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„Noch nicht ganz tot“: Schweine-Schlachtung bei „Goodbye Deutschland“ geht schief

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Von: Teresa Knoll

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Auswandern ist für viele der Traum schlechthin, hat aber auch Herausforderungen. Steffen Thiemeier muss bei „Goodbye Deutschland“ ein Schwein schlachten helfen, was nicht einfach ist.

Die Thiemeiers haben sich einen Traum erfüllt, indem sie nach Ecuador ausgewandert sind. Weil das Leben mit fünf Kindern in München viel zu teuer ist, versuchen sie ihr Glück jetzt in der Ferne. In „Goodbye Deutschland! Die Auswanderer“ wird die Familie bei ihren alltäglichen Abenteuern begleitet. Natürlich zeigt die Serie auch die weniger schönen Momente. Die misslungene Schlachtung eines Schweins ist einer davon.

Schlachtung mit Schwierigkeiten – Familie Thimeier bei „Goodbye Deutschland“ in Ecuador

In Folge 92 sieht sich Vater Steffen (42) mit einer völlig neuen und auch eher unangenehmen Aufgabe konfrontiert. Familie Thiemeier will einen Biergarten eröffnen, und dazu braucht es Fleisch. „Wir brauchen jetzt was zu essen“, erklärt Steffen. Dafür wird ein Schwein gekauft, das dann auch direkt geschlachtet werden muss. „Adrenalin pur, ist nicht schön“, beschreibt er seine Gefühle kurz bevor es losgeht.

Laut der Sendung „Goodbye Deutschland“ wandern rund 150 deutsche Familien jährlich nach Ecuador aus. Das Land hält aber, vor allem im Vergleich zu einem Staat aus Mitteleuropa, einige ganze eigene Herausforderungen für die Zugewanderten bereit. Als „halbe Gringo-Familie“ haben die Thimeiers es beim Schweinekauf nicht leicht. Nachdem ein Tier ausgesucht ist, geht es ans Eingemachte.

Schlachtung bei „Goodbye Deutschland“ geht schief – „beim ersten Stich noch nicht ganz tot“

„Armes Schwein, aber danke für dein Fleisch“, verabschiedet sich Steffen noch. „Ich werde es nicht töten, das wäre eine zu große Qual für das Tier“, erklärt er, aber er hilft, es festzuhalten. Paulina gibt noch ein paar Anweisungen, dann flieht sie vom Ort des Geschehens. Das Schlachten selbst ist in Ecuador Männersache. Im Hintergrund hört man nur das Quieken des Schweins. Dann erstirbt auch das.

Steffen ist erledigt, aber auch sichtlich erleichtert, als er die Aktion überstanden hat. Allerdings gab es bei der Schlachtung eine Schwierigkeit: „Es war beim ersten Stich noch nicht ganz tot.“ Es musste noch einmal zugestochen werden „und dann hat es erst aufgegeben.“ Ob er danach noch was runterbekommt beim Essen, weiß Steffen nicht.

Auf zu neuen Ufern – „Goodbye Deutschland! Die Auswanderer“ Sendetermine

Was für viele als Paradies gilt, hat auch seine unschönen Seiten. Ecuador gehört zu den ärmeren Ländern Südamerikas. Die Thiemeiers wollen hier ein Hostel eröffnen, aber nach 10 Monaten sind ihre 250.000 Euro Startkapital bereits verbraucht „Auswandern extrem“ heißen denn auch die Folgen, in denen das Leben der Thiemeiers gezeigt wird.

Zu neuen Ufern aufbrechen, fremde Länder entdecken und sich eine ganz neue Existenz von null aufbauen – seit 2006 zeigt „Goodbye Deutschland! Die Auswanderer“ die Schicksale von Auswandererfamilien, die im Ausland ihr Glück versuchen oder dort bereits seit Jahren leben. Teilweise über Jahre können die Zuschauer verfolgen, wie sich die Kandidaten ihr neues Leben einrichten. Wir verraten Dir, wann die nächsten Folgen „Goodbye Deutschland! Die Auswanderer“ auf VOX laufen. (resa)

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