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Herztöne zu schwach – Notkaiserschnitt bei „Hartz und herzlich“-Darstellerin

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Von: Sarah Isele

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Durch eine künstliche Befruchtung wird Sandra erneut schwanger und kann sich auf einen kleinen Sohn freuen. Doch aufgrund von Komplikationen muss sie sich einem Notkaiserschnitt unterziehen:

Seit Jahren erfreut sich „Hartz und herzlich“ auf RTLZWEI großer Beliebtheit. Ob die Benz-Baracken in Mannheim oder der Blockmacherring in Rostock: Die Sendung ist ein voller Erfolg. Seit 2020 werden auch Folgen aus dem Stadtteil Groß Klein von Rostock gedreht und bei RTLZWEI ausgestrahlt. Bewohnerin Sandra ist mittlerweile Mutter von sechs Kindern, doch die Geburt des jüngsten Spross verläuft schwieriger als gedacht, denn sie muss sich einem Notkaiserschnitt unterziehen.

„Hartz und herzlich“ Sandra will ein sechstes Baby – trotz Sterilisation

Manche Geschichten schreibt das Leben, so auch die von Sandra aus dem Rostocker Stadtteil Groß Klein. Mit gerade einmal 37 Jahren ist die Arbeitslose schon Mutter von fünf Kindern und Oma von zwei Enkelkindern. Täglich steht der Gang zum Schulbus auf der Tagesordnung – danach beginnt für sie die Freizeit, denn arbeiten geht sie nicht.

Nach der Geburt des fünften Kindes, Sohn Angelo, hat sich Sandra sterilisieren lassen, um die Chancen einer Schwangerschaft zu verringern. Doch bereits nach wenigen Jahren kommt der Wunsch nach einem sechsten Kind auf und Sandra unterzieht sich sogar einer kostspieligen Behandlung, um doch noch mal schwanger zu werden.

Hartz und herzlich: Sandra ist fünffache Mutter
Hartz und herzlich: Sandra ist sechsfache Mutter © dpa-Bernd Wüstneck/RTLZWEI/Montage HEADLINE24

„Hartz und herzlich“ in Rostock: Sandras Schwangerschaft bringt Komplikationen

In den neuen Folgen „Hartz und herzlich“ aus Rostock, die seit dem 16. August zu sehen sind, offenbart Sandra, dass die Operation geglückt und sie schwanger ist. Zu Beginn der Folgen verläuft die Schwangerschaft noch gut. Die mehrfache Mutter erklärt, dass das Baby sich gut entwickelt. Das einzige, was sie störe, sind ihre Schwangerschaftspfunde. Doch zur 14. Folge der fünften Staffel der Serie erfahren die Fans von ihren Komplikationen:

Zu Beginn der Folge wird offenbart, dass Sandra sich bereits seit zwei Wochen in der Klinik befindet, da es bei der Schwangerschaft zu Komplikationen kam. In der Zeit schmeißen Ehemann Tino und Sandras zweitälteste Tochter Jasmin den Haushalt und kümmern sich um die drei Kinder. Bis zum errechneten Geburtstermin des kleinen Sohnes sind es noch drei Monate.

„Hartz und herzlich“ Groß Klein: Das Baby wird schlecht versorgt – Notkaiserschnitt muss her

Als an einem Nachmittag Sandras und Tinos Kinder ihre Mutter im Krankenhaus besuchen, überschlagen sich die Ereignisse. Während des Klinikaufenthalts werden die Werte des Babys überwacht, da es im Mutterleib schlecht versorgt wird. Aufgrund der mangelnden Versorgung schwanken die Herztöne des Ungeborenen extrem. Als diese wiederholt unter 101 fallen, drängen die Ärzte zu einem Notkaiserschnitt, um sowohl Mutter als auch Sohn zu retten. Tino bringt schnell die Kinder nach Hause und kommt danach wieder in die Klinik.

„Ich war auch beim Kaiserschnitt mit dabei“, sagt der Familienvater später der RTLZWEI Kamera, „das war ein bisschen komisch“. Weiter erklärt er, dass die Strapazen der Geburt nicht an Sandra vorübergegangen sind, denn sie hat die Nacht auf der Intensivstation verbracht: „Ihr Blutdruck hat mal wieder nicht so mitgespielt, wie er sollte“. Später erklärt Sandra, dass sie einen Blutdruck „von fast 400“ hatte.

„Hartz und herzlich“ aus Rostock: Sandra bringt ihr sechstes Kind zur Welt

Am nächsten Tag befindet sich Sandra aber bereits seit dem Mittag wieder auf der normalen Station und wird dort für die nächsten Tage versorgt. Der jüngste Spross der mehrfachen Eltern trägt den Namen Dave Martin, wiegt gerade mal 770 Gramm und ist nur 34 Zentimeter groß. Ein waschechtes Frühchen also. Aus diesem Grund ist der kleine Dave auch auf eine Atemhilfe angewiesen und befindet sich unter ärztlicher Überwachung. Eine gute Nachricht kann Tino den Fans trotz allem verkünden: „Herztöne hauen hin bei dem Kleinen“.

Nach ein paar Tagen darf Sandra das Krankenhaus wieder verlassen, versucht aber trotzdem, so viel Zeit wie möglich mit ihrem Sohn zu verbringen. Von der Geburt selbst hat die sechsfache Mutter nur noch leichte Schmerzen. Die beiden Eltern freuen sich riesig über den neuen Nachwuchs, auch wenn es beim Kuscheln „bisschen komisch (ist), so was Kleines auf dem Brustkorb liegen zu haben“. Aber immerhin geht es dem Kleinen gut und mindestens bis zu seinem eigentlichen Geburtstermin befindet er sich in ärztlicher Betreuung. (rah)

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