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Carsten von „Hartz und herzlich“ sucht einen Job – und erlebt herben Rückschlag

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Von: Sina Koch

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„Hartz und herzlich“: Der Rostocker Carsten ist inzwischen schon seit zehn Jahren arbeitslos. Das will er jetzt unbedingt ändern – und erlebt einen großen Fauxpas!

In der Hansestadt Rostock gibt es ein Problemviertel: Der Stadtteil Groß Klein. Für viele ist Rostock das perfekte Urlaubsziel an der Ostsee – doch für die Bewohner der Blöcke in Groß Klein sieht die Lebensrealität oft ganz anders aus. Die Sozialdoku „Hartz und herzlich“ begleitet seit 2020 die Rostocker Bewohner, die in ihrem Alltag vor allem mit Vorurteilen, Geldsorgen und Schicksalsschlägen kämpfen. Darüber berichtet MANNHEIM24.

„Hartz und herzlich“: Carsten ist seit zehn Jahren arbeitslos – und traut sich erneut zum Vorstellungsgespräch

In der aktuellen Folge berichtet Bewohner Carsten über seine langjährige Arbeitslosigkeit. Der 42-Jährige „Hartz und herzlich“-Protagonist war in seiner Kindheit viel Strenge und Gewalt ausgesetzt und hat sehr darunter gelitten. Seit über 10 Jahren ist der vierfache Familienvater arbeitslos. Doch in der 9. Folge von „Hartz und herzlich“ könnte sich das ändern.

„Ich habe ein Vorstellungsgespräch heute. Mal gucken, ob das klappt, wenn das nicht klappt, dann wird weitergesucht“, gibt Carsten in der Sozialdoku preis. In den Jahren 2005/2006 habe er zuletzt einen Arbeitsvertrag unterzeichnet. Zwischenzeitlich hat er sich mit Praktika über Wasser gehalten – ein festes Arbeitsverhältnis ist allerdings nicht mehr zustande gekommen.

„Hartz und herzlich“: Carstens Sohn hat eine schwere OP hinter sich – er will für seinen Nachwuchs da sein

Während vielen Bewerbern vor einem solchen Termin die Knie zittern, geht Carsten die Sache entspannt an: „Aufgeregt bin ich nicht, ist ein Tag wie jeder andere auch“, so der 42-Jährige weiter. An die Jobchance ist er durch einen Bekannten gekommen, der ihn bereits bei dem Unternehmen vorgestellt hat. „Er hat auch gleich gesagt, dass ich lange arbeitslos war – hat gleich mit offenen Karten gespielt“, verrät Carsten bei RTLZWEI.

Mit offenen Karten spielen – das nimmt sich auch der Vierfach-Vater für das Bewerbungsgespräch vor. Denn neben seiner langjährigen Arbeitslosigkeit gibt es noch etwas, dass sein zukünftiger Arbeitgeber wissen sollte. Seit seinem Sohn Yusei vor acht Monaten ein Gehirntumor entfernt wurde, möchte Carsten immer schnell für seinen Sohn da sein können.

„Hartz und herzlich“ aus Rostock: Carsten fährt zum Vorstellungsgespräch – und wird enttäuscht

Die Rostocker Jenny und Carsten haben sich nach zehn Jahren Beziehung und vier Kindern getrennt. Trotzdem herrscht bei den „Hartz und herzlich“-Darstellern kein Rosenkrieg. Carsten kümmert sich liebevoll um seinen Sohn – und möchte jederzeit für ihn abrufbar sein. „Da werden die meisten Arbeitgeber dann sagen – okay, ja dann Tschüss“, vermutet der 42-Jährige.

Sein Bewerbungs-Trip führt den Rostocker in das 7 km entfernte Warnemünde. Das Vorstellungsgespräch im Nachbarort hat eine unverhoffte Wendung genommen: „Das Gespräch war so genial, dass es gar nicht erst stattgefunden hat“, verrät Carsten bei „Hartz und herzlich – Tag für Tag Rostock Groß Klein“.

„Hartz und herzlich“: Im Tag vertan – Carsten verpasst Vorstellungsgespräch

Das Vorstellungsgespräch entpuppt sich als Fauxpas: Carsten hat sich im Tag geirrt und sich den falschen Termin im Kalender notiert. „Ich hatte das Bewerbungsgespräch gestern und nicht heute“, schmunzelt der Rostocker über sein Planungstalent.

Er hat sich um einen Tag vertan und das falsche Datum notiert. Trotz seines Termin-Patzers bekommt Carsten erneut eine Chance, um sich bei dem Unternehmen vorzustellen. Statt verärgert seinen Heimweg anzutreten, kann der 42-Jähre herzlich über sein Termin-Versäumnis lachen. (sik)

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