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„Bares für Rares“ (ZDF): Pfälzerin bringt Horst Lichter aus der Fassung – „Hör auf!“

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Von: Daniel Hagen

Horst Lichter bei „Bares für Rares“.
Eine Studentin will bei „Bares für Rares“ viel Geld machen. (Symbolfoto) © Frank W. Hempel/dpa

Bei Bares für Rares werden immer wieder seltene Kostbarkeiten angeboten. Dieses Stück aus Rheinland-Pfalz ist zwar selten, erzielt aber keinen hohen Preis – zum Ärger der Verkäuferin.

Um Horst Lichter aus der Fassung zu bringen, braucht es schon wirklich viel. Seit 2013 moderiert der 59-Jährige die Sendung „Bares für Rares“ im ZDF und hat dabei schon eine Menge gesehen und gehört. Unter anderem begegnet er einer Frau, die ihm sehr bekannt vorkommt, wie tz* berichtet. Verkäuferin Vanessa schafft es aber, dass Lichter kurz seine Coolness aufgibt und fassungslos wirkt. Doch was genau ist geschehen? Alles beginnt mit einer Folge der beliebten Verkaufs-Show, in der Menschen aus dem ganzen Land ihre Schmuckstücke und Raritäten verkaufen wollen. Manchmal klappt das sehr gut und die Verkäufer gehen mit viel Geld nach Hause – manchmal bleibt das angebotene Stück aber wie Blei in den Regalen. So auch im Fall von Vanessa.

NameBares für Rares
SenderZDF
Erstausstrahlung3. August 2013
ProduktionsunternehmenWarner Bros. International Television Production, ZDF

„Bares für Rares“ (ZDF): Verkäuferin will 2.000 Euro für seltene Figur

Die Studentin aus Rheinland-Pfalz, die in Trier Innenarchitektur studiert, präsentiert Horst Lichter und Experte Sven Deutschmanek eine Figur aus London. Dabei handelt es sich um einen schottischen Dudelsackspieler. Das Besondere an der Figur ist, dass sie zum 150-jährigen Jubiläum des berühmten Kaufhauses Harrods hergestellt und verkauft worden ist. Experte Deutschmanek vermutet, dass die Figuren „ruckzuck ausverkauft“ gewesen seien. Ein mitgebrachtes Zertifikat bestätigt zudem, dass der Dudelsackspieler wirklich Nummer 114 von nur 150 hergestellten Statuetten ist.

Ein Problem gibt es allerdings: Die seltene Figur ist aus Kunststoff. Viel Geld wird sie also wohl nicht bringen. Studentin Vanessa hat trotzdem einen stolzen Preis für den Dudelsackspieler im Kopf – und zwar 2.000 Euro! Bei dieser hohen Zahl kann sich auch Horst Lichter nicht mehr zurückhalten. „Hör auf! Das ist kein Porzellan, das ist kein Edelstein, das ist kein Gedöns.“ Doch die Pfälzerin erklärt anschließend, wie die Summe zustande gekommen ist. So sei sie von ihrer Mutter in die Show „Bares für Rares“ geschickt worden, die die Figur von ihrem Ehemann geschenkt bekommen habe. Daher habe sie einen großen ideellen Wert.

„Bares für Rares“ (ZDF): Händler wollen Figur nicht kaufen

Obwohl der Experte Sven Deutschmanek nur einen Preis von etwa 150 bis 200 Euro in Aussicht stellt, nimmt Vanessa an und stellt sich den Händlern von „Bares für Rares“. Doch auch die können mit der Figur aus dem Jahre 1999 nicht so viel anfangen wie erhofft. So wird auch nur ein „Kompromisspreis“ von 100 Euro geboten. Von den anfangs erhofften 2.000 Euro ist das sehr weit entfernt – aber auch von den realistischen 200 Euro. Aus diesem Grund entschließt sich die Studentin aus Rheinland-Pfalz auch dazu, den Dudelsackspieler nicht zu verkaufen.

Ich bin nicht traurig, dass ich die Figur nicht verkauft habe, da der Händlerpreis unter der Schmerzgrenze von meiner Mutter lag“, erklärt Studentin Vanessa anschließend. Eine andere Familie aus Rheinland-Pfalz hat Anfang 2019 mehr Glück bei „Bares für Rares“ gehabt. Damals hat Händlerin Susanne Steiger 42.000 Euro für ein geerbtes Jesus-Kreuz gezahlt – eine absolute Rekordsumme! (dh) *tz ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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