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Bachelor und Bachelorette: So streng sind die RTL-Regeln für die Teilnehmer

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Von: Fabienne Schimbeno

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Bei „Der Bachelor“ und „Die Bachelorette“ auf RTL gelten strenge Regeln. (Symbolfoto)
Bei „Der Bachelor“ und „Die Bachelorette“ auf RTL gelten strenge Regeln. (Symbolfoto) © dpa-Karl-Josef Hildenbrand/Montage HEADLINE24

„Der Bachelor“ und „Die Bachelorette“ gehören seit vielen Jahren zum festen Programm auf RTL. Die Teilnehmer müssen während der Dreharbeiten einiges beachten. Das sind die Regeln:

„Der Bachelor“ und „Die Bachelorette“ auf RTL erfreuen sich seit vielen Jahren großer Beliebtheit. Millionen von Zuschauern schalten Jahr für Jahr ein, um den Junggesellen bzw. die Junggesellin bei seiner bzw. ihrer Suche nach der großen Liebe zu begleiten. Was die Zuschauer jedoch nicht wissen, hinter den Kulissen der beliebten Kuppelshows, die an traumhaften Orten gedreht werden, geht es ganz schön streng zu. Was den Kandidaten und Kandidatinnen bei „Der Bachelor“ und „Die Bachelorette“ untersagt ist:

SendungenDer Bachelor/Die Bachelorette
SenderRTL
Staffeln12/8

„Bachelor“ und „Bachelorette“: Handy-Verbot! So kommt RTL Regel-Brechern auf die Schliche

Wie verschiedene Medien berichten, seien Handys am Set von „Der Bachelor“ oder „Die Bachelorette“ verboten. Das gilt offenbar für alle Teilnehmer. Fotoapparate, MP3-Player und Laptops würden ebenfalls konfisziert. Das diene vor allem dazu, nicht vor Ausstrahlung der Sendung zu spoilern und sich voll und ganz auf die Show zu konzentrieren. Mikrofone müssten laut Medienberichten immer getragen werden. Lediglich zum Duschen und Schwimmen dürften die kleinen elektronischen Geräte abgelegt werden. Eine bestimmte Kontroll-Klausel erlaube der Produktion außerdem, die Teilnehmer unangekündigt auf ihre Handys zu kontrollieren. Auch unangekündigte Koffer-Kontrollen sollen möglich sein. Während der Ausstrahlung der Sendung sei es den Kandidaten außerdem verboten, Informationen zu ihrem aktuellen Beziehungsstatus preiszugeben. Gerüchte dürften ebenfalls nicht kommentiert werden.

„Bachelor“ und „Bachelorette“: Unerlaubtes Anfassen verboten

RTL spricht sich ganz klar gegen Sexismus und Rassismus aus: Rassistische Beleidigungen seien strengstens untersagt, auch dürfen andere Kandidaten oder der Sender nicht angegriffen werden. Die „Bachelorette“ darf nicht von den Kandidaten bedrängt werden, das beginne bereits bei „unangenehmem Anstarren“. Der „Bachelor“ müsse vorher mit der Produktion abstimmen, ob er die Villa der Mädels betreten darf. Bade- und Schlafzimmer der Kandidatinnen sind für ihn tabu.

Küssen und andere Intimitäten vor der Kamera sind erlaubt, wie die Zuschauer der RTL-Kuppelshow regelmäßig im TV verfolgen können. Die Kandidaten müssen allerdings Berichten zufolge vorher unterschreiben, dass sie „intime Kontakte auf eigene Gefahr eingehen“. Das Führungszeugnis der Kuppelshow-Teilnehmer müsse außerdem sauber sein. Eventuelle Straftäter werden in der Sendung nicht geduldet. Auch Drogen und exzessiver Alkoholkonsum vor der Kamera sind verboten – das gilt im Übrigen auch für gefährliche Sportarten. Diese seien Medienberichten zufolge während der Dreharbeiten untersagt.

„Bachelor“ und „Bachelorette“: Knallhart! Das droht bei Missachtung der Vertragsregeln

Über die gesamte Drehzeit dürfen die „Bachelor“- bzw. „Bachelorette“-Teilnehmer offenbar weder zu- noch abnehmen. Das werde durch eine sogenannte „Kilo-Klausel“ geregelt. Sollten sich die Kandidaten nicht an die Vertragsregeln halten, drohen satte Geldstrafen. Bis zu 5.001 Euro soll der Vertragsbruch Berichten zufolge kosten. Quarantäneverstöße würden mit einer Geldstrafe von 100 Euro geahndet werden. Wie die BILD-Zeitung berichtet, können sich die Vertragsregeln von Staffel zu Staffel ändern. Übrigens: Diese ehemaligen „Bachelor“- und „Bachelorette“-Kandidaten sind noch heute ein Paar.

„Bachelor“ und „Bachelorette“: Dieser ehemalige Rosen-Verteiler hat mehrfach gegen die Regeln verstoßen

In Staffel 11 von „Der Bachelor“ auf RTL hat Rosen-Verteiler Niko Griesert mehrere Male gegen die Vertragsregeln verstoßen. Unter anderem hatte er Kandidatin Michèle de Roos während der Dreharbeiten mit seinem Handy kontaktiert. Das beichtete der Rosenkavalier im Finale der Kuppelshow auf RTL. Michèle hätte ihn „so krass“ fasziniert, dass er ihr einfach schreiben musste. „Ich hab‘ gedacht, ich muss sie wiedersehen. Egal, ob ich die Regeln breche, egal wie das rüberkommt“, offenbarte der Osnabrücker.

Darüber hinaus gab es beim „Bachelor“ 2021 eine Szene, in der Niko Griesert mit Kandidatin Michèle im Bett in ihrem Schlafzimmer lag. War das nicht ebenfalls ein Regelbruch? Harte Strafen, die den ehemaligen Rosen-Verteiler hätten treffen sollen, sind bis heute nicht bekannt. Wie RTL in einem Interview mit t-online.de erklärte, sei „Der Bachelor“ ein Reality-Format, bei dem immer alle denkbaren Entscheidungen und Ausgänge möglich seien. „Authentizität und das Erzählen echter Emotionen“ seien das wichtigste Anliegen des TV-Senders. (fas)

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