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Dschungelcamp: „Bis zur Erniedrigung“ – so schlimm wurde Manuel früher gemobbt

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Von: Fabienne Schimbeno

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Die Dschungelprüfung an Tag 12 reißt bei Manuel alte Wunden auf: Trotz seines Erfolgs erinnert er sich an düstere Zeiten seines Lebens und kämpft mit den Tränen.

Tag 13 im südafrikanischen Dschungel: Die 15. Staffel von „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ neigt sich langsam dem Ende zu, immer weniger Promis kämpfen noch um die Dschungelkrone. Unter den Top 6 ist auch Ex-„Prince Charming“-Kandidat Manuel Flickinger (33). Zu Beginn der aktuellen Dschungelcamp-Staffel schien der 33-Jährige noch relativ zurückhaltend, hatte kaum Sendezeit. Mittlerweile mausert sich der gebürtige Pfälzer aber zum absoluten Favoriten. Grund dafür ist unter anderem seine offene und ehrliche Art. Manuel eckte im Camp bisher nie an, zeigte sich immer mutig und bereitwillig, wenn es um die Dschungelprüfung ging.

Dieses Selbstvertrauen hatte der junge Mann aus Limburgerhof bei Ludwigshafen aber nicht immer: Nach seiner Prüfung an Tag 12 spricht Manuel Flickinger über seine düstere Vergangenheit, über Hass, Mobbing und Hetze:

SendungIch bin ein Star - Holt mich hier raus!
SenderRTL
Erstausstrahlung9. Januar 2004
Staffeln15
Jahre2004, 2008–2009, seit 2011
ModeratorenDirk Bach (†/Staffel 1-6), Sonja Zietlow (seit Staffel 1), Daniel Hartwich (seit Staffel 7)
SendetermineTäglich um 22:15 Uhr (außer 3. Februar um 20:15 Uhr)

Dschungelcamp: Prüfung an Tag 12 für Manuel ein „Befreiungsschlag“

An Tag 12 im Dschungelcamp müssen Manuel und Eric (32) in die Dschungelprüfung. Zuschauern dürfte die Prüfung durchaus bekannt vorkommen, denn es handelt sich um die an Tag 5 abgebrochene Dschungelprüfung „Stars am Abgrund“, zu der damals eigentlich Mode-Designer Harald Glööckler (56) und Camp-Zicke Linda Nobat (27) hätten antreten sollen.

Bei der Prüfung müssen Manuel und Eric an einer Klippe über ein Trampolin in ein freischwebendes Netz springen, sich festhalten und Sterne sammeln. Die Herausforderung dabei: Der tiefe, tiefe Abgrund und die Gefahr zu fallen. Noch vor der Dschungelprüfung zeigen sich Manuel Flickinger und Eric Stehfest motiviert und zuversichtlich: „WIR SIND BEREIT! WIR SIND IN FORM! WIR SIND GUT DRAUF!“, lautet ihr Leitspruch.

Am Ende gibt es 4 von 7 Sternen. Für Manuel ist die Prüfung „Stars am Abgrund 2.0“ ein „Befreiungsschlag“. „Ich kann das alles noch gar nicht glauben. Ich bin so stolz auf mich. Dass ich wirklich gesprungen bin“, fasst er im Dschungeltelefon zusammen. Doch für Manuel bedeutet die Dschungelprüfung an Tag 12 noch viel mehr: Sie habe ihm geholfen „im Körper noch etwas loszulassen, was vielleicht hier und da noch klemmte“, so der 33-Jährige.

Dschungelcamp: „Von Hänseleien bis zur Erniedrigung“ – So fies wurde Manuel früher angegangen

Denn Manuel hatte es in der Vergangenheit nicht immer leicht: Als homosexueller Mann wurde er früher sehr oft angefeindet. „Das fing ja an von Hänseleien bis zur Erniedrigung“, erklärt der gebürtige Pfälzer im Interview. „Du bist zu feminin“, „Du bist zu tuckig, „Du bist zu schwuchtelig“ sollen die Beleidigungen gewesen sein, mit denen Manuel damals immer konfrontiert wurde.

Auf dem CSD würde er immer nur mit High-Heels rumlaufen, Leute würden sagen: „Ach, da ist DER wieder!“. Manuel kämpft im Interview sichtlich mit den Tränen. Am Ende hält er jedoch für sich fest: „Ich hab mir das selbst bewiesen, dass ich viel mehr bin. Ich bin heute Manuel gewesen“. „Und alle sollen‘s hören“, stimmt ihm Mitcamper Eric Stehfest zu und nimmt Manuel in den Arm.

Dschungelcamp: Manuel spricht über Anfeindungen in seiner Vergangenheit – Fans feiern ihn

Auch im Camp bekommt Manuel Flickinger viel Lob und Anerkennung für seine absolvierte Dschungelprüfung: „Das verändert dein Leben, Manuel“, sagt Dschungelcamp-Kandidatin Anouschka Renzi (57). Und auch Harald Glööckler erkennt den Wert der Dschungelprüfung für Manuel: „Das war echt wichtig“, sagt er. Stolz fallen die Camper Manuel um den Hals.

Im Netz wird der 33-Jährige derweil für seine Entwicklung im Dschungelcamp gefeiert. Die Instagram-Seite „trashkulturduett“ postet zum Beispiel in ihre Story: „Bei @manuel_flickinger sehen wir die klassische Dschungel-Heldenreise. Der etwas naive, zurückhaltende junge Mann, der am Anfang fast rausfliegt und dann immer weiter über sich hinauswächst“. Auf Twitter fallen die Beiträge ähnlich aus: „#Manuel gehört ins Finale! Mindestens!“, schreibt ein User.

Ob Manuel Flickinger am Ende tatsächlich ins Finale kommt und gar die Dschungelkrone tragen wird, das erfahren wir am Samstag, den 5. Februar 2022 um 22:15 Uhr, wenn Sonja Zietlow (53) und Daniel Hartwich (43) ein letztes Mal schreien: „Ich bin ein Star - Holt mich hier rauuuuus!“. (fas)

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