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Hartz und herzlich: Dagmars letzter Wunsch ist nicht wahr geworden

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Von: Sina Koch

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„Hartz und herzlich“ - Dagmar, die gute Seele, ist tot. Die 67-Jährige hat in den letzten Folgen der Sozialdoku einen Wunsch geäußert, der leider nicht in Erfüllung ging:

Dagmars Tod traf die „Hartz und herzlich“-Fans, die Angehörigen und die Benz Baracken-Bewohner*innen wie ein Schlag. In den letzten Folgen der Sendung war die Rentnerin zwar sehr krank, doch ans Aufgeben dachte Dagmar noch lange nicht. Die 67-Jährige hat vor den RTLZWEI-Kameras einige Tiefschläge erlebt – doch sie hat sich von den Sorgen und Enttäuschungen nie unterkriegen lassen. Ob Geldmangel, Schulden oder Sanktionen vom Amt: Dagmar hat immer einen Weg gefunden, die Dinge mit einer Prise Humor zu sehen.

Ihr Kosename „die gute Seele der Benz Baracken“ kam nicht von ungefähr: Die anderen Barackler*innen haben sie für ihre hilfsbereite, zuvorkommende und humorvolle Art lieb gewonnen. Umso härter trifft sie nun Dagmars Tod. In den letzten „Hartz und herzlich“-Episoden gab Dagmar einen Wunsch preis, der ihr jedoch unerfüllt blieb:

SendungHartz und herzlich
DrehortBenz Baracken, Mannheim
SenderRTLZWEI

Hartz und herzlich: Trauer in den Benz-Baracken – Dagmar war ein Publikumsliebling

Dagmar war den Zuschauer*innen immer als starke und selbstständige Frau in Erscheinung getreten – die 67-Jährige ging immer bis an ihre Grenzen und darüber hinaus. Trotz ihrer schweren Lungenerkrankung und den damit einhergehenden Schmerzen, war es Dagmar wichtig ihre Familie und Freunde tatkräftig zu unterstützen. Egal ob in ihren eigenen vier Wänden oder im Einsatz für die Nachbarschaft: Dagmar war immer in Aktion. In den letzten Folgen der Sozialdoku schien es der 67-Jährigen hierbei jedoch zusehends schlechter zu gehen. Sie litt an Luftnot und fühlte sich ausgelaugt. „Wenn ich mal daran denke: Vor einem Jahr habe ich das alles noch alleine gemacht. Und jetzt geht es nicht mehr“, gab Dagmar in den letzten Episoden preis.

Hartz und herzlich - Die Benz-Baracken von Mannheim
Dagmar ist im Alter von 67 Jahren verstorben. © RTLZWEI/Magdalena Possert

Hartz und herzlich: Dagmar hatte bereits einen Anlass über ihren Tod nachzudenken

An Aufgeben oder Ausruhen war für Dagmar nicht zu denken. So machte die Rentnerin auch an ihrem 67. Geburtstag deutlich, dass ihr ein selbstbestimmtes Leben am Herzen läge. Bei einem Blick in die Zukunft ist der Oma von achtundzwanzig Enkelkindern vor allem wichtig gewesen, „dass die noch etwas in ihrem Leben erreichen.“ Anlässlich ihres Ehrentags beschäftigte sie bereits das Thema Tod: „67 Jahre… Leute, Leute, Leute. Jetzt steuere ich langsam auf die Gruft zu. Irgendwann kommt der Moment, da heißt es: Jetzt ab zu den Kartoffeln. Das ist nun mal der Lauf des Lebens“, so Dagmar. In ihren Erzählungen ließ sie keine Angst vor dem Moment verlauten. Sie wünschte sich nur einen Abschied ohne Schmerzen.

Hartz und herzlich: Dagmars Wunsch ist nicht wahr geworden – „Ich möchte schon noch...“

Dagmar hat in vielen Folgen „Hartz und herzlich - Tag für Tag Benz-Baracken“ eine Achterbahn der Gefühle durchlebt. Ein Großteil ihrer Familie hat die Rentnerin immer unterstützt, weshalb ihre Liebsten einen besonderen Platz in ihrem Herzen hatten. Egal, ob bei Schwester Monika in Weimar, oder bei ihrem Bruder Horst in Berlin: Wo Dagmars Familie ist, fühlte sich die 67-Jährige pudelwohl. Die Kult-Baracklerin habe sich gewünscht „schon noch ein paar Jahre da [zu] sein“. Dass sich dieser Wunsch nicht erfüllen wird, hat zu diesem Zeitpunkt noch keiner gedacht. Vielmehr blickte der Publikumsliebling zuversichtlich in die Zukunft: „Ich würde gern 70 werden“, strebte Dagmar an. (sik)

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