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Gas-Notfallplan greift ab heute: So wollen die EU-Länder sparen – zwei stellen sich quer

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Von: Patricia Huber

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Der Notfallplan der EU sieht vor, den Gasverbrauch um 15 Prozent zu senken. Doch nicht alle Länder sind bereit, dabei mitzuhelfen.

Brüssel – Die EU bereitet sich auf den Gas-Notfall vor. Falls Russland doch noch den Gashahn zudreht, sollen die Speicher möglichst gut gefüllt sein. Der EU-Plan für diesen Notfall ist am Dienstag (9. August) in Kraft getreten. Er sieht vor, dass die 27 Staaten ihren Gaskonsum von Anfang August bis Ende März 2023 freiwillig um 15 Prozent reduzieren. Der angesetzte Vergleichswert ist der Durchschnittsverbrauch der vergangenen fünf Jahre.

Kürzere Duschen, weniger Beleuchtung und die Drosselung von Klimaanlagen und Heizungen sollen helfen. Überall in Europa soll dadurch möglichst viel Energie eingespart werden. Doch eine Übersicht zeigt, dass einige Länder bislang noch gar keine Maßnahmen präsentiert haben, um den Gas-Notfallplan der EU umzusetzen. Sollten die Einsparziele nicht erreicht werden, behält sich die EU auch vor, die Länder zum Sparen zu zwingen. Welche EU-Staaten wie sparen möchten, zeigt die folgende Liste.

EU-Notfallplan: Deutschland und Österreich setzen auf andere Brennstoffe

Energiesparen: Die Niederlande setzen auf Mithilfe der Bürger

Italien, Spanien und Griechenland setzen auf Klimaanlagen-Beschränkung

Skandinavische Länder als Energiespar-Vorbilder

EU-Notfallplan: Polen und Ungarn sehen sich nicht an Regelung gebunden

(dpa/ph)

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