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Aktenzeichen XY: Ermordete Ivonne R. (†39) – Ex-Partner durch ZDF-Show überführt

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Von: Katja Becher

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„Aktenzeichen XY“: Immer wieder sind es die ZDF-Zuschauer, die Ermittlern den entscheidenden Hinweis zur Aufklärung eines Verbrechens liefern. Auch im Fall der ermordeten Ivonne R.:

Wenn die Ermittlungen in einem Verbrechen in einer Sackgasse landen, greifen Ermittler oft auf die beliebte ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY... ungelöst“ zurück. Seit 1967 unterstützt die ZDF-Sendung die Polizei bei der Aufklärung ungelöster Fälle. Bei den meisten Verbrechen, die den TV-Zuschauern einmal im Monat präsentiert werden, handelt es sich um Mordfälle. Seit den 60ern konnten fast 2.000 Verbrechen aufgeklärt werden, die bei „Aktenzeichen XY“ gezeigt wurden – nicht selten mithilfe der Zuschauer, die wertvolle Hinweise für die Ermittlungen gaben.

Regelmäßig zeigt ZDF deshalb in der Spezial-Sendung „Aktenzeichen XY... gelöst“, wie es mit Verbrechen, die in den vergangenen Folgen thematisiert wurden, nach Ausstrahlung weiterging. Auch in der XY-Folge am 9. Februar 2022 stellt Moderator Rudi Cerne wieder gelöste Fälle vor. Darunter der brutale Mord an der 39-jährigen Ivonne R., zu dessen Aufklärung ein Zuschauer von „Aktenzeichen XY“ einen wesentlichen Beitrag leistete.

SendungAktenzeichen XY... ungelöst
SenderZDF (seit 1967)
ModeratorRudi Cerne

„Aktenzeichen XY“: ZDF zeigt mysteriösen Vermisstenfall – Zeuge meldet sich nach Sendung

Am 25. Oktober 2017 ist Ivonne R. aus Rümpel (Schleswig-Holstein) mit ihrem Ex-Lebengefährten verabredet, um wichtige Papiere zu unterschreiben. Am nächsten Tag fehlt von der 39-jährigen Frau jede Spur. Ihr Ex-Partner erklärt gegenüber den Ermittlern, er habe sie mit dem Auto nach Hause fahren wollen, doch sie sei am Ortsrand ausgestiegen, um zu Fuß weiter zu gehen. Dennoch nimmt die Polizei bei der Vermisstenfahndung nach Ivonne R. den früheren Lebensgefährten genau unter die Lupe. Denn der Mann soll Ivonne am Ende der Beziehung massiv kontrolliert haben.

Der rätselhafter Fall um die verschwundene Ivonne R. bleibt lange ungeklärt – bis „Aktenzeichen XY“ im September 2018 darüber berichtet – mit Erfolg. Denn ein Autofahrer, der die ZDF-Sendung gesehen hat, versichert, das Auto der Vermissten mit ihrem Ex am Steuer gesehen zu haben. Und das, ohne Ivonne. Während sich der Verdacht gegen den Ex-Partner erhärtet, finden Landwirte die Leiche von Ivonne in Mülsäcken verpackt. Daneben liegt eine Jacke mit DNA-Spuren des Tatverdächtigen.

„Aktenzeichen XY“: Angeklagter gesteht brutalen Mord an Ivonne R. (†39)

Im Oktober 2019 gilt der Prozess gegen den Mann, der auch dank dem Zuschauer von „Aktenzeichen XY“ des Mordes an seiner Ex-Freundin überführt wurde. Vor dem Gericht in Lübeck gibt der Angeklagte zu, Ivonne R. während eines Streits in rasender Wut neben dem Auto an einer Bushaltestelle erwürgt zu haben. Das Gericht kommt zu dem Schluss, dass der Mann seine Ex-Freundin gezielt in sein Haus lockte, um sie zu töten. Er wird des heimtückischen Mordes aus niedrigen Beweggründen verurteilt und muss lebenslang ins Gefängnis.

„Aktenzeichen XY... gelöst“: Neue Folge zeigt, wie TV-Zuschauer Mörderin überführte

Der aufgeklärte Mord an Ivonne R. ist nur einer von zwei Filmfällen, die in der neuen Folge von „Aktenzeichen XY... gelöst“ gezeigt werden. Die ZDF-Sendung beschäftigt sich außerdem mit dem Mord an einem Mann aus NRW, dessen Mörderin dank eines XY-Zuschauers nach rund 10 Jahren überführt werden konnte. Erneut aufgegriffen wird außerdem der Mordfall Maria Baumer, deren Mörder vor rund 10 Jahren im „Aktenzeichen XY“-Studio saß. Die Sonderfolge von „Aktenzeichen XY“ mit Kriminalpsychologin Lydia Benecke als Gast läuft am Mittwoch, 9. Februar, um 20:15 Uhr im ZDF und im Livestream über zdf.de.

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