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Bares für Rares: Horst Lichter staunt über Hammer-Expertise – „Alter Schwede“

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Von: Daniel Hagen

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Horst Lichter
Horst Lichter staunt über eine Preis-Expertise bei „Bares für Rares“. © ZDF/Frank W. Hempel

„Bares für Rares“ - Sabine will ein Erbstück verkaufen, das sich bereits seit zwei Generationen in der Familie befindet. Der erwartete Preis wird vom Experten plötzlich versechsfacht.

Fast jeder kennt diesen einen Gegenstand in der Wohnung eines Familienmitgliedes, bei dem man sich denkt: Der muss doch richtig viel wert sein! In den seltensten Fällen findet man aber heraus, ob die Vermutung wirklich stimmt. Anders sieht es bei Sabine aus, die bei „Bares für Rares“ ein Familienerbstück verkaufen möchte. Wie die 62-Jährige erklärt, habe sie die Statue von ihrem mittlerweile verstorbenen Vater erhalten und der von seinen Eltern. Ein paar Jahrzehnte hat das Stück also schon auf dem Buckel. Doch wie viel es am Ende wert ist, überrascht nicht nur die Verkäuferin, sondern auch Moderator Horst Lichter.

SendungBares für Rares
SenderZDF
Erstausstrahlung3. August 2013
ModeratorHorst Lichter

„Bares für Rares“: Bronzeschiff ist mindestens 6.000 Euro wert

Das angebotene Bronzeschiff mit Figuren stammt aus Japan und wurde wohl um das Jahr 1900 hergestellt. Zwar ist der Künstler des Werks nicht bekannt, ein Stempel beweist aber, dass es von einem speziellen Büro angefertigt worden ist, dessen Aufgabe es war, Produkte für das Ausland herzustellen. Es handelt sich dabei um ein sogenanntes „Nachen“, ein kleines flaches Schiff aus Bronze. An Bord befinden sich mehrere Figuren, aus deren Kleidung und Gepäck sich genau ableiten lässt, welche Berufe sie haben. So gibt es zum Beispiel eine Geisha, einen Wander-Studenten, einen Kaufmann und einen fahrenden Künstler mit Äffchen.

Sabine kann den Wert des Stücks zwar nicht einschätzen, würde sich aber über 1.000 Euro freuen. Als „Bares für Rares“-Experte Colmar Schulte-Goltz den wahren Preis nennt, kann sie ihr Glück kaum fassen. „Das eindrucksvolle Stück ist wirklich auch selten zu nennen. Meine Expertise für dieses wunderschöne Stück beläuft sich auf 6.000 bis 6.500 Euro“, erklärt Schulte-Goltz. Auch Horst Lichter entfährt nur ein „Alter Schwede“, während er die 62-Jährige ungläubig anschaut.

„Bares für Rares“: Händlerschlacht bringt gewünschten Preis

Doch wer „Bares für Rares“ im ZDF regelmäßig schaut, weiß, dass eine Expertise nicht immer in Geld umgemünzt werden kann. So wie bei einem Lehrer, der vor kurzem 50 Euro für ein Papiertheater haben will und dann mit einem vierstelligen Betrag die Show verlässt. Was genau werden also die Händler zu dem Bronzeschiff sagen? Und wie viel werden sie am Ende hinblättern? Nach der Expertise sind Sabines Wunschvorstellungen nämlich auf mindestens 3.000 Euro gestiegen.

Glücklicherweise sitzt dieses Mal Kunsthändler Fabian Kehl in der Jury, der direkt seine Begeisterung für das japanische Stück zeigt. Aus seinen Fragen an Sabine wird sogar klar, wie sehr er sich dafür interessiert. Anschließend beginnt erneut die Händlerschlacht bei „Bares für Rares“. Nachdem Kehl direkt mit 1.000 Euro einsteigt und sich ein kurzes Duell entwickelt, wird nach der Expertise gefragt. Zwar ist niemand bereit, die 6.000 Euro zu zahlen, Fabian Kehl greift aber dennoch tief in die Tasche und bietet 3.000 Euro. Die werden von Sabine dankend angenommen. So wie auch ein junges Paar sofort zugreift, das ein Bild bei der ZDF-Show verkauft und trotz Mängeln einen hohen Preis erzielt. (dh)

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