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Aktenzeichen XY: Junge Mutter verbrachte Nacht mit ihrem Mörder – wieso musste Cindy sterben?

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Von: Josefine Lenz

„Aktenzeichen XY“ (ZDF): In der neuen Folge am 14. Juli beschäftigen sich Rudi Cerne und die Polizei mit einem tragischen Fall aus dem Jahr 1997:

Am Mittwoch (14. Juli) wird im ZDF eine weitere Folge von „Aktenzeichen XY … ungelöst“ ausgestrahlt. In der Live-Sendung werden mehrere tragische Fälle behandelt, unter anderem ein Cold Case aus dem Jahr 1997. Die Ermittler hoffen auf neue Hinweise im Mordfall Cindy aus Oberhausen. Zwar hatte die Spurensicherung damals DNA-Spuren am Tatort feststellen können, doch bis heute ist der Mörder der 20-Jährigen nie identifiziert worden und weiterhin auf freiem Fuß. Ob „Aktenzeichen XY“ bei der Suche nach dem Verbrecher helfen kann?

SendungAktenzeichen XY … ungelöst
SenderZDF
ModeratorRudi Cerne (62)

„Aktenzeichen XY“ (ZDF): Freundete sich Cindy in der Disco mit ihrem Mörder an?

Es ist die Nacht auf den 10. August 1997. Cindy (20) bringt ihren Sohn zu ihrer Mutter, die im selben Haus wohnt. Zusammen mit einer Freundin fährt die junge Frau daraufhin in eine Disco in Oberhausen. Von dort aus ziehen die beiden immer wieder weiter und verbringen den Abend in mehreren Discotheken.

Gegen 4:15 Uhr fährt Cindy ihre Freundin nach Hause. Doch anstatt ebenfalls ins Bett zu gehen, will die 20-Jährige noch nicht schlafen gehen. Sie geht noch einmal in die Disco „Turbinenhalle“. Laut der Kripo Essen trifft sie dort auf zwei Bekannte. Sie trinken mehrere Whisky-Cola. Rund drei Stunden später, also um 7 Uhr morgens, trifft das spätere Mordopfer auf einen unbekannten Mann. Dieser steht im Eingangsbereich des Clubs.

Cindy verlässt mit dem Unbekannten die Disco. Der Mann fährt sie im Auto ihrer Mutter nach Hause und beide gehen in die Wohnung der 20-Jährigen. Um 19:45 Uhr wird die junge Frau tot in ihrem Schlafzimmer aufgefunden.

„Aktenzeichen XY“ (ZDF): Cindy im Schlafzimmer erstochen – Täterbeschreibung

Laut Polizeibericht ist Cindy mit mehreren Messerstichen ermordet worden. Die Tatwaffe stammt aus der Küche des Opfers. Am Tatort findet die Polizei DNA Spuren eines Mannes, der bis heute unbekannt ist. Der Gesuchte dürfte 1997 etwa 25 Jahre alt gewesen sein, 1,90 Meter groß, sehr muskulös und durchtrainiert, mit langen schwarzen Haaren. Zeugen beschreiben ihn als „südländisch“. Als er den Tatort in Oberhausen-Sterkrade verlässt, könnte Blut an den Händen und der Kleidung gewesen sein. Eventuell könnte er verletzt gewesen sein.

„Aktenzeichen XY“ (ZDF): Wer kennt Cindy Mörder? Hoffnung auf neue Hinweise

24 Jahre nach dem Mord an Cindy wenden sich die Ermittler aus Essen an „Aktenzeichen XY“. Noch immer gibt die Kripo nicht auf und will mit aller Kraft nach dem kaltblütigen Täter suchen. In der ZDF-Sendung werden den Zuschauern Fragen gestellt, die möglicherweise eine Wende im Fall bringen. „Wer kann Angaben machen? Wer glaubt, den Täter zu kennen? Vielleicht in Discos?“, heißt es in einer Mitteilung von „Aktzenzeichen XY“.

Rudi Cerne im Aktenzeichen XY-Studie
Bei Aktenzeichen XY konnten schon einige Fälle geklärt werden. © Matthias Balk/dpa

Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen, ist eine Belohnung von 5.000 Euro ausgesetzt. Am Abend der XY-Sendung, zwischen 20:15 und 23 Uhr können unter (089) 96 01 95 Hinweise beim Aufnahmestudio abgegeben werden – außerdem immer auch bei der für den Fall zuständigen oder jeder anderen Polizeidienststelle. Außerdem können Zuschauer auch eine E-Mail an die Aktenzeichen-Redaktion unter xy@zdf.de schreiben.

„Aktenzeichen XY“ (ZDF): Mordfall Cindy ist nicht der einzige Cold Case am Mittwoch

Neben dem Mordfall Cindy werden noch weitere Verbrechen bei „Aktenzeichen XY“ behandelt. Diese sind:

(jol/pm)

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