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Nazi-Skandal bei „Bauer sucht Frau“? Kandidat spricht nach Rauswurf aus RTL-Show

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Von: Jonas Erbas

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Weil RTL ihm vorwarf, rechtsextreme Tattoos zu tragen, musste „Bauer sucht Frau“-Kandidat Sven die Show verlassen. Nun bezieht der 41-Jährige Stellung.

Köln/Nordbaden – Skandale sind bei „Bauer sucht Frau“ eigentlich eine Seltenheit; zumindest im Vergleich mit anderen RTL-Shows. Nun aber kommt es ganz dicke: Weil Fitnesstrainer Sven (41) mit rechtsextremen Tattoos aufgefallen sein soll, schnitt der Kölner Sender den 41-Jährigen aus der Show und warf ihn damit ganz aus der Sendung – ein Vorgehen, gegen welches er sich nun wehrt, wie tz.de berichtet!

Nazi-Eklat bei „Bauer sucht Frau“ – RTL schneidet Kandidat Sven aus der Sendung

Gleich vier Männer buhlen bei RTL um die Gunst von Pferdewirtschaftsmeisterin Loretta (32), doch für einen von ihnen könnte die aktuelle „Bauer sucht Frau“-Staffel noch unbequeme Konsequenzen haben: Sven, der sich wie seine Mitstreiter in die 32-Jährige verguckt hat, sorgt nämlich nicht mit Flirts, sondern seinen Tätowierungen für Aufsehen. Diese seien teilweise dem rechtsextremen Spektrum zuzuordnen, urteile RTL – und schnitt den 41-Jährigen aus der Show!

„Da sich RTL strikt von jeglichem rechtsradikalen Gedankengut distanziert, wurde der ‚Bauer sucht Frau‘-Kandidat Sven aufgrund seiner Tätowierungen aus der Sendung geschnitten“, teilte der Kölner Sender in einem öffentlichen Statement mit. Das heißt: Für alle Sendetermine von „Bauer sucht Frau“ müssen die Verantwortlichen umdisponieren. Die bereits abgedrehten Szenen werde im Nachgang bearbeitet – eine Prozedur, die schon 2020 nach dem Zerwürfnis mit Michael Wendler (50) bei DSDS zum Einsatz kam.

„Bauer sucht Frau“-Kandidat Sven, daneben sein Statement zum Show-Rauswurf (Fotomontage)
Kandidat Sven flog bei „Bauer sucht Frau“ raus, weil RTL dem Fitnesstrainer vorwarf, rechtsextreme Symbole unter der Haut zu tragen – ein Vorwurf, den der 41-Jährige in dieser Form nicht auf sich sitzen lassen möchte (Fotomontage) © RTL/RTL+ & Screenshot/Instagram/Bauer sucht Frau

„Bauer sucht Frau“-Kandidat wehrt sich gegen Nazi-Vorwurf – „Diese Tattoos sind nicht verboten“

Für den „Bauer sucht Frau“-Kandidaten ist dieses Vorgehen allerdings nicht gerechtfertigt. Bei Instagram wehrte er sich öffentlich unter einem Beitrag der Kuppelshow: „Ich will mich mal selber äußern, keiner von denen, die mich jetzt hier als [Nazi] hinstellen, wissen überhaupt nichts von mir, also spart euch bitte die blöden Kommentare. Das Eiserne Kreuz, das alte Thor-Steinar-Zeichen sowie 1 Prozent ist nicht verboten“, so Sven. Unter Rechtsextremen wird das Eiserne Kreuz oftmals als Hakenkreuz-Ersatz getragen, während es sich bei Thor Steinar um eine Modemarke handelt, die sich in der Nazi-Szene großer Beliebtheit erfreut.

Dennoch fühlt sich der 41-Jährige missverstanden: „Ich weiß, was ich für Tattoos habe und mir war klar, dass ich im Fernsehen komme, aber mich so hinzustellen, ist echt übel von ‚Bauer sucht Frau‘.“ Der Fitnesstrainer sieht sich nun als Opfer von RTLs hartem Durchgreifen, wie es klingt: „Fakt ist, dass diese Tattoos nicht verboten sind“, rechtfertigt er sich. Den Zuschauern dürften dahingegen unpolitische Aufreger innerhalb der Show weitaus lieber sein: So sorgte „Bauer sucht Frau“-Michael für Aufsehen, weil er die Hofdamen auf Gartenliegen im Keller schlafen ließ. Verwendete Quellen: instagram.com/bauersuchtfrau.de, rtl.de, bild.de

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