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Nach Tod von „Hartz und herzlich“-Liebling Dagmar – Haus in den Benz-Baracken verkauft

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Von: Sina Koch

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Vor wenigen Monaten ist die „Hartz und herzlich“-Ikone Dagmar gestorben. Sie hat in einem weißen Mietshaus im Herzen der Benz-Baracken gewohnt. Was nun aus ihrem Haus werden soll:

Mit nur 67 Jahren starb „Hartz und herzlich“-Zuschauerliebling Dagmar am 8. November 2021 unerwartet. Die Rentnerin litt an der chronischen Lungenkrankheit COPD und bekam immer schlechter Luft, wie sie im TV preisgab. Schwere Hustenanfälle machten ihr täglich zu schaffen und bereiteten ihr zudem unruhige Nächte.

SendungHartz und herzlich
DrehortBenz Baracken, Mannheim
SenderRTLZWEI

„Hartz und herzlich“: Dagmar heizte ihr Haus noch mit Holz – und musste dafür immer wieder zur Säge greifen

„Hartz und herzlich“-Protagonistin Dagmar und ihre Kinder hat es nach der Flucht aus der DDR nach Mannheim verschlagen. In den Benz-Baracken hat sie sich ein neues Leben aufgebaut. Vor sechs Jahren zog die Rentnerin vom „Roten Block“ in das weiße Mini-Häuschen im Herzen des Viertels.

Die 500 Euro Kaltmiete übernahm bis zur Rente das Amt. Dagmars einzige Heizung war ein Ofen: „In den alten Häusern hier im Freien Weg, die heizen alle noch mit Holz und Kohle oder Öl“, gab die TV-Bekanntheit Dagmar in der Sendung preis. Deshalb sahen die Zuschauer der RTLZWEI Sendung regelmäßig dabei zu, wie Dagmar das Holz zum Heizen zurecht sägte.

„Hartz und herzlich“: Wasserschaden bei Dagmar – lungenkranke Rentnerin lebte mit feuchter Wand im Schlafzimmer

Dagmar lebte über 30 Jahre in den Benz-Baracken. Seitdem das Dach in ihres 64 Quadratmeter-Häuschens mehr schlecht als recht eingedeckt wurde, hatte Dagmar einen Wasserschaden in ihrem Schlafzimmer. Sie versuchte mit allen Mitteln, die Schimmelerzeugung zu stoppen, da die modrigen Wände die chronische Lungenkrankheit des „Hartz und herzlich“-Stars Dagmar deutlich verschlechterten.

Zu Dagmars Mini-Miethaus gehört ein 863 Quadratmeter Grundstück, das sie mit viel Liebe in Schuss hielt. Dagmar in ihrem Garten: Das war ein typisches Bild für die Nachbarschaft in den Benz-Baracken. Dagmars Sohn Steve erinnert sich deshalb in der Sondersendung „Hartz und herzlich – Abschied von Dagmar“ gerne an seine Mutter umgeben von ihren Lieblingsblumen zurück: „Die Mama hat schon immer einen grünen Daumen gehabt“, lässt er die Zuschauer wissen.

„Hartz und herzlich“: Elvis trauert um seine Freundin Dagmar – „Haus, so wie es ist, als Denkmal...“

Dagmar wird nicht nur von den „Hartz und herzlich“-Fans schmerzlich vermisst. Auch Kumpel Elvis trauert noch immer um die „Gute Seele der Benz-Baracken“: „Das ist schlimm jetzt, man läuft am Haus vorbei und erwartet, dass man sie sieht – aber da kommt keiner mehr raus“, gibt der Zuschauerliebling im TV preis.

Elvis kannte Dagmar 13 Jahre und hat an vielen Stellen hervorgehoben, dass die Rentnerin einfach einzigartig sei und sogar einen Kult-Status bei ihm habe. Deshalb bedeutet Elvis auch das weiße Mini-Mietshaus, das Dagmar bewohnte, sehr viel: „Wenn es nach mir geht, dann würde das Haus, so wie es ist, als Denkmal stehenbleiben“, so Elvis vor laufender RTLZWEI-Kamera weiter.

Dagmars Haus im Herzen der Benz-Baracken
Hartz und herzlich: Dagmars Haus ist verkauft worden © MANNHEIM24/ Fabienne Schimbeno

„Hartz und herzlich“: Rund sechs Monate nach Dagmars Tod – Haus in den Benz-Baracken verkauft

Ihr Häuschen war Dagmars Rückzugsort: Doch was soll rund ein halbes Jahr nach Dagmars Tod mit dem Bau im Herzen der Siedlung passieren? Immerhin hatte die Rentnerin viel Zeit und Liebe in die Pflege des Hauses und Grundstücks gesteckt. Auf Twitter postet ein User ein Foto des Domizils in den Benz-Baracken und gibt in der Überschrift preis, dass das Haus seinen Besitzer gewechselt habe – sich auf der Anlage aber bislang nichts verändert hat.

Nach Informationen von MANNHEIM24 soll das Grundstück mitsamt Haus verkauft worden sein, da es einen hohen Wert gehabt haben soll. Künftig soll das weiße Häuschen aufgrund der feuchten Wände wohl abgerissen werden – doch den Erinnerungen an Dagmar, „die gute Seele der Benz-Baracken“, wird damit sicherlich kein Abriss getan. (sik)

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