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Aktenzeichen XY (ZDF): Brutaler Raubüberfall auf Uhren-Laden – Kripo tappt im Dunklen

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Von: Josefine Lenz

„Aktenzeichen XY“ – In der ZDF-Show wird nach Tätern gesucht, die im Oktober 2020 einen brutalen Raubüberfall auf einen Luxus-Laden verübt haben:

Am Mittwoch (14. Juli) läuft im ZDF eine weitere Folge von „Aktenzeichen XY … ungelöst“ mit Rudi Cerne. In der Vergangenheit hat „Aktenzeichen XY“ bewiesen, dass so einige Verbrechen dank der Zuschauer aufgeklärt und die Täter gefasst werden können. Am Mittwoch dreht sich die Live-Show unter anderem um einen gewaltsamen Raubüberall auf einen Laden mit Luxus-Uhren. Insgesamt sind sieben Menschen an dem Verbrechen beteiligt. Alle sind bislang noch auf freiem Fuß und konnten nach der Tat untertauchen – zumindest bis jetzt.

SendungAktenzeichen XY … ungelöst
ModeratorRudi Cerne (62)
SenderZDF

Aktenzeichen XY: Brutaler Raubüberfall auf Luxus-Laden – Täter stehlen mehrere Uhren

Der Raubüberfall ereignete sich am 6. Oktober 2020 in der Cecilienstraße in Siegburg (Nordrhein-Westfalen). Laut dem Polizeibericht, der einen Tag später von der Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis veröffentlicht wurde, hat sich das Verbrechen wie folgt zugetragen:

Gegen 9:10 Uhr betreten vier bewaffnete Täter, darunter drei Männer und eine Frau im Alter von etwa 30 Jahren, die Geschäftsräume des Uhrenladens. Die Räuber schlagen den Betreiber brutal nieder und fesseln ihn an Händen und Füßen. Das Opfer wird anschließend von einem der Männer mit einer Pistole mit aufmontiertem Schalldämpfer bedroht. Ein weiterer Täter soll ebenfalls bewaffnet gewesen sein, womöglich sogar mit einer Maschinenpistole.

Die Räuber fordern die Öffnung eines Tresors. Nach weiteren Schlägen öffnet der Uhrenhändler schließlich die Tür und die Unbekannten klauen Schmuck sowie Luxusuhren, überwiegend der Marke Rolex. Anschließend muss der Ladenbetreiber noch einen weiteren Tresor öffnen, auch hier nehmen die Räuber alles mit. Das Diebesgut beläuft sich letztlich auf Geld, Schmuck, Lederwaren, einen Humidor sowie mehrere leere Aufbewahrungs- und Transportboxen der Uhren. Die Polizei geht davon aus, dass sich die Beute auf einen mittleren sechsstelligen Betrag beläuft.

Aktenzeichen XY: Nach brutalen Raubüberfall auf Luxus-Laden – 7 Täter flüchten

Die Täter flüchten anschließend aus dem Uhrenladen und lassen den Händler gefesselt in seinen Büroräumen zurück. Nach einigen Minuten kann er sich selbstständig aus seinen Fesseln befreien und die Polizei verständigen. Die Beamten starten sofort die Fahndung nach den brutalen Räubern, allerdings vergebens. Das leicht verletzte Opfer muss nach der Tat ambulant behandelt werden.

Die Ermittlungen haben bislang ergeben, dass die Täter in zwei Autos die Flucht ergriffen haben. Es handelt sich einmal um einen grauen Audi, sowie einen modernen Peugeot SUV, vermutlich das Modell 3008, ebenfalls in Grau. In den Wagen sollen sich drei weitere Verdächtige befunden haben. Die Fluchtfahrzeuge sind in Richtung Aulgasse gefahren.

Die Polizei beschreibt die Täter wie folgt:

Aktenzeichen XY: Raubüberfall auf Uhrenladen – Kripo Siegburg hofft auf Hinweise von den Zuschauern

Bei „Aktenzeichen XY“ wird der Fall noch einmal aufgerollt. Es scheint alles dafürzusprechen, dass der Uhrenhändler und seine Gewohnheiten vor der Tat ausspioniert wurden. Da am Geschäft Kameras installiert sind, hat die Kripo Siegburg Fotos der vier Räuber. Diese werden am Mittwoch in der Sendung gezeigt. Auf den Bildern sind drei Tatverdächtige unmaskiert.

Aktenzeichen XY stellt in der Sendung Fragen an die Zuschauer: Wer kennt die Luxusuhren und sonstigen Gegenstände. Wer hat rund um den Tag des Überfalls weitere Beobachtungen gemacht? Für entscheidende Hinweise winkt eine Belohnung von 500 Euro.

Neben dem Raubüberfall in Siegburg werden noch weitere Verbrechen bei „Aktenzeichen XY“ behandelt. Diese sind:

Am Abend der XY-Sendung, zwischen 20:15 und 23 Uhr können unter (089) 96 01 95 Hinweise beim Aufnahmestudio abgegeben werden – außerdem immer auch bei der für den Fall zuständigen oder jeder anderen Polizeidienststelle. Außerdem können Zuschauer auch eine E-Mail an die Aktenzeichen-Redaktion unter xy@zdf.de schreiben. (jol/pm/pol)

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