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Bäckerei vor dem Aus? „Goodbye Deutschland“-Star Chris Töpperwien von US-Behörde schikaniert

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Von: Jonas Erbas

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Mit seiner Bäckerei möchte Chris Töpperwien in Los Angeles richtig durchstarten. Doch ausgerechnet das Gesundheitsamt scheint es auf den „Goodbye Deutschland“-Star abgesehen zu haben: Er darf seinen Betrieb erst eröffnen, wenn er eine ganze Reihe an Auflagen erfüllt.

Los Angeles – Im Leben von Chris Töpperwien (48) geht es drunter und drüber: Der „Goodbye Deutschland“-Star erwartet mit seiner Nicole (31) den ersten Nachwuchs und muss in seiner Wahlheimat, den Vereinigten Staaten, deshalb baldmöglichst Geld verdienen. Als Currywurstmann versorgte der 48-Jährige einst hungrige US-Amerikaner, bei denen der würzige Klassiker der Deutschen Küche bestens ankam. Nun versucht er sich an einer eigenen Bäckerei – wäre da nicht das pingelige Gesundheitsamt, wie tz.de berichtet.

Chris Töpperwien sauer – US-Behörde macht ihm bei „Goodbye Deutschland“ das Leben schwer

Vor seinem Behördengang wirkt der „Goodbye Deutschland“-Auswanderer noch zuversichtlich: „Wir haben hier vor einer Woche die Pläne eingereicht“, so Chris Töpperwien, der in seiner Bäckerei Schatzi‘s bald mit Kaffee und Kuchen seinen Lebensunterhalt bestreiten möchte. Dafür, dass sein Antrag schnell bearbeitet wird, habe der 48-Jährige „extra viel Geld“ bezahlt – doch nach nur einer halben Stunde folgt die Ernüchterung: „Ich bin völlig mit den Nerven am Ende“, wütet der Gastronom.

Chris Töpperwien klagt bei „Goodbye Deutschland“ über die Auflagen des Gesundheitsamts (Fotomontage)
„Mir steht es bis hier“, schimpft Chris Töpperwien – und das mit gutem Grund: Das Gesundheitsamt hat dem „Goodbye Deutschland“-Star etliche Auflagen erteilt, wegen der er seine Bäckerei in Los Angeles nicht eröffnen darf. In vielen Bereichen des Schatzi‘s muss deshalb nun unter anderem der Boden ausgetauscht werden (Fotomontage) © Screenshot/Vox/RTL+/Goodbye Deutschland

Sein Ärger ist nur allzu verständlich: Das Gesundheitsamt habe „diverse Sachen, die ausgebessert werden müssen“, bemängelt – und dem Auswanderer damit die Erlaubnis, seine Bäckerei zu eröffnen, vorläufig verwehrt. Chris Töpperwien, der bald zum ersten Mal Vater wird, muss nun etwa den Boden hinter der Theke komplett herausreißen und seine winzige Mitarbeitertoilette so umrüsten, dass diese behindertengerecht ist. „Ich will eröffnen. Wir müssen Geld verdienen“, schimpft der Currywurstmann vor dem Eingangsbereich der Behörde. Die Eröffnung muss er deswegen nach hinten verlegen.

Über „Goodbye Deutschland“:

Am 15. August 2006 feierte „Goodbye Deutschland“ bei Vox seine Premiere. Manche Familien werden schon seit Jahren vom Fernsehsender begleitet. Zu den beliebtesten Auswanderern gehören ohne Zweifel Konny und Manu Reimann. Die beiden haben mittlerweile ihr eigenes Spin-off bei Kabel eins mit dem Titel „Willkommen bei den Reimanns“. Übrigens: Laut destatis.de wanderten im Jahr 2021 994.303 Menschen aus Deutschland aus. Am häufigsten zieht es die Deutschen in die Schweiz.

Chris Töpperwiens Schatzi‘s in Gefahr – „Goodbye Deutschland“-Star muss tief in die Tasche greifen

Die Anforderungen, welche das Amt an Chris Töpperwien stellt, wirken fast willkürlich: Statt seines brandneuen Vinylbodens muss hinter der Theke nun Linoleum verlegt werden. 600 US-Dollar seien damit schon einmal „für den Müll“. „Haben die einen Dachschaden?“, ärgert er sich bei der Ankunft im Schatzi‘s noch immer. In der Küche sollen zudem Fliesen, die er zuvor für 500 US-Dollar hat anbringen lassen, ausgetauscht werden. Eine Sitzecke für die Gäste darf zudem nicht als solche verwendet werden. Dass sein Mitarbeiterklo nicht barrierefrei ist, wird ebenfalls zum Verhängnis – und das, obwohl ein Rollstuhl kaum in die kleine Kabine passen würde.

Das Schatzi‘s muss erst alle Auflagen erfüllen, bevor die Bäckerei öffnen darf – eine kostspielige und zeitaufwendige Angelegenheit, die den Traum des Gastronomen ins Wanken bringt. Doch der 48-Jährige ist gewillt, weiterhin alles zu geben. Das bewährt sich schließlich auch: Die Eröffnung des Schatzi‘s fand, nachdem sie monatelang immer wieder via Instagram angekündigt wurde, dann endlich Mitte Oktober statt. Über den Blick in die USA dürften sich viele Vox-Zuschauer gefreut haben: Erst kürzlich zeigten sich die „Goodbye Deutschland“-Fans nämlich sauer, weil Vox nur noch Influencer auf Mallorca zeigt. Verwendete Quellen: „Goodbye Deutschland“ (Vox/RTL+; Staffel 10, Folge 25), rtl.de, instagram.com/schatzisbakery

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