Ritterstand erhoben

Am ersten Dezemberwochenende wird dem selbsternannten Prince Pompöös eine ganz besondere Ehre zuteil: Im Schloss Schönbrunn im schönen Wien erhält Kult-Designer Glööckler den „Kaiserlich-Österreichischen Franz-Joseph-Orden“ für seinen Einsatz für Gruppen am Rande der Gesellschaft. Ein Status, wie man ihn nicht mal eben auf Whatsapp einstellen kann. Der schillernde Glööckler kann stolz sein.

Für einen derartigen Anlass fährt man auch gerne mal nach Österreich. Auch wenn Glööckler vor einigen Wochen körperlich noch gar nicht fit ist, nachdem er die Diagnose Bandscheibenvorfall erhält. Doch bei der royalen Zeremonie scheint aller Schmerz vergessen. Glööckler zeigt sich stilvoll royal gewandet, in langem Designer-Mantel und noch längeren leuchtend roten Nägeln, die farblich den Orden komplimentieren, der ihm angeheftet wird.

Zum Ritter geschlagen: Harald Glööckler über den „Hö(ö)hepunkt“ in seinem Leben

Was der große Tag für das Designer-Unikat bedeutet, lässt Glööckler auch auf Instagram durchblicken. Von Stolz erfüllt schreibt er zum Anlass: „Diese Ehrung ist der absolute Höhepunkt in meinem Leben.“ Den Orden erhalte er laut für seinen Einsatz für Gruppen, die oft am Rande der Gesellschaft stehen. Mit MANNHEIM24 spricht Glööckler nun exklusiv über den besonderen Moment in seinem Leben:

Herr Glööckler, zunächst Glückwunsch zu Ihrer tollen Ehrung! Hätten Sie jemals davon zu träumen gewagt, auch einmal ein Ritter zu werden? Haben Sie als Kind vielleicht sogar Ritter gespielt?

Nein, Ritterspiele waren nicht in meinem Programm, aber alles, was königlich und kaiserlich war, hat mich sehr fasziniert. Mein Lieblingsmärchen war „Des Kaisers neue Kleider“ und mit sechs Jahren hab ich hab beschlossen, alle Frauen zu Prinzessin zu machen, alle Frauen schöner zu machen, eine bessere, schönere Welt zu kreieren, in der alle in Luxus und Reichtum leben, königlich-kaiserlich.

Sind mit dem ritterlichen Orden auch gewisse Verantwortungen und Aufgaben verknüpft? Oder ist dies eher eine Prestige-Ehrung? Passt Ihr neuer Titel überhaupt noch auf die Visitenkarte? 

Ich denke, mit jeder Ehrung sind auch Verantwortungen verknüpft und wenn man für eine Sache geehrt wird, heißt es ja nicht, dass sie damit beendet ist, sondern dass man sich im selben Geiste im besten Fall sogar noch verstärkt der Angelegenheit widmet. Ich werde mich bei „Flame of Peace“ einbringen, einem Verein ins Leben gerufen von ihrer kaiserlichen königlichen Hoheit Herta, Margarethe Habsburg-Lothringen, Erzherzogin von Österreich. Dieser Verein ist eine gemeinnützige und überparteiliche sowie religionsunabhängige Vereinigung zum Zwecke der Förderung und Auszeichnung von friedensstiftenden Maßnahmen und Personen, die sich um den Frieden in der Welt verdient machen. Er dient dem Ausbau des Informationsnetzwerkes und dem Austausch zu Konfliktbewältigung und friedensstiftenden Ideen. Und ist in über 82 Ländern tätig. Man sieht mich als Friedensbotschafter, der völkerverbindende Freundschaften fördert.

Harald Glööckler mit Orden bei seiner Ritterehrung gemeinsam mit Erzherzogen Sandor und Herta Margarete von Habsburg Lothringen im Schloss Schönbrunn.
Harald Glööckler wird in den Ritterstand erhoben. © René Brunhölz

Wie war die Zeremonie? Haben Sie eine besondere Verbindung zu Wien? Gab es (vielleicht außer der Ritterehrung selbst) einen persönlichen Höhepunkt an diesem Abend, der ganz Ihnen galt?

Die Zeremonie war märchenhaft und man hatte das Gefühl, man ist in ein anderes Jahrhundert versetzt. Vor allem wurde das alles nur für mich inszeniert. Sänger, Fahnenträger, Militär-Uniformen und das Ganze in der pompöösen kaiserlichen Schlosskapelle von Schloss Schönbrunn.
Ich liebe Wien und Österreich und ich könnte mir sehr gut vorstellen, neben Berlin auch eine Wohnung in Wien zu haben. Diese ganze Opulenz, dieses kaiserliche Flair, das diese Stadt ausstrahlt, passt natürlich sehr gut zu Pompöös.

Die Erhebung in den Ritterstand ist für viele die größte Ehrung, die sie sich in ihrem Leben vorstellen können. Was kommt danach für Sie, der Sie ja nun schon Prince Pompöös UND Ritter sind?

Ja, Modeprinz und Ritter. Ja, ich denke schon, das ist die größte Ehrung, die ich bislang erfahren habe. Und es ist ja auch großartig und wundervoll, wenn man für das gewürdigt wird, was man geleistet hat und leistet, auch, wenn es gar nicht aus dem eigenen Land kommt. Aber ein Sprichwort, sagt, „der Prophet gilt nichts im eigenen Land“.

Konnten Sie den Trip nach Wien noch mit einem kleinen Urlaub oder vielleicht ein wenig Schlendern über den romantischen Wiener Weihnachtsmarkt verbunden oder ging es von der Ritterehrung direkt zurück an die Arbeit?

Ich hatte die Zeit genutzt, um ein Essen mit Freunden zu haben, habe meine neue Muse Beatrice Turin, ihres Zeichens Miss Europe, getroffen. Leider hatte ich zu wenig Zeit, um Wien wirklich zu genießen diesmal.

Sie sind ein medial gefragter und vielbeschäftigter Mann: Verraten Sie uns, an welchen Projekten Sie gerade arbeiten? Neue Kollektionen? Neue TV-Shows? Werden Sie womöglich als Gast beim Dschungelcamp 2023 bei RTL zu sehen sein? In Australien oder im Kölner Studio?

Das Dschungelcamp ist Vergangenheit. Gefühlt ist das 100 Jahre her. In diesem Jahr ist so viel passiert, dass ich denke, es habe bereits in einem anderen Leben stattgefunden. Es gibt viele neue Projekte. Ich habe ja eine Kampagne gestartet – „Pompöös Revolution“ – und unter dieser wird es ein Buch geben.

Ich werde mit meiner Kunst durchstarten, international. Es sind Ausstellungen in New York, Los Angeles, Miami geplant. Es sind neue Kollektionen kurz vor dem finalen Start: Tapeten, Mode, Schmuck, Kosmetik, Cocktails, Schokolade, Pralinen und vieles mehr. Es wird auch eine neue Variante von Verkaufsshows geben: Liveshopping. In Asien ist dies bereits ein 400-Milliarden-Markt. (paw/pek)

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